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Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

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Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Nachtfell am Do 13 Okt 2011, 20:18

Kapitel 13

Feuerstern ist einfach unglaublich. Nachtpfote bestaunte den Anführer des DonnerClans schon wieder. Mehrere Male war sie schon dabei erwischt worden wie sie den roten Kater anstarrte, aber sie tat es immer wieder. Sie war erstaunt von dem Unterschied, den die Haltung von Feuerstern und Wasserstern aufwies. Selbst in einer Entfernung von seinem Clan für die eine Katze einen Viertelmond brauchen würde, hatte er die stolze Haltung und die übermäßige Vorsicht wegen seiner Clangefährten nicht abgelegt. Wasserstern hingegen hatte die eigentlich natürliche stolze Ausstrahlung einer Anführerin abgelegt. Sie blieb immer in Nachtpfotes nähe und strahlte Schutzwille aus, aber Feuerstern sprang seinen Begleitern schneller zu Hilfe als Nachtpfote schauen konnte.
Vor zwei Tagen hatte Wolkenschweif ein Kaninchen verpasst und bevor es aus einem Reflex auf ihm landen konnte, hatte Feuerstern eine das Kaninchen gepackt. An sich nichts besonderes, aber die Strecke die er in der kurzen Zeit überbrückt hatte war gewaltig gewesen. Nachdem das Kaninchen tot war hatte sich Feuerstern schnell nach Wolkenschweif umgedreht, nackte Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben. Erst als Wolkenschweif ihn fest anblickte entspannte sich der rote Kater.
Als Nachtpfote Feuerstern fragte, wieso er so reagiert hatte, hatte der sich versteift und war davon stolziert. Brombeerkralle hatte ihr die Geschichte erzählt, die auch seine Reaktion auf ihre Frage erklärte. Einer von Feuersterns Kriegern hatte durch ein sich wehrendes Kaninchen sein Augenlicht verloren und Feuerstern machte sich selbst Vorwürfe, weil er es nicht verhindern hatte können.

„Aufwachen!“ Feuersterns ruf riss Nachtpfote aus dem Schlaf. Brombeerkralle und Wolkenschweif waren schon auf den Beinen und Feuerstern sprang durch die Büsche die ihr Lager umgaben auf sie zu, als jemand sie rau auf die Pfoten stieß. Sie blickte auf und entdeckte Wasserstern, die die Zähne gebleckt und das Fell aufgestellt hatte. So schnell sie konnte kam sie auf die Pfoten. Feuerstern stand ganz vorne. Er zuckte mit der Schwanzspitze. Ein Zeichen das Nachtpfote nicht verstand, Brombeerkralle hingegen schon. Der Krieger, er konnte nicht einmal so alt wie Lichtfleck sein, verschwand in den Büschen zu ihrer linken Seite. Feuerstern und Wolkenschweif gingen gleichzeitig in Sprungstellung und spitzten die Ohren. Auf was warten die Beiden denn? Nachtpfote zuckte unruhig mit den Krallen und ihre Augen huschten umher. Plötzlich fuhr sie zusammen.
Aus den Büschen drang ein lautes Kriegsgeheul. Feuerstern und Wolkenschweif sprangen augenblicklich los, Wasserstern folgte wenige Herzschläge später und Nachtpfote brauchte noch länger. Während sie durch die Büsche preschte hörte sie Wasserstern jaulen. „Hört auf! Ich kenne die beiden! Wolkenschweif nicht!“ Dann brach Nachtpfote durch die Büsche und sah wie sich Feuerstern und seine Krieger sich fachend von zwei Katzen zurückzogen. Eine kauerte weiter vorne, offenbar darauf aus die andere zu schützen. Nach einigen Herzschlägen erkannte Nachtpfote die beiden Katzen. „Pumukel! Mačka!“, rief sie während sie zu den beiden Katzen rannte. Pumukel sprang vor und begrüßte sie indem er ihre Nase mit seiner berührte. Nachtpfote zitterte vor Freude. Ich habe die beiden echt vermisst. Doch dann sog sie die Luft ein. Irgendetwas an Pumukels Blick stimmte nicht.

Brombeerkralle fauchte laut. „Diese Streuner haben euch angegriffen und eure Scheune eingenommen!?“ Nachtpfote blickte Brombeerkralle überrascht an. Eigentlich kannte sie den Krieger ruhig und beherrscht. So aufgeregt und wütend strahlte er etwas extrem bedrohliches aus. Bevor irgendwer etwas sagen konnte, hatte sich Feuerstern erhoben, kurz nachdem Brombeerkralle seinem Anführer einen Blick aus seinen glühenden Augen zugeworfen hatte. Feuerstern wandte sich an Pumukel. „Wie viele Streuner sind es?“
„Sechs.?“ Pumukel schien aus der Frage auch nicht schlau zu werden. Auch seine Gefährtin wirkte verwirrt. Allein Wasserstern nickte zustimmend. Feuerstern wandte seinen Blick zu seinen Kriegern. Diese nickten.
Endlich verstand Nachtpfote. „Ihr wollt doch nicht gegen diese Streuner kämpfen!?“, stieß sie hervor. Auch Pumukels und Mačkas Augen weiteten sich. Wolkenschweifs Augen funkelten schelmisch. „Und wieso nicht?“ Darauf wusste Nachtpfote keine Antwort.
„Ich bin derselben Meinung wie ihr, Feuerstern“, dann wandte Wasserstern sich an die beiden Hauskatzen. „Pumukel, Mačka. Ihr beide habt mir und Nachtpfote auf unserer Reise sehr geholfen, also schulden wir euch etwas. Was unsere Begleiter angeht“, fuhr Wasserstern schnell fort, da Mačka zu einem Widerspruch ansetzte. „Die DonnerClan Katzen entscheiden für sich selbst und“, Wasserstern schnurrte. Nachtpfote kam ihr zuvor. „Ich glaube nicht dass ihr sie umstimmen könntet. Wenn Wolkenschweif sie führen würde, wären sie wahrscheinlich schon bei der Scheune.“
Nachtpfote wurde von einem lauten Gelächter aufgeschreckt. Feuerstern und Brombeerkralle kugelten sich sozusagen vor Lachen auf dem Boden. Wolkenschweif verdrehte die Augen in ihre Richtung, schmunzelte aber selber. Es dauerte einige Zeit bis die lachenden Katzen sich beruhigt hatten. Feuersterns Blick traf auf Nachtpfotes verdutzte Miene. „Keine sorge Nachtpfote. Mit uns ist alles in Ordnung.“ Er brach ab als ihn ein neuerlicher Lachanfall schüttelte. Nachtpfote war immer noch starr vor Überraschung. Selbst wenn Feuerstern lachte, behielt er seine stolze Haltung bei. Wenn man die drei einfach so sah, gäbe es keinen Zweifel wer sie führte. Obwohl er bei seinem Lachen genauso wirkt wie ein Krieger der sich mit seinen Gefährten amüsiert merkt man doch, dass er der Anführer ist. Es war unglaublich.
Schließlich hatte der rote Kater sich so weit beruhigt, dass er mit seiner Erklärung fortfahren konnte. Er kümmerte sich auch nicht um Wasserstern, Pumukel und Mačka, die ihn anblickten als hätte er den Verstand verloren. „Uns geht es wirklich gut, es ist nur, Nachtpfote liegt mit ihrer Vermutung genau richtig“, er blickte den weißen Krieger an. „Wenn Wolkenschweif uns führen würde wären wir vermutlich wirklich schon bei eurer Scheune angekommen.“ Auch Wolkenschweif lachte jetzt leise.
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Taufeuer am Fr 14 Okt 2011, 12:30

Bitte schreib weiter! Deine anderen Teile habe ich schon gelesen.
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Echoklang am Fr 14 Okt 2011, 14:39

Ja schreib bitte weiter!!!!
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Nachtfell am Sa 15 Okt 2011, 14:55

Kapitel 14

Mit äußerster Vorsicht näherten sich die Katzen der Scheune. Feuerstern hatte darauf bestanden, dass einer von ihnen bei Pumukel und Mačka bliebe. Nach einiger Streiterei gab Brombeerkralle sich geschlagen und blieb murrend bei den beiden Hauskatzen.
Jetzt standen die vier Katzen wenige Schwanzlängen vor der Scheune. Wasserstern stand ganz vorne. Sie blickte Feuerstern an. Der nickte und stieß ein so schauerliches Kriegsgeheul aus, das Nachtpfote zusammenzuckte. Kurz später sprangen sechs Katzen heraus. Drahtige Streuner. Das Fell eines Katers war von einem beunruhigend dunklen Graublau. Der graublaue Kater trat vor. „Was wollt ihr hier?“ Sein fauchen lies Nachtpfote erneut zusammenfahren, die Anderen zuckten nicht mal mit den Ohren. Wasserstern antwortete mit ruhiger Stimme. „Wir sind hier weil wir wollen, dass ihr die Scheune verlasst und sie den beiden Katzen denen ihr sie genommen habt zurückgebt.“ Der Kater schaute Wasserstern fassungslos an. „Ihr stellt Forderungen an uns, bedroht uns und das obwohl wir mehr sind. Na gut. Wir gehen, wenn ihr uns besiegt!“
Damit sprang er los und wollte sich auf Wasserstern stürzen, wurde jedoch von Feuerstern zur Seite gestoßen. Die beiden Katzen wälzten sich am Boden herum. Wasserstern setzte sich gegen zwei Kätzinnen zur wehr und auch Wolkenschweif kämpfte gegen zwei Katzen gleichzeitig. Nachtpfote sprang ihnen zur Seite als sie Feuerstern aufjaulen hörte.
Der graublaue lag halb tot am Boden vor der Scheuen und Feuerstern hatte zum finalen Schlag ausgeholt, als ihn eine große schwarze Kätzin von hinten ansprang. Nachtpfote jaulte laut und stürzte sich auf die Kätzin. Ihre Krallen rissen die Flanke ihrer Gegnerin auf und Blut schoss hervor. Nachtpfote schrie auf als Feuerstern unter der Kätzin zu Boden sackte und sich nicht mehr rührte. Halb blind wegen der Tränen in ihren Augen drosch sie auf die Kätzin ein, bis diese Aufjaulte und über den Zaun sprang um zu entkommen. Auch der Blaugraue hatte sich aus dem staub gemacht, genau wie einer von Wolkenschweifs Gegnern. Eine der Kätzinnen gegen den Wasserstern kämpfte löste sich von ihr und stürzte zu Nachtpfote. Die Sprang ihr auf den Rücken und Biss sie fest ins Nackenfell. Die Kätzin jaulte auf und legte sich auf den Rücken. Nachtpfote keuchte. Sie bekam keine Luft mehr und versuchte verzweifelt sich unter der Kätzin herauszuwinden. Nachtpfote schrie auf.
Plötzlich war das Gewicht der Kätzin weg. Verwirrt blickte Nachtpfote sich um. Wolkenschweif kauerte über der Leiche von Nachtpfotes Angreiferin und blickte sie an. „Alles in Ordnung Nachtpfote?“ „Ja“, ihre Augen huschten umher „Wo ist Wasserstern?“ „Ich bin hier Nachtpfote!“ Nachtpfote erhob sich auf die Pfoten und blickte sich um.
Sie entdeckte Wasserstern über Feuersterns Körper. Wieder traten der jungen Kätzin tränen in die Augen. Wolkenschweif begab sich zu Wasserstern und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Wasserstern nickte und sprang davon. Ohne auch nur eine Träne in den Augen setzte sich Wolkenschweif zu Feuersterns leblosen Körper und reinigte das Fell seines Anführers von Blut. Nachtpfote begab sich zu ihm. Macht es ihm den überhaupt nichts aus, dass Feuerstern gestorben ist? Da raschelte es im Gras. Wasserstern und die anderen erschienen.
Brombeerkralle sprang ohne mit der Wimper zu zucken zu Wolkenschweif und blickte zu Feuerstern. „Wie lange?“ Nachtpfote wurde aus dieser Frage nicht schlau und aus Wolkenschweifs Antwort auch nicht. „Es müsste bald so weit sein.“ Nachtpfote blickte verwirrt zu Wasserstern die genauso wenig beunruhigt zu sein schien wie die beiden Krieger. Da hustete hinter ihr jemand. Nachtpfote fuhr herum und was sie sah ließ ihr den Atem stocken.

„Feuerstern du lebst?!“ Der rote Kater saß keuchend aber aufrecht da und blickte Nachtpfote verwirrt an. Dann wanderte sein Blick zu Wasserstern. „Sie weiß es nicht?“ Langsam war Nachtpfote wirklich verwirrt. „Es weiß fast niemand.“, antwortete Wasserstern ruhig „Könnte mir mal jemand erklären, worüber ihr redet“, bat Nachtpfote.
Bevor irgendjemand etwas sagen konnte schrie Mačka auf. Alle fuhren herum. Pumukel wirkte verwirrt und auch Wasserstern und Nachtpfote wurden aus Mačkas Schreien nicht schlau. Feuerstern hingegen schien so etwas schon erlebt zu haben und er schrie seinen Kriegern befehle zu. „Wolkenschweif bring Spinnweben her. Brombeerkralle, du musst Mohnsamen finden.“ Die beiden Krieger stürzten los, während Feuerstern an Mačkas Seite sprang. „Ganz ruhig, du machst das toll, tief einatmen und wieder aus.“ So redete er weiter beruhigen auf sie ein, bis Nachtpfote und Pumukel an seine Seite sprangen und Pumukel voller Panik rief: „Was ist mit ihr?“
„Sie bekommt ihre Jungen.“, antwortete Feuerstern ruhig. Nachtpfote schrie auf als Mačka zu bluten begann. „Es ist soweit, Tüpfelblatt steh uns bei“, murmelte Feuerstern. Dann rief er nach seinen Kriegern. „Wolkenschweif ich brauche die Spinnweben!“ Er beugte sich über die schreiende Kätzin und rief: „Da kommt das erste!“ Er packte das neugeborene fest mit den Zähnen und zog. Es kam schnell heraus. „Leck ihm das Fell gegen den strich, es muss gewärmt werden!“ Wasserstern blickte ihn verdattert an. Auch Nachtpfote war überrascht. Sie sah erstaunt zu wie er das nächste junge herausholte. Woher kann er das so gut? Noch ein drittes, welches er zu Wolkenschweif legte, der wieder da war und dann rief er: “Das war das letzte. Wolkenschweif die Spinnweben. Brombeerkralle wo bist du?“
Feuerstern nahm die Spinnweben auf, die Wolkenschweif gebracht hatte und versuchte die Blutung zu stillen. Mačka schrie noch immer. „Feuerstern!“ Das war Brombeerkralle. Er kletterte über den Zaun ein Bündel mit Mohnsamen im Maul. Feuerstern legte sie vor Mačka zu Boden. „Lecke welche auf.“ Befahl er. Mačka gehorchte und nach einer Weile hörte sie auf zu schreien. Schließlich schlief sie ein. Feuerstern packte jetzt das Junge vor Wolkenschweif und legte es zu Mačka. Wasserstern und Pumukel taten es ihm gleich und die Jungen begannen gierig zu saugen. „Und jetzt Feuerstern“, begann Brombeerkralle. „Sollten wir uns um deine Verletzungen kümmern.“

„Auf wiedersehen Pumukel!“, rief Nachtpfote als sie am nächsten Morgen aufbrachen. Nach der Geburt der Jungen hatte Feuerstern darauf bestanden, dass er zuerst seine Krieger untersuchen durfte und Brombeerkralle und Wolkenschweif hatten zugestimmt. Als Feuerstern sich überzeugt hatte, dass er am schlimmsten Verletzt war, hatte er seinen Kriegern erlaubt ihn zu behandeln. Währenddessen hatte Wasserstern Nachtpfote erklärt, dass Anführer der Clans von ihren Ahnen neun Leben erhielten. Nachtpfote hatte erstaunt zugehört und weitergefragt.
Die Sonne blendete Nachtpfote und ihre Gedanken schritten durch die Ablenkung auf einen anderen Weg. Blutpfote, SumpfClan wir kommen.
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Taufeuer am Sa 15 Okt 2011, 15:00

Schreib weiter!!!
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Nachtfell am Sa 15 Okt 2011, 15:06

Kapitel 15

Die Sonne stand schon hoch am Himmel als die fünf Katzen einen Hügelkamm erklommen hatten und sich vor ihnen eine Ebene ausbreitete, die an einen Ort grenzte, den Nachtpfote schrecklich vermisst hatte. Der Sumpf. Mein Zuhause. Blutpfote.
„Endlich!“, jaulte Nachtpfote begeistert und stürmte los. „Was hat sie denn?“, hörte Nachtpfote Wolkenschweif fragen. „Sie ist froh wieder zu Hause zu sein. Das ist der Sumpf. …“ Mehr von Wassersterns Erklärung hörte sie nicht. Sie hatte schon die hälfte der Ebene hinter sich, konnte schon die feuchte, moosige Luft schmecken. Das löste so ein immenses Glücksgefühl aus, das Nachtpfote glaubte über die Ebene zu fliegen und in Windeseile sauste sie den nächstbesten Baum hinauf. Hier oben wartete sie auf die anderen.
Als sich auch die DonnerClan Katzen keuchend hoch gehievt hatte zogen sie in den Bäumen weiter. Feuerstern schien die Anpassung an diese andere Fortbewegung am wenigsten auszumachen. Er hielt leicht angestrengt mit Nachtpfote und ihrer Anführerin mit, während Wolkenschweif und Brombeerkralle hinterher keuchten. Nachtpfote war so beflügelt, dass sie vor schreck fast vom Baum fiel als jemand knurrte: „Halt!“ Alle blieben ruckartig stehen. Wolkenschweif wäre fast vom Baum gefallen, hätten Brombeerkralle und Feuerstern ihn nicht noch rechtzeitig erwischt. Nachtpfote blickte sich um. Außer Wasserstern und die versteiften DonnerClan Katzen konnte sie aber niemanden entdecken. Da stürzten vier Katzen aus den Baumwipfeln.
Nachtpfote erkannte Ginsterkralle und Blätterfell, zwei der älteren Krieger und Mondglanz. Blutpfote war leider nicht dabei, dafür aber Rankenpelz. Mit einem bösartigem knurren stürzte Ginsterkralle sich auf Wasserstern. Wieso greifen sie uns an? Ist unser Fell so verschmutzt? Ist unser Geruch von der Reise so abgeschwächt?
Bevor Wasserstern eine Pfote erheben konnte ging Brombeerkralle dazwischen. Der massige junge Tigerkater wehrte Ginsterkralles Schlag mühelos ab. Ginsterkralle hatte durch Brombeerkralles eingreifen sein Landeziel verpasst und landete zufällig auf einer kleinen Insel im Sumpf. Unseren Ahnen sei dank. Da ertönte ein schmerzerfüllter Schrei.
Nachtpfote löste ihren Blick von Ginsterkralle und sah wie Feuerstern und Brombeerkralle den Baum hinab sprangen. Nachtpfote sah nach unten und entdeckte weißes Fell im schlammigen Sumpfwasser. „Wolkenschweif!“, jaulte sie.
Nachtpfote wollte hinterher springen, aber sie hörte Mondglanz’ Stimme. „Nachtpfote halt!“ Und schon stürzte sich die hellgraue Kätzin in den Sumpf.

„Alle Katzen die alt genug sind, ihre eigene Beute zu fangen, mögen sich zu einem Clantreffen versammeln!“ Wassersterns Stimme kam laut von dem Ast vor ihrem Bau. Unter diesem Ast saßen Wolkenschweif und Brombeerkralle. Und hinter Wasserstern saß Feuerstern. Ihre Pelze glänzten im fahlen Morgenlicht.
Den restlichen Tag ihrer Ankunft hatten Ahornkralle und Ginsterkralle Feuerstern und Brombeerkralle durch das Territorium geführt, während Wolkenschweif, wiederwillig, in Sonnenstrahls Bau geblieben war.
Während Nachtpfote sich an Blutpfote presste erinnerte sie sich daran, dass die beiden SumpfClan-Krieger bei ihrer Rückkehr sofort zu Wasserstern gegangen waren und ihr etwas Interessantes erzählt hatten.
„Als wir bei den Felsklippen ankamen, ist Feuerstern die Klippen hinaufgeklettert und hat sich das Land dahinter angesehen. Eigentlich nichts allzu seltsames, aber seine Haltung hatte sich verändert als er wieder bei uns war. Ich kann es nicht genau sagen, aber er wirkte angespannter. …“
„Katzen des SumpfClans.“ Wassersterns Stimme holte Nachtpfote in die Gegenwart zurück. „Ich habe euch zusammengerufen um euch unsere drei Gäste vorzustellen. Dies sind Feuerstern, Wolkenschweif und Brombeerkralle“, stellte sie die drei Katzen vor.
„Von wo kommen die?“ „Wieso tragen sie Namen wie wir?“ „Können wir ihnen vertrauen?“ Rufe wurden in der Menge laut. Nachtpfote sah wie Feuerstern vortrat und Wasserstern einen Blick zuwarf. Schlagartig wurde es still. Wasserstern nickte und trat zurück während Feuerstern noch einen Schritt vortrat und Wolkenschweif und Brombeerkralle sich erhoben.

Einige SumpfClan-Katzen sträubten das Fell. Feuerstern blickte auf seine Gefährten und fauchte leise. Erst jetzt fiel Nachtpfote auf, dass Wolkenschweif seine Krallen ausgefahren und Brombeerkralle sein Fell gesträubt hatte. Mit einem misstrauischen Blick auf die SumpfClan Katzen gaben die beiden Krieger ihre Abwehrhaltung auf. Feuerstern hob den Kopf und begann zu Sprechen. Seien ganze Autorität als Anführer lag in seiner Stimme.
„So wie es aussieht ist es notwendig mehr zu sagen als nur unsere Namen. Also wie Wasserstern schon sagte, mein Name ist Feuerstern. Meine Gefährten und ich sind von weit gekommen um euch zu helfen gegen die Habichte die euch bedrohen zu gewinnen. Ich habe aus euren Fragen verstanden, dass ihr mehr über uns erfahren wollt, bevor ihr uns traut, was euer gutes recht ist. Die meisten Katzen aus meinem Clan haben Wasserstern und Nachtpfote zuerst auch nicht vertraut. Ja“, antwortete Feuerstern. „Ich bin selbst Anführer eines Clans. Mein Clan, der DonnerClan, lebt zusammen mit drei anderen in einem Wald, eine Reise eines halben Mondes von hier entfernt. Unser Clan ist dem euren sehr ähnlich. Die Systeme von Mentoren und Schülern, Heilern, Anführern und Stellvertretern ist ziemlich gleich. Brombeerkralle und Wolkenschweif sind zwei hervorragende und treue Krieger. Sie haben mich hierher begleitet weil sie nicht wollten, dass ich allein gehe“
Damit trat er zurück. Unter den Kriegern breiteten sich Gespräche aus. Nachtpfote trottete zu Wasserstern, die vortrat um zu sprechen. „Katzen des SumpfClans. Während unserer Reise konnten wir in Erfahrung bringen, dass die Habichte in der Neumondnacht angreifen wollen. Ich möchte dass alle auf diese Nacht hinarbeiten.“ Nachtpfote sah, dass Feuersterns Ohren bei diesen Worten unruhig zuckten. „Kiefernpelz!“, wandte sie sich an ihren Stellvertreter. „Ich möchte, dass du einen Wachplan zusammenstellst und die Trainings und Jagdgruppen so zusammenstellst, dass kein Chaos entsteht. Das war es fürs erste.“ Mit diesen Worten sprang Wasserstern von ihrem Ast und zu ihrem Schüler Abendpfote und Silberblitz. Nachtpfote wollte gerade zu ihrer eigenen Mentorin springen, als sie Wolkenschweif entdeckte, der hinter Brombeerkralle und Feuerstern in Richtung der Trainingsplattformen verschwand.
Die Trainingsplattformen waren mehrere Felder über der tiefsten stelle des Sumpfes, die aus den Ästen von vier großen Bäumen gewachsen waren. Nachtpfote versteckte sich auf der obersten Ebene als die drei Katzen eine darunter halt gemacht hatten.
„Und wirklich jetzt?“, hörte sie Brombeerkralle fragen. „Wenn nicht jetzt dann wird es zu spät sein, wir brauchen sie“, erwiderte Feuerstern. Irgendetwas in seiner Stimme hatte sich verändert, sie wirkte kälter. „Aber was ist wenn es früher passiert? Wenn wir…“ Wolkenschweif wurde von Feuersterns fauchen unterbrochen. Noch nie hatte Nachtpfote den roten Kater so gehört. „Ich bin der Anführer des DonnerClans. Ich war sowohl dein Mentor, als auch der von Brombeerkralle und ich sage wir gehen und zwar jetzt.“ Damit wandte er sich um und stolzierte zum Rand der Ebene. Brombeerkralle folgte ihm und Wolkenschweif kam auch nach einigem zögern. Jetzt war Feuersterns Stimme wärmer. „Tut mir leid. Aber, wenn wir es jetzt nicht tun, dann wirst du vielleicht weder Weißjunges noch Lichtherz wiedersehen Wolkenschweif. Den Schmerz könnte ich ihnen nicht antun, genau so wenig wie Sandsturm, Blattjunges und Eichhornjunges. Auch Prinzessin nicht.“ Nachtpfote stockte de Atem. Sie lassen uns dich wohl nicht im Stich, nach allem was bisher geschehen ist. Das dürfen sie nicht.
Nachtpfote blickte wieder nach unten, doch es war niemand mehr zu sehen. Sie wurde von Trauer und Enttäuschung überschwemmt. Ich muss Wasserstern bescheid sagen.
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Taufeuer am Sa 15 Okt 2011, 15:10

Scheib schnell weiter bitte!!!!!
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Nachtfell am Sa 15 Okt 2011, 18:42

Kapitel 16

Mit einem stöhnen lies sich Nachtpfote auf ihr Moosbett fallen. Sie hatte die letzten Tage verbissen mit Lichtfleck auf den Trainingsplattformen trainiert. Heute Morgen hatte Lichtfleck sie losgeschickt um bis Sonnenhoch zu jagen. Nach ihrer Rückkehr sollte sie Essen und sich schlafen legen. Heute Nacht war es soweit. Die Habichte würden angreifen.
„Feuerstern und seine Krieger entscheiden für sich selbst. Wir können nicht verlangen, dass sie uns über ihren eigenen Clan stellen.“ Wieder erinnerte sich Nachtpfote an den Tag als sie Wasserstern von dem Verschwinden der DonnerClan Katzen erzählt hatte.
Sie zuckte zusammen und wirbelte mit ausgefahrenen Krallen herum, als ein schatten über sie fiel. Sie fauchte, doch es war nur Blutpfote. Er blickte sie verständnisvoll an. „Dieses Training und die Warterei rauben einem die Nerven, nicht war?“ Nachtpfote zog die Krallen ein und legte sich wieder hin. Blutpfote legte sich neben sie und begann ihr Fell zu waschen. Nachdem Abendpfote und Glühpfote hinter die Liebe der beiden gekommen waren, hatte Nachtpfote sich einiges Anhören müssen. Während die Ältesten, Wasserstern und Sonnenstrahl einfach nur gerührt waren, einige Krieger meinten es sei zu früh für eine bindende Liebe und Glühpfote und sein Bruder Nachtpfote und Blutpfote verspotteten, hatte der nur mit den Schnurrhaaren gezuckt. Er hatte gemeint, Glühpfote und sein Bruder würden es einfach nicht verstehen. Nachtpfotes Gedanken wurden bei den rhythmischen Bewegungen von Blutpfotes Zunge ruhiger und sie fragte sich, was passieren würde, wenn sie ihn verlor.
Sind Feuerstern und die anderen deshalb gegangen. Wolkenschweif und er haben Gefährtinnen und Junge. Außerdem habe ich gesehen wie viel ihm sein Clan bedeutet, wie wichtig ihm sein Stellvertreter ist.
Jetzt verstand sie Feuersterns damalige Reaktion besser. Sie würde den DonnerClan Katzen keine Vorwürfe machen, denn für Blutpfote würde sie genau dasselbe tun.

„Aufwachen!“ Das flüstern kam von einer Stimme, von der Nachtpfote geglaubt hatte sie würde sie nie wieder hören. Blinzelnd öffnete sie die Augen. Sie lag auf dem Vollmondhügel und blickte in die Blattgrünen Augen einer goldfarbenen Kätzin. „Mutter!“, jubelte sie. Nachtpfote sprang vor und drückte die Nase in das Fell ihrer Mutter. Sie sog Butterblumes Duft ein, ein Geruch, der ihr schon ihr ganzes Leben lang vertraut war. Als Nachtpfote sich von ihrer Mutter löste, sah sie wie sich ihre Freude in den Augen ihrer Mutter spiegelte. „Ich bin gekommen, um dich vorzubereiten.“ Nachtpfote war verwirrt. „Was meinst du damit?“, fragte sie. Ihre Mutter blickte sie fest an.
„In dem Kampf heute wird es Opfer geben, aber um das zu wissen braucht keine Katze mit ihren Ahnen zu sprechen. Es geht darum, dass es sein kann, dass du Blutpfote oder er dich verliert, meine Kleine. So etwas ist schwer zu verkraften und selbst wenn du fällst, wirst du seine Trauer spüren.“„Wie hast du es ertragen?“, fragte Nachtpfote nun. Ihre Mutter blickte sie verwirrt an. „Ich weiß das mit meinem Vater. Wasserstern hat es mir erzählt als wir bei seinem Bruder waren.“ Butterblume blickte bekümmert zu Boden. Es dauerte bis sie antwortete. „Blake und ich hätten uns nie verlieben dürfen, aber es ist nun mal passiert. Ich bereue es nicht, aber als er durch die Habichte ums Leben kam, war ich mehrere Monde untröstlich. Doch schließlich habe ich eingesehen, ich habe mein Leben zu leben und wenn es vorbei ist, werde ich ihn wiedersehen. Und so sollte es bei jeder Katze sein.“ Die Stimme ihrer Mutter wurde schwächer, bis sie nur noch ein Flüstern war. „Vergiss das nicht, egal welche Katze der SumpfClan verlieren sollte.“

Mit klopfendem Herzen presste sich Nachtpfote zwischen Rosenblatt und Rotkralle. Wasserstern hatte ihr befohlen beim Ältestenbau zu bleiben, wohin sich auch Palmenfell mit ihren Jungen zurückgezogen hatte. Blutpfote wartete mit Mondglanz bei Sonnenstrahl, während Glühpfote und Abendpfote mit Wurzelstreif in Deckung gegangen waren. Alles war still, jeder hatte in seinem Versteck die Ohren gespitzt und wartete. Mondhoch kam und ging, doch nichts passierte. Plötzlich ein schrei und dutzende Vögel stießen in die Baumkrone.
Die SumpfClan Katzen sprangen los. Nachtpfote sprang direkt vor den Eingang des Baus und schlitzte zwei Habichten die Kehlen auf, während sie auf zwei anderen landete und ihre Flügel brachen. Drei weitere stürzten sich auf sie und hackten auf ihre Augen ein. Mit geschlossenen Augen schlug sie umher und fühlte wie zwei weitere Habichte starben, den dritten hatte Rotkralle gepackt und biss ihm ins Genick. Sie kämpften lange, aber für jeden gefallenen Vogel kamen zwei neue.
In einer kurzen Verschnaufpause sah Nachtpfote sich um. Auf der Baumlichtung wimmelte es von kreischenden Vögeln und fauchenden Katzen. Nachtpfote schrie auf, als sie eine kleine weiße Katze sah, die sich verzweifelt unter mindestens fünf Habichten wand. „Blutpfote!“ jaulte sie. Sie wollte ihren Posten nicht verlassen, wollte aber dass ihm jemand half. Sie hörte Rosenblatt ihren Namen rufen. Rosenblatt nickte ihr zu, und Nachtpfote stürzte sich auf die Habichte die den Kater, den sie liebte, umbringen wollten.
Während sie die Vögel von dem sich windenden Blutpfote abpflückte, wurden dessen Schläge schwächer. Als Blutpfote schließlich befreit war, schubste sie ihn zu Sonnenstrahl und stürzte zurück zu den beiden Kriegern, die die Ältesten verteidigten. Nachtpfote sprang und riss zwei Habichte von Rotkralles Rücken, während sie einen mitten im Sprung mit dem Maul fing und zubiss. Die Nacht schritt immer weiter fort und bald graute der Morgen.
Ein jaulen ertönte, als jemand Wasserstern bewegungslos am Boden liegen sah. Alle Katzen jaulten auf und die, die keinen fixen Posten hatten versuchten zu ihrer Anführerin zu gelangen. Bilder schossen durch Nachtpfotes Kopf. Feuerstern der sich nur mühsam aufrecht halten konnte und fragte: „Sie weiß es nicht?“ Wasserstern die antwortete: „Es weiß fast niemand.“
Nachtpfote blinzelte und jaulte vor Schmerz, als ein Habicht ihr rechtes Ohr erwischte. Sie fuhr mit den Krallen herum und hörte das Knacken der Flügel des Habichts. Als sie sich wieder umwandte, entdeckte sie Wasserstern, die sich erholt und wieder in den Kampf gestürzt hatte. Blätterfell jaulte verzweifelt. Nachtpfote entdeckte sie über Glühpfotes Leblosen Körper gebeugt. Der SumpfClan war in der Unterzahl. Fast jeder schwer verletzt und sie hatten Glühpfote, Kurzohr und schon zwei von Wassersterns neun Leben verloren. Bei unseren Ahnen wir verlieren.
Da ertönte ein lautes Kriegsgeheul. Ein Geheul vieler Katzen.
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Taufeuer am Sa 15 Okt 2011, 18:47

Schreib weiter! Lass mich raten! Feuerstern hat es sich anders überlegt und ist zurückgekommen oder????
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Nachtfell am Sa 15 Okt 2011, 18:50

Glaubst du wirklich er ist einfach so abgehauen???
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Taufeuer am Sa 15 Okt 2011, 19:07

NEIN!!! GEHTS DIR NOCH!!! FEUERSTERN WÜRDE SO ETWAS NIE TUN!!!!!!
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Nachtfell am So 16 Okt 2011, 15:15

Kapitel 17

Alle verstummten und fuhren herum. Selbst die Habichte hielten inne. Vor dem Licht der aufgehenden Sonne kauerten acht Katzen. Allesamt stark, unverletzt und kampfbereit. Nachtpfote jaulte vor Begeisterung auf und Wasserstern stimmte ein. Sie erkannten den Führer dieser Katzen.
Feuerstern zuckte mit dem Schwanz und alle Katzen preschten gemeinsam vor. Mit wildem Geheul stürzten sie sich in die Schlacht. Feuerstern sprang an Nachtpfotes Seite und hinterließ dabei eine Spur aus toten Vögeln. „Habt ihr uns vermisst?“, fragte er schelmisch. Nachtpfote blickte ihn nur an. Sie wusste die Freude in ihren Augen war Antwort genug. Mit neuer Zuversicht stürzte sich nun der ganze Clan in den Kampf. Feuerstern blickte sich um. Während Nachtpfote einen Vogel attackierte der so groß war wie sie selbst, schien Feuerstern etwas zu suchen. Und er fand es.
Er tippte Nachtpfote an die Schulter und deutete mit dem Schweif in die Baumwipfel, wo ein wenig weißes Gefieder zu sehen war. Er murmelte Nachtpfote einen Befehl, vielleicht auch eine Bitte, ins Ohr. „Ich denke wenn ihr Anführer stirbt, werden die Vögel aufgeben, oder zumindest einen großen Teil ihrer Zuversicht verlieren. Du musst das tun Nachtpfote.“ Die blickte ihn schockiert an. „Bitte.“ Jetzt war seine Stimme eindringlicher. „Du kannst es, du bist auf den Bäumen leiser als ich.“ Er blickte sie fest an. Nachtpfote war unsicher. Da meinte sie im Wind die Stimme ihrer Mutter zu hören. „Du schaffst das Nachtpfote. Ich bin bei dir.“
Nachtpfote spürte wie neue Energie in ihre erschöpften Glieder strömte und nickte. So leise sie konnte kletterte sie in die Baumwipfel. Vorsichtig näherte sie sich dem weißen Habicht und blieb schlagartig stehen. Er war nicht allein. Ein riesiger schwarzer Habicht war mit ihm dort oben. Er schien ihn zu schützen. Nachtpfote schlich vorsichtig weiter, atmete ganz flach um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Habicht drehte hüpfend seine Runden bis er direkt vor Nachtpfote war. Er starb leise, ohne einen laut und Nachtpfote schlich weiter. Jetzt hatte sie den weißen Habicht fest im Blick. Er schien die Gefahr nicht zu bemerken, in der er sich befand. Nachtpfote kniff die Augen zusammen und sprang.

Mit einem triumphierenden Jaulen sprang sie auf die Baumlichtung hinunter. Einige Habichte in ihrer Nähe kreischten und wollten sich auf sie stürzen, sahen jedoch den schlaffen Körper ihres Führers zwischen Nachtpfotes Zähnen und nahmen schnell Reißaus.
Nach und nach leerte sich die Lichtung und Nachtpfote wäre umgekippt, wenn sie nicht von einer starken Schulter gestützt worden wäre. Sie blickte auf und entdeckte Wasserstern, die ihren Blick stolz erwiderte. Vollkommen erschöpft lies sie den Habicht zwischen ihren Zähnen fallen und sank zu Boden.

„Und ihr geht es auch wirklich gut?“ „Ja.“ „Aber was wenn …“ „Jetzt hör mir mal zu kleiner. Sonnenstrahl hat sie behandelt. Sie hat ihr so viele Mohnsamen gegeben, dass es Vollkommen natürlich ist, dass sie so fest schläft. Sie …“
Nachtpfote hatte wirre Träume. Manchmal von der Realität durchdrungen. Sie konnte nicht einordnen ob die Unterhaltung wirklich geschehen war, oder ob das ein weiterer Traum war. Es waren schöne Träume, traurige Träume und Albträume, wie jetzt. Mit einem Schreck riss Nachtpfote die Augen auf.
Sie befand sich in Sonnenstrahls Bau. Dieser Albtraum war eine Erinnerung gewesen, als die Habichte sie bei ihrer Beurteilung angegriffen hatten. Stöhnend erhob sie sich auf die Pfoten. Jeder Knochen in ihrem Körper schmerzte. Taumelnd trottete sie aus dem Bau und blickte sich um. Vor dem Bau tollten Palmenfells Jungen mit einem fremden schwarzen Kater herum und etwas weiter sahen Palmenfell und eine fremde Schildpattkätzin mit warmen blicken zu. Auf einer kleinen Insel sah sie Blätterfell und Abendpfote, die mit leeren Augen in den Himmel blickten. Nachtpfote war schockiert, als sie bemerkte, dass die Sonne unterging. Wie lange habe ich geschlafen. Nachtpfote trottete weiter, als sie von einem dunkelbraun getigerten Kater aufgeschreckt wurde.
Er sprang zu der schildpattfarbenen und sagte: „Springschweif. Blattstern will, dass wir sofort hochkommen.“ Die Kätzin, Springschweif, erhob sich. Dann antwortete sie. „Danke Spatzenpelz.“ Sie wandte sich an den schwarzen Kater. „Kieselpfote kommst du?“ Kieselpfote löste sich von Palmenfells Jungen und lief zu Springschweif. Nachtpfote beobachtete sie, als sie den Baum erklommen. Entgegen ihrer Erwartungen, kletterten sie kaum. Zum Großteil sprangen sie von einem Ast zum nächsten. Nachtpfote folgte ihnen. Was würde sie dort oben erwarten?
Sie überwand die letzten Äste und blieb keuchend stehen. Die Lichtung sah aus wie immer, wenn nicht Feuerstern mit einer braun- und cremefarben gestreiften Kätzin in der Mitte gesessen wäre. Als Springschweif, Kieselpfote und der braune bei ihnen ankamen, stießen auch Wolkenschweif, Brombeerkralle und eine hellbraune Kätzin mit weißem Bauch und weißen Beinen zu ihnen. Nachtpfote näherte sich ihnen. Feuerstern sprach gerade. „Es ist deine Entscheidung Blattstern. Aber ich werde Wasserstern erzählen müssen wer ihr seid. Und Sobald ich das getan habe, werde ich ihr die ganze Geschichte erzählen müssen.“
„Ich will auch nichts dagegen sagen Feuerstern!“, brauste die getigerte ihm gegenüber auf. „Ich habe dir gern geholfen, nicht nur weil wir dir etwas schuldig sind. Ich bitte dich nur, halte wenigstens Teile der Geschichte des WolkenClans heraus. Ich …“
„Blattstern!“, unterbrach Feuerstern sie. „Darauf wollte ich ja hinaus, ich wollte dich nur wissen lassen, was kommen wird, und was genau ich für mich behalten soll.“
Nachtpfote verstand Blattsterns Antwort nicht, denn ihr Name wurde laut herausgejault. Die acht Katzen zuckten zusammen und blickten sich um. „Nachtpfote!“ Jemand stieß sie in die Flanke und warf sie um. Als sie Aufsah entdeckte sie Blutpfote der ihren Blick fröhlich erwiderte. Blutpfote ließ sie aufstehen, doch zum verschnaufen kam sie nicht. Ihr ganzer Clan hatte sie bereits umringt, auch Feuerstern und seine Begleiter. Nachtpfote war die ganze Aufmerksamkeit unangenehm. Da schallte ein vertrauter Ruf durch die Luft und Nachtpfote atmete auf.
„Alle Katzen die alt genug sind, ihre eigene Beute zu fangen, mögen sich zu einem Clantreffen versammeln!“ Wasserstern thronte auf ihrem Ast, während sich alle ihre Gäste unter dem Ast versammelt hatten und Blattstern und Feuerstern hinter ihr saßen.
„Nun, wie es scheint haben sich jetzt alle Katzen von den Strapazen des Kampfes erholt. Also, ich habe einiges zu verkünden. Zuerst“, ihre Augen wurden dunkel vor Trauer. „Muss ich euch mitteilen, dass Kiefernpelz zu Sonnenhoch seinen Verletzungen erlegen ist.“ Einige Katzen jaulten vor Trauer. Kiefernpelz ist Tod? Das kann nicht sein. Nachtpfote lies vor Trauer den Kopf hängen. Blutpfote drückte seine Schnauze in ihr Nackenfell. „Das heißt ich muss einen neuen Stellvertreter ernennen. Ich verkünde dies im Moment der Dämmerung, auf das die ersten Krieger unserer Ahnen meine Wahl hören und sie Gutheisen mögen. …“
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Taufeuer am So 16 Okt 2011, 15:31

Ich habs gewusst! Schreib schnell weiter!!!!
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Re: Gefahren im Sumpf 3 (Nachtpfote)

Beitrag  Nachtfell am Mo 24 Okt 2011, 16:53

Kapitel 18

„…Mondglanz. Du wirst die neue Stellvertreterin des SumpfClans!“ Nachtpfote suchte mit ihren goldenen Augen nach der Mentorin ihres Gefährten. Sie entdeckte sie am äußersten Rand der Lichtung, wo sie Wasserstern überrascht anblickte. Blutpfote sprang zu seiner Mentorin um sie zu beglückwünschen. Nach und nach schloss sich der restliche Clan an, auch Nachtpfote sprang jetzt zu Mondglanz. „Herzlichen Glückwunsch!“ „Mondglanz!“ „Du wirst das toll machen!“ Von allen Seiten kamen Glückwünsche. Wasserstern ließ den Katzen etwas Zeit, ihre neue zweite Anführerin zu begrüßen, dann sprach sie weiter.
„Als nächstes möchte ich im Angesicht des ganzen Clans unserer Gefallenen gedenken.“ Wasserstern machte eine kurze Pause. „Ich bin mir sicher jeder von uns wird Glühpfote, Kurzohr und Kiefernpelz in ehren halten.
Nun zu etwas besserem. Ich habe mit den Mentoren all unserer Schüler gesprochen und wir kamen überein, wegen ihrer herausragenden Taten bei dem Kampf gegen die Habichte, erhalten Abendpfote, Blutpfote und Nachtpfote noch Heute ihre Kriegernamen. Würdet ihr zu mir kommen.“
Nachtpfotes Pfoten bewegten sich von alleine, als sie zu Wasserstern schritt. Sie spürte Blutpfote und Abendpfote mehr neben sich, als dass sie sie sah. Schließlich standen sie zu dritt vor Wasserstern. Wasserstern leitete die Uralte Zeremonie ein. „Ich, Wasserstern, rufe unsere Krieger-Ahnen an, auf diese drei Schüler zu sehen. Sie haben hart trainiert und in einem Kampf alles gegeben. Nun empfehle ich sie euch als Krieger. Blutpfote“ wandte sie sich an den weißen Kater. „Versprichst du deinem Clan immer treu zu sein und für ihn zu kämpfen, auch wenn es dein Leben kosten kann?“ „Ich verspreche es!“, antwortete Blutpfote mit fester Stimme. „Dann gebe ich dir hiermit deinen Kriegernamen. Von heute an wirst du Blutkralle heißen. Wir und unsere Ahnen ehren deinen Mut und deine Zuversicht und heißen dich als Krieger im SumpfClan willkommen.“ Sie sprang vor und legte Blutkralle die Nase auf den Kopf, der ihr im Gegenzug die Schulter leckte. Dann trat er einen Schritt zurück und Wasserstern wandte sich an Abendpfote. „Abendpfote. Versprichst du deinem Clan immer treu zu sein und für ihn zu kämpfen, auch wenn es dein Leben kosten kann?“ Abendpfotes stimme zitterte leicht als er das Versprechen gab. „Nunmehr gebe ich dir hiermit deinen Kriegernamen. Von heute an wirst du Abendherz heißen. Wir und unsere Ahnen ehren deinen Mut und deine Treue und heißen dich als Krieger im SumpfClan willkommen.“ Wieder trat Wasserstern vor um ihre Nase auf Abendherz’ Kopf zu legen. Er leckte ihr die Schulter. Dann trat er zurück und Wasserstern wandte sich an Nachtpfote. Nachtpfote erwiderte fest den Blick ihrer Anführerin.
„Nachtpfote. Versprichst du deinem Clan immer treu zu sein und für ihn zu kämpfen, auch wenn es dein Leben kosten kann?“ Nachtpfote schluckte. „Ich verspreche es.“ „Dann gebe ich dir hiermit deinen Kriegernamen. Von diesem Tage an wirst du Nachtfell heißen. Wir und unsere Ahnen ehren deine Intelligenz und deinen Glauben und heißen dich als Kriegerin im SumpfClan Willkommen.“ Sie trat abermals vor und legte Nachtfell die Nase auf den Kopf. Als Nachtfell ihr die Schulter leckte hörte sie ihre Anführerin flüstern: „Butterblume wäre stolz auf dich.“ Dann trat Nachtfell einen Schritt zurück und sie, Blutkralle und Abendherz wurden bejubelt. „Nachtfell, Blutkralle, Abendherz!“ auch von den WolkenClan-Katzen und den Katzen des DonnerClans. Dann stieß Wasserstern ein weiteres Jaulen aus und alle wandten sich ihr wieder zu.

...
„Rosenblatt, du hattest schon länger keinen Schüler mehr. Du wirst Eichelpfotes Mentorin sein.“, Begeistert sah Nachtfell zu wie Rosenblatt zu dem größeren von Palmenfells zwei Jungen sprang und seine Nase mit ihrer berührte. Gespannt wartete Nachtfell darauf, wer der Mentor von Musterjunges werden würde. Wasserstern warf Blicke zu einigen älteren Kriegern und alle nickten zustimmend.
„Nachtfell!“, sagte sie schließlich. Nachtfells Herzschlag setzte einen Moment aus. „Du bist noch sehr jung und hast deinen Kriegernamen erst erhalten dennoch hast deine Fertigkeiten Bewiesen. Du wirst Musterpfotes Mentorin sein.“ Immer noch überrascht trabte Nachtfell langsam zu der jungen Kätzin und berührte Musterpfotes Nase mit ihrer. Dann führte sie sie zu Rosenblatt und Eichelpfote, während der Clan die Namen der Schüler jaulte.
„Ein letztes noch. Feuerstern“, wandte sie sich an den Anführer mit dem roten Pelz. „Ich kann dir gar nicht genug danken. Du hast eine beschwerliche Reise auf dich genommen und uns noch weitere Hilfe geschickt. Ich hoffe wir können dir das irgendwann vergelten.“ Feuerstern trat zu Wasserstern und nickte.
„Der Dank hingegen gebührt nicht nur mir und meinen Kriegern.“ Er blickte zu Blattstern. „Auch Blattstern und die Krieger des WolkenClans haben einen großen Anteil an eurem Sieg.“ Wasserstern nickte und die SumpfClan Krieger jubelten. Es dauerte bis sie sich beruhigt hatten und Feuerstern wieder das Wort ergriff.
„Trotz allem, werden meine Krieger und ich Morgen früh abreisen.“ Er blickte Wasserstern in die Augen. „Versteh mich bitte nicht falsch, aber mein Herz gehört immer noch dem DonnerClan, so war es immer und so wird es immer sein.“ Dann flüsterte er Wasserstern etwas ins Ohr.
„Für mich gilt das auch.“ Der Einwurf kam von Blattstern und Wasserstern nickte abermals. „Dann wünsche ich euch viel Glück bei eurer Reise.“
„An was denkst du?“ fragte Blutkralle als er, Nachtfell und Abendherz am morgen von ihrer Nachtwache am Vollmondhügel zurückkehrten. Nachtfell zögerte. „Ich würde zu gerne wissen, was Feuerstern Wasserstern gestern ins Ohr geflüstert hat. Aber eigentlich ist es was anderes. Heute werde ich Musterpfote durch den Sumpf führen. Ich bin etwas nervös“, gestand sie. „Ach was, du schaffst das schon!“, rief Abendherz von ihrer linken Seite. Nachtfell blickte zu den beiden Kriegern. Blutkralle nickte aufmunternd. Sie fühlte Zuversicht in sich aufsteigen. Diese beiden Krieger und Wasserstern glaubten an sie. Also konnte sie selbst auch an sich glauben.
Als sie beim Lagerbaum ankamen fand gerade eine große Verabschiedung statt. Schließlich verschwanden die WolkenClan Katzen in Richtung Norden, zu den Felsklippen, und die DonnerClan Katzen in Richtung Westen, zum Vollmondhügel. Nachtfell blickte ihnen nach. Auf wiedersehen. Und Danke.




Epilog

Nachtfell öffnete die Augen und sah sich um. Sie befand sich am Baumgeviert des SternenClans. Wie bin ich hier her gekommen? Das ist der Ort an dem sich die Anführer und Heiler der vier WaldClans mit ihren Ahnen die Zungen geben.
Hinter ihr zerbrach ein Zweig und sie fuhr herum. Am Rande der Lichtung erschienen zwei Katzen. Ein dunkelgrauer Kater mit langem Schweif und eine hellbraun getigerte Kätzin. Nachtfell wollte fragen wer sie seien, aber gerade hörte sie an ihrer linken Seite das Rascheln von Blättern.
Sie wandte den Kopf und sah eine cremebraune Kätzin und einen Rotbraunen Kater aus den Büschen treten. Wieder wollte Nachtfell anfangen zu Sprechen, doch dann erschien eine weitere Katze.
Ein hellgrauer Kater mit weißen Flecken sehr hellblauen Augen. „Wer seid ihr?“, fragte Nachtfell. Der rote Kater trat vor. „Wir waren die Anführer der fünf Clans, zur der Zeit, in welcher der WolkenClan vertrieben wurde! …“
„…Und wir haben dich gerufen um dir etwas mitzuteilen! …“, setzte die cremebraune Kätzin fort.
Während der dunkelgraue Kater vortrat begann er zu sprechen: „… Du warst schon bei deiner Geburt zu etwas besonderem erkoren, …“
„… denn du bist erst die zweite Katze deines Clans die das Blut einer Ursprünglichen Clan Katze in sich trägt! ...“, fuhr jetzt die hellbraun getigerte Kätzin fort.
Jetzt trat der gefleckte Kater vor. „…Deswegen wurdest du auserkoren besonderes zu vollbringen! …“
„… Wir wissen du hättest gerne die Möglichkeit ein Leben wie jede Clan Katze zu führen“, sprach der rotbraune, „aber das geht leider nicht. Du wirst noch großes vollbringen Nachtfell, das weiß ich.“
Die Stimme des Katers wurde schwächer. „Ich vertraue darauf, dass du als meine Nachfahrin alles schaffen kannst.“

Nachtfell schreckte auf. Sie blickte sich um. Sie lag in der Kinderstube und ihre jungen pressten sich fest an sie. Mit liebevollem Blick auf die weiß-schwarze Kätzin und den goldfarbenem Kater an ihrem Bauch legte sie sich wieder schlafen. Ich werde mein bestes geben, Rotstern. In ihrem Kopf sah sie noch das Bild des rotbraunen Anführers.
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