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Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

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Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Nachtfell am Mi 28 Sep 2011, 12:25

Kapitel 8

Mit einem seufzen verließ Feuerstern die Kinderstube. Selbst für die große Versammlung ließ er Sandsturm und die Jungen nur ungern allein. Jetzt verstand er wieso Graustreif mit seinen Jungen mitgegangen war. Er wollte seine Jungen, obwohl sie ihre Mutter, dem SternenClan sei Dank, noch hatten. nicht allein lassen.
Er streckte sich und lief zum Ginstertunnel, wo sich bereits seine Katzen sammelten. Regenpfote, Schlammpfote und Ampferpfote durften heute alle mit und hatten sich spielerisch auf Aschenpelz gestürzt, der sich theatralisch unter ihnen wand.
Feuerstern schnurrte amüsiert, als sein Blick auf Spinnenpfote und Weidenpfote fiel, die neidische Blicke zu den drei Jungkatzen warfen. Graustreif kam zu Feuerstern getrottet und nahm seinen Platz als Stellvertreter ein. Mit einem lauten Jaulen gab Feuerstern seinem Clan das Zeichen zum Aufbruch und stürmte durch den Ginstertunnel.
Eine Weile liefen Feuerstern und Graustreif schweigend an der Spitze. Die Nächtliche ruhe des Waldes und das Geräusch seiner Katzen beruhigten Feuerstern. Dann schloss Brombeerkralle zu ihnen auf. „Wolken bedrohen den Mond Feuerstern. Ich mache mir sorgen. Vielleicht ist der SternenClan erzürnt über etwas“, bemerkte der junge Krieger. „Ich weiß Brombeerkralle“, antwortete Feuerstern. „Ich hoffe die Wolken lassen den Mond nicht verschwinden.“
Dann hielten sie vor der Senke zum Baumgeviert. „Bis jetzt nur SchattenClan“, bemerkte Graustreif. Feuerstern nickte nur. Er wünschte es wäre ein anderer Clan. Selbst neben Leopardenstern würde er sich wohler fühlen als bei Schwarzstern.
Egal. Er schüttelte seine Unbehaglichkeit ab und führte seinen Clan im Sturm in die Senke. Brombeerkralle löste sich aus der Gruppe und sprang zu seiner Schwester Bernsteinpelz. Feuerstern fragte sich oft was wohl passieren würde, wenn sich die beiden im Kampf gegenüberstehen würden.
Schnurstracks lief er zum Großfelsen und blickte sich um. Abgesehen von Brombeerkralle und Bernsteinpelz hielten sich die Clans weitgehend getrennt auf der Lichtung auf. Graustreif hatte seinen Blick auf das FlussClan-Territorium gerichtet, und Schwarzsterns misstrauischer Blick lag auf Bernsteinpelz und ihrem Bruder. Ihm schien die Sache zwischen den beiden noch mehr zu beunruhigen als Feuerstern. Da ertönte ein jaulen hinter dem Großfelsen. Feuerstern atmete auf. Der WindClan war eingetroffen. Feuerstern erhob sich gerade auf die Pfoten um Riesenstern und seine Krieger zu begrüßen, als auch der FlussClan eintraf. Er sah Graustreif zu seinem Sohn springen, Federschweif war nicht da und Goldblüte begab sich mit den anderen Ältesten die anwesend waren zu den Ältesten des WindClans.
Feuerstern entdeckte Kurzbart und rief ihm eine Begrüßung zu. Der kam mit einem jungen Kater im Schlepp zu ihm getrottet. „Hallo Feuerstern, darf ich dir meinen neuen Schüler vorstellen? Das ist Felsenpfote. Felsenpfote, das ist Feuerstern, der Anführer des DonnerClans“, erklärte Kurzbart. Der kleine graue Schüler blickte schüchtern zu Feuerstern auf und schnell wieder weg. „Ist das einer aus dem Wurf von Aschenfuß?“, fragte Feuerstern. „Ja, ihr erstgeborener. Ich bin froh, dass ich sein Mentor geworden bin. Nach der Sache mit Ginsterpfote…“ er brach ab.
Feuerstern gab ein tröstendes schnurren von sich, als er plötzlich seinen Namen hörte. Er drehte sich um und entdeckte Riesenstern hinter sich. „Sei gegrüßt Riesenstern!“, begrüßte Feuerstern den Anderen Anführer. Dieser erwiderte den Gruß. Dann schallte Leopardensterns Jaulen durch die Luft, und die beiden Anführer gesellten sich zu ihr und Schwarzstern.

„Ich rate dem DonnerClan auf seinem eigenen Territorium zu bleiben!“, beendete Leopardenstern fauchend ihre Ansprache. Mit gesträubtem Fell trat sie zurück. Feuerstern wollte vortreten um etwas zu erwidern, doch Schwarzstern kam ihm zuvor.
„Wir haben ein großes Unglück zu ertragen“, begann er. „Bei der Verfolgung ihrer Beute lief eine unserer Kriegerinnen ohne zu schauen auf den Donnerweg. Sie wurde von einem Monster erwischt. Wir alle betrauern Dunkelblüte.“ Er lies kurz die Trauer über die verlorenen Kriegerin über sein Gesicht wandern. „Jedoch gibt es auch gute Nachrichten. Der SchattenClan hat zwei neue Schüler!“, er blickte auf die beiden Jungen Katzen zwischen Eichenfell und Kieselstein.
„Dies sind Reifpfote“, er wies auf den grauen Kater. „Und dies ist Hagelpfote“, und er wies auf die dunkelgraue Kätzin mit den hellgrauen Pfoten. „Mit der Beute steht es gut und wir haben keine weiteren Probleme.“
Er trat zurück und gab Riesenstern damit das Zeichen vorzutreten. „Nun, wie es scheint werde ich als dritter sprechen. Im WindClan steht es gut. Plätscherbach hat einen Wurf von zwei Jungen und die drei Jungkatzen aus Aschenfuß’ Wurf wurden vor wenigen Tagen zu Schülern ernannt.“ Damit trat Riesenstern zurück.
Feuerstern holte Luft und trat vor. „Auch dem DonnerClan geht es gut. Unser Territorium hat sich vollständig von dem Schaden des Feuers erholt.“ Bei diesen Worten lief ein Schauder durch die Katzenmenge. „Eine unserer Kriegerinnen, Sandsturm, hatte ihren ersten Wurf von zwei Jungen vor wenigen Tagen und es geht ihnen gut.“ Dann wandte er sich an Leopardenstern.
„Es tut uns leid, aber obwohl bereits Tauwetter herrscht, sind unsere Bäche noch mit einer viel zu dicken Eisschicht bedeckt. Wir können sie noch nicht durchbrechen. Um an Wasser zu kommen müssen meine Krieger sich zum Fluss begeben.“ Als er geendet hatte blickte er Leopardenstern in die Augen. Ihr schien seine Entschuldigung nicht zu gefallen, aber sie nickte schroff. Dann trat Feuerstern zurück. Das war das Zeichen. Die Clans versammelten sich und zogen ab.
Feuerstern wollte als letztes vom Felsen springen, als der Wind einen vertrauten Geruch zu ihm wehte. Er wirbelte herum und blickte in die Büsche des WindClans. Eine vertraute schwarze Gestalt sprang aus den Büschen hervor, durch die der WindClan gerade verschwunden war. „Rabenpfote!“, rief Feuerstern.
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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Silberstern am Mi 28 Sep 2011, 13:54

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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Nachtfell am Do 29 Sep 2011, 19:12

Kapitel 9

Feuerstern sprang vom Großfelsen und stürmte auf seinen alten Freund zu. Auch Graustreif löste sich aus den DonnerClan -Katzen um seinen alten Freund zu begrüßen. Nachdem er Rabenpfote begrüßt hatte merkte Feuerstern, dass der DonnerClan der letzte Clan auf der Lichtung war. Schnell wandte sich Feuerstern an Borkenpelz und Mausefell. „Borkenpelz, Mausefell bitte bringt den Clan zurück zum Lager.“ Beide nickten. Mausefell drehte sich um und führte ihre Kameraden in die Büsche. Borkenpelz bildete den Schluss.
„Und, was gibt es mein Freund?“, fragte Graustreif. Rabenpfote zögerte und lauschte auf die Geräusche der verschwindenden Katzen. Feuerstern wurde nervös. Wieso will er nicht, dass der restliche Clan etwas hört. Panik überkam Feuerstern. Was ist denn passiert?
Endlich entspannte sich der Einzelläufer und begann zu Sprechen. „Ich bin gestern Abend zwei Katzen begegnet. Ihre Geschichte ist unglaublich und ich glaube“, er machte eine Pause. „sie suchen nach dir.“ Feuersterns Fell stellte sich auf. Diese Katzen suchten nach ihm! „Und du hast ihnen gesagt wo ich bin!?“, fauchte er.
„Nicht ganz, ich habe sie hergeführt.“ „Was!“, stieß Feuerstern hervor. Graustreif fauchte erschrocken. “Warte Feuerstern. Das ist nicht alles. Sie waren am Mondstein, und sie haben gesagt eine, ich zitiere: gescheckte Schildpattkätzin mit weißen Pfoten, einer schwarzen Schweifspitze und bernsteinfarbenen Augen, habe mit ihnen gesprochen. Du weißt wen sie meinen“, Rabenpfote verstummte. Er wartete auf eine Antwort. Feuerstern konnte sich nicht rühren. Sie hat mit diesen Katzen gesprochen? Wieso?
Feuerstern spürte, dass Graustreif langsam unruhig wurde, aber er traute seiner Stimme nicht. „Tüpfelblatt hat mit ihnen gesprochen!?“, stieß er schließlich mühsam hervor. In Feuersterns Kopf drehte sich alles, er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Sein Stellvertreter stieß ein weiteres erschrockenes fauchen aus.
Doch Feuerstern spürte jetzt Tüpfelblatt um sich. Sie vertraute ihm, und auch diesen Katzen. “Wo sind diese Katzen, Rabenpfote?“ Feursterns Stimme hallte zu seiner Überraschung klar über die Lichtung. „Sie warten nur auf mein Zeichen“, gab Rabenpfote zu. „Ihr könnt kommen!“, rief er. Feuersterns Fell sträubte sich unwillkürlich. Auch Graustreif fauchte leise und ließ sein Unbehagen sehen. Aus den Büschen traten zwei Katzen. Ihr Fell war zerzaust und ihre Pfoten schlurften ein wenig. Sie schienen eine lange reise hinter sich zu haben. Die eine war von verwaschenem grau, die andere fast vollständig schwarz mit Ausnahme einer goldgelben Pfote.
Mit vorsichtigen Schritten ging Feuerstern auf die Neuankömmlinge zu. Graustreif folgte eine Schwanzlänge weiter hinten. „Wer seid ihr?“, fragte Feuerstern und legte in seine Stimme die ganze Autorität eines Anführers. Die graue blickte ihm in die Augen. Ihr Blick war fest. Auch ihre Haltung ließ Autorität erkennen. „Ich bin Wasserstern und dies ist Nachtpfote. Wir sind seit einem halben Mond auf der Suche nach dir.“ Feuerstern hörte Graustreif überrascht keuchen. In seinem Blick lag reiner Schock.
„So wie es scheint, habt ihr einiges zu erzählen“, begann Feuerstern nachdenklich. „Ihr kommt mit in unser Lager, dort haben wir genug Zeit um zu Reden.“ Damit wandte Feuerstern sich um und bewegte sich auf die Büsche zum DonnerClan -Territorium zu. Er hatte nicht mit Sicherheit sagen können, ob die Katzen im folgen würden, er hatte ihnen schließlich nichts befehlen. Doch sie folgten ihm. Rabenpfote verabschiedete sich schell, was Nachtpfote nicht zu gefallen schien. Feuerstern preschte los und brach durch die Büsche. Die Katzen folgten ihm und Graustreif lief, mit immer noch gesträubtem Fell am Schluss.

Leise bewegte sich Feuerstern auf den Ginstertunnel zu. Es war schon nach Mondhoch und er wollte seine Krieger nicht wecken. Als Feuerstern schon glaubte vor dem nächsten morgen müsse er niemandem die Anwesenheit der Katzen erklären, trat Sandsturm aus der Kinderstube. Mit einem leisen stöhnen trottete Feuerstern ihr entgegen. Es war ein langer Tag gewesen. Er wollte nur in seinen Bau. Graustreif richtete für die Neuankömmlinge gerade ein Schlaflager am Fuß des Hochfelsens ein. Sandsturms Blick lag auf den beiden Katzen als sie die Frage stellte, die Feuerstern selbst noch nicht so richtig beantworten konnte.
„Wer sind die, Feuerstern?“ Sie warf einen besorgten Blick zur Kinderstube, wo ihre Jungen schliefen. „Kann die Frage bis morgen warten Sandsturm? Ich bin wirklich müde, aber“, sprach er schnell weiter als Sandsturms Blick sich verengte „sie sind keine Gefahr für Blattjunges und Eichhornjunges.“ Sandsturm blickte ihn Lange an, dann nickte sie, presste sich kurz an seine Flanke und schlich zurück in die Kinderstube, aus der er das wimmern seiner Junge und Sandsturms beruhigendes flüstern hören konnte.
Mit einem Schwanzschnippen zog sich Graustreif in den Kriegerbau zurück. Nachtpfote und Wasserstern schliefen schon. Mit müden schritten ging Feuerstern in seinen Bau und rollte sich zusammen. Er lag noch lange wach. Seine Gedanken wirbelten unruhig umher. Plötzlich nahm er einen süßen Duft wahr. Er spürte Tüpfelblatt dicht neben sich, die beruhigend schnurrte. So schlief er endlich ein.

Kurz vor Sonnenaufgang erwachte Feuerstern. Er fühlte sich gut ausgeruht, obwohl er nicht lange geschlafen hatte. Ein paar wenige Katzen waren schon auf der Lichtung. Sie beäugten die beiden Neuankömmlinge misstrauisch. Wolkenschweif hatte sich mit grimmigem Blick vor der Kinderstube postiert. Mausefell stand schützend vor dem Bau der Ältesten und Aschenpelz vor dem Schülerbau.
Mit einem unterdrückten Aufstöhnen begab sich Feuerstern zu Wasserstern und Nachtpfote. Er berührte beide mit dem Schwanz an den Schultern. Wasserstern öffnete die Augen. Sie stand auf und blickte Feuerstern an. Dieser wartete bis sich Nachtpfote erhoben hatte und bedeutete ihnen ihm zu folgen. Er führte sie in seinen Bau. Dort angekommen, ließ er sich auf sein Moosbett sinken. Nach kurzem zögern setzten sich auch die beiden anderen. Feuerstern wartete. Er wollte, dass diese Katzen anfingen zu sprechen. Er hatte genug Zeit, sie nicht. Wasserstern schien nach einer Weile zu verstehen worauf Feuerstern hinaus wollte. Sie begann mit Erklärungen eines Clans von dem Feuerstern noch nie gehört hatte.
SumpfClan. Dann war sie also wirklich eine Anführerin. Dann sprach sie von einer Vollmondnacht in der ihr eine Prophezeiung verkündet wurde. „Geisterflüstern sah mich an und sagte: Es wird gefährlich. Der SumpfClan ist in Gefahr. Eine Katze ist geboren. Die Nacht mit den drei Sternen wird dich führen. Ihr müsst das von sieben Sternen umgebene Feuer finden, das sich an den Donner bindet. Mit diesem Feuer kannst du den Clan retten.“ Sie brach ab.
Feuersterns Gedanken überschlugen sich. Woher hatte diese Katze gewusst, dass er nur noch sieben Leben hatte? Woher kannte sie die Zeile >>Feuer wird den Clan retten<<. Eine Zeile die er schon seit er sechs Monde alt war kannte. Was sollte das? Soll ich meinen Clan schon wieder verlassen? So kurz nach meiner Rückkehr von WolkenClan.
Feuerstern schüttelte den Kopf. Egal was er tun müsste, er würde es tun, er vertraute Tüpfelblatt. Mit wachsamem Blick behielt er Wasserstern und Nachtpfote im Auge. „Mein Clan hat oft mit einem gefährlichen Feind zu kämpfen. Ein riesiger Habichtschwarm. Ich gebe es nicht gerne zu, aber sie sind sehr gewieft. So viele Katzen sind ihnen schon zwischen die Flügel gekommen, nur zwei haben das überlebt.“ Sie seufzte. Dann blickte sie kurz zu Nachtpfote und fuhr fort. „Bei Nachtpfotes Beurteilung, wurde sie von den Habichten angegriffen. Wäre ihr ihre Mentorin nicht zur Hilfe gekommen, … Auf jeden Fall hatte ich dann ein Gespräch mit dem Anführer der Habichte. Er hat uns zwei Monde gegeben um zu verschwinden. Als beweiß, das er es ernst meint, haben sich die Habichte auf eine Katze gestürzt und sie vom Lagerbaum gedrängt.“ Nachtpfote stieß einen dünnen klagelaut aus. „Es war Nachtpfotes Mutter“, fuhr Wasserstern fort.
Dann hörte Feuerstern erstaunt, dass Nachtpfote Visionen ihrer Ahnen erhielt, wie sie sich auf den Weg gemacht hatten, wie sie zwei Hauskatzen begegnet waren. Dann, wie sie die Hochfelsen erreichten, wie Tüpfelblatt mit ihnen gesprochen hatte. Feuerstern erschauderte bei dem Gedanken. Hoffentlich hatte sich Tüpfelblatt bei Blaustern keinen Ärger eingehandelt. Nach einem tiefen Atemzug widmete er seine Aufmerksamkeit wieder Wasserstern. Sie beschrieb gerade ihr treffen mit Rabenpfote, dann den Weg zum Baumgeviert und dann Blickte sie Feuerstern aus ihren klaren blauen Augen an. Auch Nachtpfote sah ihn jetzt an. Ihr blick machte ihn nervös. Sie hatte für ihr alter einen zu erfahrenen Blick. Anscheinend hatte sie wirklich schon viel durchgemacht, zu viel für ihr alter.
„Wasserstern“, begann Feuerstern. „Ich kann dir jetzt noch nicht sagen ob ich mit euch komme, mein Clan braucht mich schließlich auch. Ich werde es mir überlegen. Aus eurem Bericht schließe ich allerdings, dass ihr noch wenigstens zwei Tage bleiben könnt.“
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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Silberstern am Fr 30 Sep 2011, 11:53

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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Nachtfell am Fr 30 Sep 2011, 17:02

Kapitel 10

Feuerstern trat aus seinem Bau. Sein Pelz juckte unangenehm, als ihn die Blicke seiner Krieger streiften. Es war schon nach Sonnenhoch. Wasserstern hatte die ganze Zeit über erzählt. Ihm war klar, dass sich seine Krieger fragten wieso er so viel Zeit mit den beiden SumpfClan –Katzen verbrachte. Feuerstern fühlte sich merkwürdig erschöpft, obwohl er körperlich noch Topfit war. Er sprang auf den Hochstein. Sein ruf hallte durch die Luft. „Alle Katzen, die alt genug sind, Beute zu machen, fordere ich auf, sich hier unter dem Hochstein zu einem Clan -Treffen zu versammeln!“
Als er zusah, wie sich sein Clan unter den Hochfelsen versammelte beruhigte sich sein Atem. Egal wie wenig ihnen die Geschichte gefallen würde, sie würden immer zu ihm halten. Als letzte trat Sandsturm aus der Kinderstube, zusammen mit Rußpelz. Sandsturms Augen leuchteten und augenblicklich wurde Feuerstern warm ums Herz.
Schließlich hatte sich der Clan versammelt. Feuerstern begann zu sprechen: „Wie ihr sicher schon alle gehört habt haben wir Gäste. Ich werde euch alles erzählen, was ich von ihnen weiß, aber ich will nicht unterbrochen werden!“ Er machte eine kurze Pause und blickte zu Wasserstern und Nachtpfote, vor denen er Graustreif als Schutz postiert hatte. Ihr Clan brauchte sie, auch wenn Feuerstern ihnen nicht helfen könnte. „Diese beiden Katzen heißen Nachtpfote und Wasserstern.“ Ein erschrockenes zischen ging durch die Menge und eine Katze jaulte wütend auf. „Ich weiß was ihr jetzt denkt, aber lasst es mich erklären“, fuhr er fort. Es kostete ihn einige mühe seine Stimme im Griff zu halten. „Sie kommen von weit her. Vor wenigen Blattwechseln haben sich einige Katzen zusammengeschlossen. Einige unter ihnen kannten das Gesetz der Krieger. Sie lebten danach und mit der Zeit wurde aus ihnen ein Clan. Der SumpfClan. Wie ihr euch sicher schon gedacht habt, ist Wasserstern ihre Anführerin und Nachtpfote eine Schülerin“, dann wandte er sich an Wasserstern.
„Möchtest du weiter erzählen? Es geht hierbei schließlich um deinen Clan.“ Erleichtert sah Feuerstern die Kätzin nicken. Sie erhob sich auf die Pfoten und begann mit der Geschichte, die sie Feuerstern und zuvor Rabenpfote erzählt hatte. Kurz bevor sie zu Nachtpfotes Gabe kam, keuchte diese auf.
Wasserstern wirbelte herum und sprang zu der Jungkatze. Schockiert sah Feuerstern wie Nachtpfotes Blick sich in der Ferne verlor. Mit angstvollem, aber auch neugierigem Blick sprang Rußpelz zu den Katzen. Wasserstern fauchte, doch Feuerstern rief:“ Es ist in Ordnung Wasserstern. Rußpelz ist unsere Heilerin.“ Mit sichtbarer Erleichterung wandte sich Wasserstern wieder an die Schülerin. Nachtpfotes Blick lag noch immer auf etwas in der Ferne. Da verdüsterte sich ihr Blick und sie blinzelte. In ihrem Blick lag purer Schock. Wasserstern sah ihr in die Augen. „Was ist passiert Nachtpfote, was hast du gesehen?“ Nachtpfotes stimme zitterte als sie sprach.
„Die Habichte, die Habichte haben sich entschieden bei Neumond anzugreifen.“ Dann sackten ihr die Beine weg und sie brach zusammen. Rußpelz trat vor und versuchte Nachtpfotes Körper anzuheben, aber ihr verletztes Bein verkomplizierte die Sache. „Brombeerkralle!“, wandte sich Feuerstern an seinen jüngsten Krieger. Dieser nickte und half Rußpelz Nachtpfote in ihren Bau zu tragen.

Feuerstern trat mit drei Mäusen im Maul durch den Farntunnel. Er war zusammen mit Rauchfell, Dornenkralle und Schlammpfote auf der Jagd gewesen. Die Sonne senkte sich langsam hinter den Horizont. Noch einmal erinnerte er sich an die Geschehnisse nach Sonnenhoch.
Nachdem Wasserstern sich geweigert hatte Nachtpfote allein zu lassen, hatte Feuerstern die Geschichte fertig erzählt schnell fertig erzählt, aber der Clan hörte kaum noch zu. Der Clan war beunruhigt. Sie wollten auch nicht, dass Feuerstern schon wieder wegging. Nachdem er fertig war, hatte er Sandsturm aufgesucht. Sie wartete vor der Kinderstube auf ihn. In ihren Augen lag riesige Freude. Feuerstern hatte genau das gebraucht um sich zu beruhigen. Eine gute Nachricht. Seine Jungen hatten die Augen geöffnet. Dann hatte er Rauchfell, Dornenkralle und Schlammpfote am Ginstertunnel gesehen und sie begleitet. Er wollte das Lager eine weile hinter sich lassen.
Jetzt kam er auf die Lichtung vor Rußpelz’ Bau. Nachtpfote schlief noch. Feuerstern trottete zu Rußpelz, die sich mit Wasserstern unterhielt. Er ließ die Mäuse fallen als Rußpelz ihn bemerkte. „Eine ist für Nachtpfote“, miaute er.
„Danke“, kam es leise von hinten. Nachtpfote blickte Feuerstern mit klarem blick an, obwohl sie sehr erschöpft aussah. „Nachtpfote, unseren Ahnen sei dank, du bist wach!“ Wasserstern stürzte zu der Kätzin. Feuerstern hörte auch von Rußpelz etwas. „Danke SternenClan. Hoffentlich beruhigt sich Wasserstern jetzt etwas.“ Doch Feuerstern bezweifelte das. Leise trabte er zu den beiden Kätzinnen. Nachtpfote erzählte gerade von ihrer Vision. „Ich habe den Sumpf gesehen, vom Nachtwachen-Ast aus. Es schien kein Mond, nur die Sterne haben die Nacht erleuchtet. Da wurden einige Sterne plötzlich verdeckt. Zuerst habe ich gedacht es war eine Wolke, aber es waren die Habichte. Es waren so viele. Dann habe ich einen Alarmruf gehört. Ich glaube der kam von Blätterfell. Und dann waren überall kreischenden Katzen. Und dann, dann war alles Schwarz.“ Sie verstummte.
Feuerstern zuckte mit den Ohren als Rußpelz neben ihn trat. „Du wirst gehen, oder?“ Die Frage kam nicht unerwartet. Feuerstern zuckte die Schultern. „Ich weiß es nicht Rußpelz. Kannst du zusammen mit Langschweif zu meinen Bau kommen, ich möchte das nicht allein entscheiden.“ Er blickte Rußpelz an. Diese nickte mitfühlend. „Danke!“
Er trottete los. Als er aus dem Farntunnel trat, entdeckte er Graustreif bei Mausefell und Tupfenschweif. Gut, genau die drei Brauche ich. Er sprang über die Lichtung zu ihnen. „Sei gegrüßt Feuerstern.“ Tupfenschweif bemerkte ihn als Erstes. Auch er begrüßte die drei und bat sie ihm zu seinem Bau zu folgen. Als sie ankamen wartete Rußpelz bereits auf sie, Langschweif an ihrer Seite. Feuerstern trat an ihre Seite und wollte beginnen, doch Graustreif kam ihm zuvor. „Du wirst wieder weggehen, oder. Du kannst uns nicht schon wieder verlassen. Es ist erst drei Monde her, dass du vom WolkenClan zurückkamst. Leopardenstern zürnt uns immer noch wegen dem Fluss und der Grenzüberschreitung.“
Die Worte flossen nur so aus dem Stellvertreter heraus und Feuerstern musste die Stimme erheben um sprechen zu können. „Graustreif! Ich habe noch gar nichts entschieden. Ich möchte nicht weggehen, aber nach allem was ich gehört habe, soll es so sein.“ „Feuerstern“, Langschweif richtete seinen leeren Blick auf ihn. „Ich bitte dich, nenne uns doch einen Beweis, dass es so sein soll!“ Die Verachtung in seiner Stimme war deutlich zu hören.
„Woher sollten sie Tüpfelblatts Namen kennen und wissen wie sie aussieht, wenn sie keinen Kontakt mit dem SternenClan hatten!“ Diese scharfe Entgegnung kam von Rußpelz bevor Feuerstern antworten konnte.
„Sie kennen sie?“; warf Graustreif ein. „Ja, sie sind ihr beim Mondstein begegnet, zu diesem Teil der Erzählung ist Wasserstern nicht gekommen und mir scheinst du nicht mehr zugehört zu haben.“, entgegnete Feuerstern scharf.
Tupfenschweif seufzte „Ich bin mir sicher, wenn sie wirklich Tüpfelblatt begegnet sind, ist es doch klar, dass Feuerstern gehen muss.“ Darauf wusste keiner etwas zu erwidern.
„Ich finde Tupfenschweif hat Recht!“ Alle fuhren herum, nur Langschweif blieb wo er war. Durch die Erblindung waren seine anderen Sinne schärfer geworden. Er wusste schon wer das war. Neben dem Hochstein stand Sandsturm.
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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Silberstern am Fr 30 Sep 2011, 17:24

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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Nachtfell am Mo 10 Okt 2011, 16:49

Kapitel 11

„Wenn Tüpfelblatt der Meinung ist, dass du mit ihnen gehen sollst, dann hat sie vermutlich recht“, Sandsturm sprach unbeirrt weiter, Ohne sich um die überraschten Gesichter zu kümmern.
„Ach komm schon Feuerstern! Du hast eine starke Verbindung zu Tüpfelblatt, das weiß ich. Sonst hast du ihrem Urteil doch auch vertraut.“ Feuersterns Pelz begann unbehaglich zu jucken. Sandsturm sprach hier Geschehnisse an, die er sonst nur mit Rußpelz besprechen würde. Sie sprang an seine Seite. „Feuerstern, was meint Sandsturm damit?“ Graustreif trat beunruhigt von einer Pfote auf die andere. Feuerstern zögerte. Egal wie sehr er seinem Freund vertraute, er konnte ihm nichts weiter sagen. Während er noch mit sich Rang erhoben sich Langschweif, Mausefell und Tupfenschweif.
Erstaunt blickte er sie an. Mausefell antwortete bevor er die Frage stellen konnte. „Feuerstern, du bist unser Anführer und wir werden deine Entscheidungen respektieren. Du bist vom WolkenClan zurückgekommen und wir vertrauen darauf, dass du auch diesmal zurückkehren wirst.“ Damit wandten sich die drei Katzen um und gingen. Feuerstern straffte sich. Mausefell hatte ihm das gegeben was er brauchte um diese Entscheidung zu fällen. Er blickte Graustreif mit festem Blick an. Dieser verstand und nickte. Er versuchte stark zu wirken, aber Feuerstern konnte Angst in den gelben Augen des Kriegers sehen. Dankbar stupste Feuerstern seinen Stellvertreter an. Auch dieser stand jetzt auf und ging. Mit schwerem Herzen sah Feuerstern seinem alten Freund nach. Er spürte Rußpelz Atem im Ohr als sie hauchte: „Sag mir bis Mondhoch bescheid, ob dich jemand begleitet. Ich möchte nicht zu wenig Reisekräuter haben.“ Feuerstern nickte bloß. Rußpelz humpelte zu ihrem Bau als Sandsturm sich an seine Seite presste. „Du solltest dem Clan bescheid sagen.“ Mit diesen Worten zog sie sich in die Kinderstube zurück.
Feuerstern schüttelte den Kopf und mit einem schnellen Satz war er auf dem Hochstein. Die Sonne war schon fast untergegangen und einige Katzen kamen mit müdem Blick aus ihren Höhlen. Feuerstern konnte ihren Angstgeruch wahrnehmen. Sie hatten sich selbst schon genug zusammengereimt. „Katzen des DonnerClans. Es ist entscheiden und obwohl es euch vielleicht nicht gefällt, werde ich Nachtpfote und Wasserstern begleiten.“ Er verstummte. Nach einem Moment voll unangenehmem Schweigen, meldete sich Brombeerkralle zu Wort. „Ehrlich gesagt Feuerstern, habe ich das schon erwartet, aber ich möcht dich begleiten. Ich werde dich nicht alleine Losziehen lassen.“ Feuerstern war gerührt. Als er seine übrigen Clan-Mitglieder nicken sah, wurde Feuerstern warm ums Herz. „Ich komme auch mit!“
Der Einwurf kam so plötzlich, dass Feuerstern nicht merkte, dass er von Wolkenschweif kam. Er blickte zu dem Jungen Krieger, dessen Gefährtin sich mit besorgtem Blick an ihn presste. „Ich danke euch, Wolkenschweif, Brombeerkralle. Wir werden Morgen bei Sonnenaufgang aufbrechen. Bevor ich euch jetzt entlasse, ist noch eine Sache zu erledigen. Regenpfote, komm zu mir.“ Feuerstern wartete bis Regenpfote bei ihm angekommen war. „Regenpfote, da Wolkenschweif dein Mentor ist, wirst du für die Zeit unserer Abwesenheit einen neuen Mentor brauchen. Aschenpelz“, wandte er sich an den grauen Krieger. „Du bist noch jung, hast dich aber schon oft bewiesen. Du wist vorübergehend Regenpfotes Mentor.“ Mit vor Aufregung gesträubten Pelz sprang Aschenpelz zu Regenpfote und berührte die Nase des Schülers mit der seinen.

Leise trat Feuerstern in den Bau der Krieger. Alle Krieger schliefen noch. Feuerstern dachte an die vergangene Nacht, die er bei Sandsturm und seinen Jungen verbracht hatte.
Als er die Kinderstube betreten hatte, rollten sie vor Sandsturm auf dem Boden herum, ihr Fell voller Moos. Sandsturm hatte ihn angeblickt. Die glühende Liebe und Freude in ihren Augen hatte Feuersterns Fell prickeln lassen. Er war überglücklich, weil Sandsturm seine Verbindung zu Tüpfelblatt verstand und sie akzeptierte, sie jetzt sogar verteidigte und beschwor. Seine Jungen waren zu ihnen gekrabbelt, als sie Feuersterns Geruch aufnahmen. Ein wenig kannten sie den Geruch ihres Vaters schon, aber seit sich ihre Augen geöffnet hatten war er nicht mehr bei ihnen gewesen. Eichhornjunges und Blattjunges waren auf ihm herumgetollt, bis sie zu müde waren. Feuerstern schnurrte bei dieser Erinnerung.
Er weckte Brombeerkralle und Wolkenschweif und schickte sie zu Rußpelz, damit sie ihre Reisekräuter bekamen. Feuerstern hatte seine bereits gegessen und wartete mit Wasserstern und Nachtpfote am Hochfelsen. Während er wartete kamen immer mehr Katzen auf die Lichtung. Als seine beiden Begleiter aus dem Farntunnel traten sprang Feuerstern auf den Hochstein. Noch einmal erklärte er den Zweck dieser Reise und verabschiedete sich. Als er herab sprang kam Sandsturm zu ihm und presste sich an seine Flanke. „Auf Wiedersehen Feuerstern!“ Jetzt verabschiedeten sich auch die anderen Katzen. Wolkenschweif presste seine Nase in die Felle von Lichtherz und Weißjunges, und Ampferpfote und ihre Brüder verabschiedeten sich von Brombeerkralle, mit dem sie viel Zeit im Schülerbau verbracht hatten.

Mit schnellen Schritten führte Feuerstern die Katzen zum Baumgeviert. „Feuerstern“, meldete sich Wolkenschweif. Feuerstern zuckte mit den Ohren, ein Zeichen fortzufahren. „Was soll passieren wenn wir auf eine WindClan Patrouille stoßen?“ Feuerstern merkte, dass sein sonst so selbstsicherer und aufmüpfiger Neffe etwas unsicher klang. Auch Feuerstern war nicht erpicht auf einen Kampf mit dem WindClan.
„Wenn wir großes Glück haben stoßen wir auf keine, sonst wollen wir hoffen, dass Moorkralle die Patrouille nicht anführt.“ Wolkenschweif, der während Feuerstern sprach an seine Seite gesprungen war, nickte. Am Baumgeviert legten sie eine kleine Pause ein. “Wie sieht der Anführer des WindClans eigentlich aus? Rabenpfote hat es zwar kurz erwähnt, aber…“ Die Frage kam von Wasserstern. „Riesenstern?! Er ist ein großer schwarz-weißer Kater mit langem Schweif. Und schon ziemlich Alt.“
„Wolkenschweif!“ schalt Feuerstern den Krieger. Der blickte ihn trotzig an. „Was denn? Es stimmt doch. Riesenstern ist, glaube ich, älter oder fast gleich alt wie Weißpelz es war und der wäre nach dem Kampf mit dem BlutClan vermutlich zu den ältesten gegangen.“
„Feuerstern!“ „Was gibt es Brombeerkralle?“ „Es ist bald Sonnenhoch, die Morgenpatrouille müsste weg sein.“ Feuerstern nickte, zuckte mit dem Schwanz und preschte mit den anderen im Schlepp auf das Hochland zu.
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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Squirrelflight am Mo 10 Okt 2011, 18:22

6 Worte:
Nachtfell, schreib auf jeden Fall weiter!
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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Nachtfell am Mi 12 Okt 2011, 11:36

Kapitel 12

Mit gespitzten Ohren trabte Feuerstern schnell über das Hochland. Er wollte nicht gehen, aber zu rennen traute er sich auch nicht. Er wollte nicht, dass man sie für einen Trupp auf Beutezug hielt. Wolkenschweif hatte er an das Ende der Gruppe geschickt, da er nicht wusste, wie gut sich Nachtpfote und Wasserstern auf ebener Erde wehren konnten.
„Halt!“, rief plötzlich jemand. Feuersterns Fell sträubte sich als eine WindClan Patrouille aus einem Ginstergebüsch sprang. Feuerstern erkannte Lauftatze, eine goldbraune Kriegerin des WindClans. Offensichtlich führte sie die Patrouille. Hinter ihr erschienen Felsenpfote und, Feuerstern entspannte sich, Kurzbart. Lauftatze bleckte die Zähne, doch sie neigte wie auch Kurzbart und sein Schüler, den Kopf vor dem Anführer des DonnerClans.
„Was habt ihr auf unserem Land zu suchen?“, fragte Lauftatze nachdem Feuerstern seinerseits kurz den Kopf geneigt hatte. „Das ist Sache des DonnerClans Lauftatze. Aber wir sind nicht darauf aus euch Beute zu stehlen!“ Feuersterns antwort klang schärfer als beabsichtigt und Lauftatze knurrte. Feuerstern sah erleichtert wie Kurzbart sich vordrängte. Er sprach mit Zurückhaltung. „Feuerstern. Ich habe noch nie gesehen, dass du ein versprechen gebrochen hast. Also, versprichst du, dass ihr unser Territorium so schnell wie möglich verlasst und hier nicht Jagd?“ Feuerstern blinzelte den Krieger dankbar an.
„Ich schwöre es beim SternenClan!“ Kurzbart nickte. Er blickte Lauftatze an. „Ich denke wir können darauf vertrauen, dass er den Schwur nicht brechen wird.“ Lauftatze funkelte Kurzbart kurz an. Dann zog sie ihre Krallen ein und preschte ohne ein weiteres Wort davon. Kurzbart und Felsenpfote folgten wenige Herzschläge später. Feuerstern gab seinen Katzen ein Zeichen und preschte los.
Es war schon kurz vor Sonnenuntergang als Feuerstern, Brombeerkralle, Wolkenschweif, Nachtpfote und Wasserstern bei den Hochfelsen ankamen. Sie hatten bei Rabenpfote vorbeigeschaut, aber er war nicht da gewesen. Feuerstern hatte sich mit Wasserstern abgesprochen und war mit ihr übereingekommen, dass sie in dieser Nacht am Mondstein schlafen würden. Feuerstern wollte mit seinen Kriegerahnen über seine bevorstehende Reise reden, aber vor allem machte er sich sorgen um seinen Clan. Hoffentlich war der SternenClan nicht zu wütend.
Mit Wasserstern im Schlepp schritt Feuerstern zielsicher in den langen dunklen Tunnel. Er spürte Wassersterns Unbehagen und erinnerte sich an seinen zweiten Besuch beim Mondstein. Es war der Besuch gewesen, an dem er seine neun Leben und seinen Namen als Anführer erhalten hatte. Durch diese Erinnerung kam eine weitere hoch. Die Prophezeiung über den BlutClan. So wurde er wieder von der Trauer über seinen gefallenen ersten Stellvertreter Weißpelz übermannt. Feuerstern schüttelte den Kopf, dafür hatte er jetzt keine Zeit.
Er straffte sich und konzentrierte sich auf den Weg. Um die letzte Ecke und Feuerstern erblickte den leuchtenden Mondstein. Wasserstern zuckte vor dem hellen licht zurück, während Feuerstern sich ohne mit der Wimper zu zucken neben den Mondstein legte und auf einen Traum wartete.

Als er das leise Rascheln des Windes in den Bäumen vernahm, schlug Feuerstern die Augen auf. Der Unterschied zwischen dem echten Baumgeviert und diesem hier schockierte Feuerstern nicht mehr. Er blickte sich um. Es war keine SternenClan Katze zu sehen. Er konnte nur Wasserstern entdecken, die sich gerade erhob. Sie taumelte ein wenig. Feuerstern blickte wieder über die Lichtung, während Wasserstern zu ihm trottete. „Seltsam, keine SternenClan Katze zu sehen“, murmelte er. Wasserstern blickte ihn an. Sie schien zu erwarten, dass er wusste was jetzt zu tun war. Feuerstern überlegte schnell. Ein Versuch kann ja nicht schaden.
„Tüpfelblatt, Blaustern, Gelbzahn!“, rief er die drei Kätzinnen die ihm so viel bedeuteten. Einige Herzschläge vergingen. Feuerstern wandte sich schon zum gehen, blieb aber abrupt stehen. Wasserstern jaulte überrascht auf. Hinter ihnen hatten sich mehrere Katzen versammelt. Blaustern, Weißpelz, Silberfluss, Gelbzahn und Feuerstern wurde es warm ums Herz als er die hübsche kleine Schildpattkätzin sah Tüpfelblatt, ach Tüpfelblatt.
Tüpfelblatt sprang vor und berührte Feuerstern an der Flanke, ohne auf Blausterns angesäuerten Blick zu achten. „Feuerstern!“ Blaustern hatte ihn angesprochen. Er erwiderte ihren glasklaren blauen Blick. „Wir kennen die Entscheidung die du getroffen hast. Also stellen wir uns nur noch die Frage: Warum bist du gekommen.“ Feuerstern musste einmal schlucken bevor er antwortete.
„Ich kann mich noch gut daran erinnern, das du ziemlich wütend warst als ich dem WolkenClan helfen wollte, Blaustern. Und ich wollte mich bei dir für meinen Wutausbruch entschuldigen. Ich, ich konnte nicht gehen ohne das zu erledigen. Außerdem“, begann er und er fühlte sich nun leicht beschämt „ich weiß, dass klingt merkwürdig, aber ich hoffe, egal wie wütend du bist, dass du deine Wut nicht an meinen Clan auslässt.“
Tüpfelblatt schnurrte belustigt. Gelbzahn antwortete: „Also wirklich Feuerstern, langsam müsstest du doch wissen, dass wir nicht auf solch starke Weise in das Leben der Clans eingreifen könnten.“ Gelbzahn wollte noch weiterreden, aber Blaustern unterbrach sie sanft. „Gelbzahn. Feuersterns Reaktion zeigt, wie treu er seinem Clan ergeben ist.“
„Blaustern?“, Feuerstern fuhr jetzt leise fort. „Eine Sache verstehe ich nicht. Wie konnten Wassersterns ahnen wissen, das ich nur noch sieben Leben übrig habe?“ Wasserstern fauchte vor Schreck, verstummte aber als Weißpelz ihr einen scharfen blick zuwarf. Feuersterns Blick war auf Blausterns fassungslose Augen gerichtet. Silberfluss antwortete: „Feuerstern, diese Frage können auch wir dir nicht beantworten. Zu Wassersterns Ahnen haben wir noch weniger Kontakt als zu denen des WolkenClans bevor du sie wieder geeint hast.“
Feuerstern nickte, war jedoch mit der antwort nicht ganz zufrieden, und plötzlich begannen die Formen der Sternenkrieger zu verwischen. Bevor sie ganz verschwunden waren hörte er noch Gelbzahns stimme. „Keine sorge Feuerstern. Keine SternenClan Katze wird dem DonnerClan etwas tun.“

Feuerstern erwachte in der Höhle des Mondsteins. Durch das Loch in der Decke drang das Licht des Morgengrauens. Er wandte sich um. Wasserstern wartete am Eingang des Ausgangs. Als er auf sie zulief drehte sie sich um und verschwand im Tunnel. Feuerstern warf noch einen letzten Blick auf den Mondstein. Danke Gelbzahn.
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ENDE von Teil 2

Beitrag  Nachtfell am Mi 12 Okt 2011, 11:37

Tatatadaaaaammmmm!!!!

Teil zwei ist zu Ende. Der dritte und letzte Teil ist wieder aus Nachtpfotes sicht. Es geht zurück zum SumpfClan, mit neuen überraschugnen und alten Freunden.
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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

Beitrag  Squirrelflight am Do 13 Okt 2011, 19:21

Bitte Mach schnell!!!!
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Re: Gefahren im Sumpf 2 (Feuerstern)

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