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DER GROSSE KAMPF

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DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am So 30 Okt 2011, 21:10

DonnerClan:
Anführer:
Feuerstern: hübscher Kater mit feuerrotem Fell

2. Anführer: Brombeerkralle: dunkelbrauner getigerter Kater mit bernsteinfarbenen Augen

Heiler: Häherfeder: grauer Kater mit blinden blauen Augen

Krieger:
Graustreif: langhaariger grauer Kater
Borkenpelz: dunkelbraun getigerter Kater
Farnpelz: goldbraun getigerter Kater
Ampferschweif: schildpattfarbene Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen
Wolkenschweif: langhaariger weißer Kater mit blauen Augen
Lichtherz: weiße Kätzin mit goldbraunen Flecken und vernarbtem Gesicht
Dornenkralle: goldbraun getigerter Kater
Eichhornflug: dunkel rotbraune Kätzin mit grünen Augen
Blattteich: hellbraun gestreifte Kätzin mit weißer Brust und weißen Pfoten
Spinnenfuß: langbeiniger schwarzer Kater mit braunem Unterbauch
Birkenpelz: hellbrauner Kater
Weißflügel: weiße Kätzin mit grünen Augen
Beerennase: cremefarbener Kater
Haselschweif: kleine grauweiße Kätzin
Mausbart: grauweißer Kater
Rußherz: Kätzin mit grauem Fell – Mentorin von Efeupfote
Löwenglut: Gold getigerter Kater mit bernsteinfarbenen Augen – Mentor von Taubenpfote
Fuchssprung: rotbrauner Kater
Eiswolke: weiße Kätzin
Krötensatz: schwarzweißer Kater
Rosenblatt: dunkel cremefarbene Kätzin
Strauchlicht: dunkelbraune Kätzin
Blütenfall: schildpattfarben und weiße Kätzin
Hummelstreif: sehr hellgrauer Kater mit schwarzen Streifen

Schüler:
Taubenpfote: hellgraue Kätzin mit blauen Augen
Efeupfote: silberweiße Kätzin mit dunkelblauen Augen

Königinnen:
Rauchfell: hellgraue Kätzin mit dunkleren Flecken und grünen Augen
Daisy: Kätzin mit langem cremefarbenem Fell
Sandsturm: kleine gelbbraune Kätzin mit Moosgrünen Augen
Millie: grau gestreifte Kätzin
Mohnfrost: schildpattfarbene Kätzin

Älteste:
Mausefell: kleine schwarzbraune Kätzin
Charlie: fülliger brauner Kater mit grauem Maul


SchattenClan:
Anführer:
Schwarzstern: großer weißer Kater mit riesigen schwarzen Pfoten

2. Anführer: Ebereschenkralle: rotbrauner Kater

Heiler: Kleinwolke: sehr kleiner brauner Kater – Mentor von Flammenschweif (rotbrauner Kater)

Krieger:
Eichenfell: kleiner brauner Kater – Mentor von Frettchenpfote (creme und graufarbener Kater)
Rauchfuß: schwarzer Kater
Krötenfuß: dunkelbrauner Kater
Apfelfell: gescheckte braune Kätzin
Krähenfrost: schwarzweißer Kater
Rattennarbe: brauner Kater mit langer Narbe am Rücken – Mentor von Pinienpfote (schwarze Kätzin)
Schneevogel: rein weiße Kätzin
Bernsteinpelz: schildpattfarbene Kätzin mit grünen Augen – Mentorin von Starpfote (rotbrauner Kater)
Olivennase: schildpattfarbene Kätzin
Eulenkralle: hellbrauner Kater
Spitzfuß: graue Kätzin mit schwarzen Füßen
Sengfell: dunkelgrauer Kater
Rotweide: braun und rotbraun gescheckter Kater
Tigerherz: dunkelbrauner Kater
Morgenpelz: cremefarbene Kätzin

Königinnen:
Wellenfell: Kätzin mit langem hervorstechenden Fell
Efeuschweif: schwarz, weiß und schildpattfarbene Kätzin

Älteste:
Zederherz: dunkelgrauer Kater
Großmohn: langbeinige hellbraune Kätzin
Schlangenschweif: dunkelbrauner Kater mit gescheckt gestreiftem Schwanz
Weißwasser: Kätzin mit langem weißen Fell und einem blindem Auge


WindClan:

Anführer:
Kurzstern: braun gescheckter Kater

2. Anführer: Aschenfuß: graue Kätzin

Heiler: Falkenflug: gescheckter grauer Kater

Krieger:
Krähenfeder: dunkelgrauer Kater
Eulenbart: hellbrauner Kater – Mentor von Bartpfote (hellbrauner Kater)
Weißschweif: kleine weiße Kätzin
Nachtwolke: schwarze Kätzin
Ginsterschweif: sehr hellgrau und weiße Kätzin mit blauen Augen
Wieselfell: rotbrauner Kater mit weißen Pfoten
Hasensprung: braunweißer Kater
Blattschweif: dunkler Kater mit bernsteinfarbenen Augen
Ameisenpelz: brauner Kater mit einem schwarzen Ohr
Kohlenfuß: grauer Kater mit zwei dunklen Pfoten
Heidenschweif: hellbraune Kätzin mit blauen Augen – Mentorin von Stechpfote(grauweiße Kätzin)
Brisenpelz: schwarzer Kater mit bernsteinfarbenen Augen – Mentor von Brockenpfote (großer blassgrauer Kater)
Riedgrasschnurrhaar: hellbraune Kätzin
Schwalbenschweif: dunkelgraue Kätzin
Sonnenschlag: schildpattfarbene Kätzin mit großem weißen Fleck auf dem Kopf

Älteste:
Spinnenfuß: dunkelgrau getigerter Kater
Fetzohr : getigerter Kater


FlussClan:

Anführer:
Nebelstern: dunkelgraue Kätzin mit blauen Augen

2. Anführer: Schilfbart: schwarzer Kater – Mentor von Höhlenpfote (dunkelbrauner Kater)

Heiler: Mottenflügel: gesprenkelte goldfarbene Kätzin – Mentorin von Weidenglanz (graue Kätzin)

Krieger:
Graunebel: hellgraue Kätzin – Mentorin von Forellenpfote (hellgraue Kätzin)
Minzfell: sehr hellgrauer Kater
Eisflügel: weiße Kätzin mit blauen Augen
Fischschweif: dunkelgraue Kätzin – Mentorin von Moosigpfote (braunweiße Kätzin)
Kieselfuß: gescheckter grauer Kater – Mentor von Binsenpfote (hellgrauer Kater)
Malvennase: hellbrauner Kater
Rotkehlchenflügel: schildpattfarben und weißer Kater
Käferbart: braunweißer Kater
Blütenfell: grauweiße Kätzin
Graspelz: hellbrauner Kater

Königinnen:
Dämmerfell: braune Kätzin
Moospelz: schildpattfarbene Kätzin mit blauen Augen

Älteste:
Tupfennase: gescheckte hellgraue Kätzin
Greifschweif: rotbrauner und weißer Kater


WolkenClan:
Anführer:
Blattstern: braun- und cremefarben gestreifte Kätzin – Mentorin von Hasenpfote (brauner Kater)

2. Anführer: Springschweif: schildpattfarbene Kätzin

Heiler: Echoklang: silbern gestreifte Kätzin mit grünen Augen und dunkelgrauen Pfoten – Mentorin von Sprossenwunsch (langbeinige leicht gesprenkelte hellbraune Kätzin)

Krieger:
Blütenduft: hellgraue Kätzin
Spatzenpelz: dunkelbraun getigerter Kater – Mentor von Nesselpfote (hellbrauner Kater)
Wespenbart: grau und weißer Kater – Mentor von Pflaumenpfote (dunkelgraue Kätzin)
Spitzzahn: dünner schwarzer Kater
Ebenholzkralle: eindrucksvolle schwarze Kätzin
Mondpelz: weißer Kater
Abendsturm: rotbraun und weißer Kater
MacGyver: schwarzweißer Kater
Kieselpelz: schwarzer Kater
Hoppelfeuer: rotgelber Kater
Bienenwolke: kleine weiße Kätzin – Mentorin von Bachpfote (verwaschen grauer Kater)
Minzfell: grau getigerte Kätzin
Salbeipelz: hellgrauer Kater
Brachenfarn: hellbraune Kätzin

Königinnen:
Kirschblüte: weiße Kätzin mit leicht rotem Schimmer im Fell und grünen Augen
Kleeschweif: hellbraune Kätzin mit weißem Bauch und weißen Beinen

Älteste:
Flechtenfell: grau gefleckte Kätzin
Flickenfuß: schwarzweißer Kater
Scharfkralle: dunkelgoldbrauner Kater


SumpfClan:

Anführer:
Nachtstern: schwarze Kätzin mit gelben Augen und einer Gold gelben Pfote – Mentorin von Nelkenpfote (weiße Kätzin mit gelben Flecken)

2. Anführer: Silberblitz: silberne Kätzin mit einem blauen und einem blinden silbernen Auge

Heiler: Wurzelstreif: kleiner weißer Kater mit brauner Brust, braunem Bauch, braunen Pfoten und langem Schweif – Mentor von Goldkralle (goldfarbener Kater mit einer weißen Pfote)

Krieger:
Lichtfleck: hellbraune Kätzin mit goldgelben Flecken – Mentorin von Graspfote (sehr hellbrauner Kater mit grünen Augen)
Rankenpelz: braun getigerter Kater – Mentor von Spinnenpfote (schwarzer Kater)
Rotkralle: weißer Kater mit roten Flecke und Pfoten
Palmenfell: hellbraune Kätzin mit dunkelbraunem Fellmuster
Blätterfell: rotbraun getigerte Kätzin mit grünen Augen – Mentorin von Blumenpfote (gelbe Kätzin)
Blutkralle: weißer Kater mit blauen Augen und vielen roten Narben im Fell
Abendherz: helloranger Kater mit braunem Schweif – Mentor von Eispfote (weißer Kater mit grauen Pfoten)
Eichelpelz: hellbrauner Kater
Musterfell: dunkelbraune Kätzin mit hellen Streifen
Schwarzrose: weiße Kätzin mit schwarzen Flecken
Teichauge: grauer Kater mit weißem Kopf – Mentor von Habichtpfote(schwarzbraun gestreifter Kater mit blauen Augen)
Rennschweif: weißer Kater mit braunen Streifen – Mentor von Bergpfote (weißer Kater mit grauen Pfoten und schneeweißen Krallen)

Königinnen:
Mistelzweig: langhaarige Kätzin mit braunweißem Fellmuster
Sandfell: goldfarbene Kätzin

Älteste:
Blasspelz: ältester Kater im Clan mit hellsilbernen Flecken
Geisterflüstern: weiße Kätzin mit silbernen Augen
Mondglanz: sehr hellgraue Kätzin mit grünen Augen
Ahornkralle: gelbbraun getigerter Kater mit vielen Kampfnarben
Rosenblatt: weiße Kätzin mit kleinen Ohren


Katzen außerhalb der Clans:

Rabenpfote: schlanker schwarzer Kater mit weißer Brust und Schwanzspitze, Einzelläufer
Mikusch: schwarz-weißer Kater, Einzelläufer
Stock: brauner Kater mit gespaltenem Ohr, Einzelläufer
Cora: schwarze Kätzin, Einzelläuferin
Kohle: schwarzer Kater, Einzelläufer
Flocke: weiße Kätzin, Einzelläuferin
Klops: brauner Kater mit halbem Schwanz, Einzelläufer
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Sturmwind am So 30 Okt 2011, 21:13

COOL!!!! Schreib weiter!!!!
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Mondwasser am So 30 Okt 2011, 21:13

Cool schreib weiter Nachtfell!
Go on!
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am So 30 Okt 2011, 21:14

Allgemeine Information:

Die Hierarchien von Donner-, Wind-, Schatten- und FlussClan habe ich aus dem neuesten Englischen Buch, Sign of the Moon.
Die Hierarchie vom WolkenClan ist eine kombination aus kreativität und der Hierarchie in: SkyClan's Destiny.
Die Hierarchie vom SumpfClan ist sowieso komplett von mir.

Ich habe alle Namen dem bestmöglichen nach übersetzt.
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Sturmwind am So 30 Okt 2011, 21:15

COOL!!!!
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Mondwasser am So 30 Okt 2011, 21:18

Muss viel Arbeit sein!!
Echt cool. Dann musste weiterschreiben!
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Prophezeiungen und Versammlungen

Beitrag  Nachtfell am So 30 Okt 2011, 22:06

Kapitel 1

Ein roter Kater schlich durch das Unterholz. Diese Umgebung kam ihm bekannt vor, aber er wusste nicht warum. Er war sich nur sicher, dass es nirgendwo im DonnerClan Territorium beim See lag. Der Kater ließ sich in ein Jagdkauern fallen, als ihn der Geruch von Kaninchen erreichte. Er sprang los als er den weißen Schwanz aufblitzen sah und hetzte dem Beutetier nach. Da verschwand es plötzlich und ehe er sich versah stürzte der Kater eine Senke hinunter auf eine Lichtung.
Keuchend setzte er sich auf und blickte sich erstaunt um. Es war gerade Blattleere, aber die Pflanzen hier standen in der vollen Pracht der Blattgrüne. Das Silberflies schien näher den je, in der Mitte der Lichtung befand sich ein großer Felsen und den Rand säumten vier mächtige Eichen.
„Das Baumgeviert?!“, stieß der Kater hervor. Deshalb war ihm seine Umgebung so bekannt vorgekommen. Aber das Baumgeviert und der Wald sind schon lange zerstört. Wieso hat mich der SternenClan hierher gebracht? dachte er.
Da ertönte ein Rascheln aus der Richtung der Grenze zwischen Donner und FlussClan Terri-torium und eine braun- und cremefarben gestreifte Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen er-schien. Erstaunt rief der Kater: „Blattstern!“
Blattstern sah sich erstaunt um, dann blickte sie dem roten Kater in die Augen. „Sei gegrüßt Feuerstern. Wo sind wir?“ „Dies ist das Baumgeviert. Hier …“ Feuersterns Stimme Verklang als drei weitere Katzen erschien. Ein weißer Kater mit riesigen schwarzen Pfoten, ein braun gescheckter Kater und eine dunkelgraue Kätzin mit blauen Augen.
„Schwarzstern, Kurzstern, Nebelstern. Also seid ihr auch hier.“ Begrüßte Feuerstern die drei Neuankömmlinge. Nebelstern trat vor. „Feuerstern. Weißt du vielleicht was hier vorgeht?“ „Wieso sind wir am Baumgeviert, wo dieses schon lange zerstört ist?“, setzte Kurzstern fort. „Und wer ist das?“, warf Schwarzstern ein. Feuerstern antwortete mit bedacht: „Ich weiß nicht was hier vorgeht. Ich nehme an wir befinden uns in einem Traum, darum ist das Baum-geviert hier unangetastet und in vollster Blattgrüne. Das ist Blattstern“, er weiß mit dem Schweif auf die gestreifte Kätzin neben ihm. „Sie ist die Anführerin des WolkenClans, des ehemals fünften Clans im Wald.“
Feuerstern konnte sehen, dass die Neugier der anderen Anführer noch nicht befriedigt war, aber die Tatsache, dass sie alle gleichzeitig vom SternenClan gerufen worden waren beunru-higte sie mehr. Still warteten sie. Als plötzlich jemand durch die Büsche des WindClan Terri-torium brach sprangen sie alle mit gesträubtem Fell auf. Doch Feuerstern entspannte sich gleich wieder.
„Nachtfell, du auch“, begrüßte er die schwarze Kätzin mit der goldgelben Pfote. Diese blickte ihn an. „Feuerstern, schöne dich endlich wieder zu sehen, aber du solltest mich jetzt lieber Nachtstern nennen.“ Sie sprang zu ihm. „Dann ist Wasserstern also tot.“

Feuerstern wurde langsam unruhig. Er hatte Nebelstern, Schwarzstern und Kurzstern so schnell und kurz wie möglich alles über Blattstern, Nachtstern und ihre Clans erzählt. Nun warteten sie wieder schweigend. Wie lange will uns der SternenClan jetzt noch warten lassen? Fragte er sich. Es sind doch jetzt alle da. Die anderen werden auch langsam unruhig.
Er sprang auf und zum Fuß des Großfelsens. Dort jaulte er: „Blaustern, Tüpfelblatt, Gelbzahn oder wer immer uns auch gerufen hat, bitte lasst uns nicht länger warten!“ Dann trat er zwei Schritte zurück und schon kam ein starker Wind auf.
Aus den Bäumen am anderen Ende der Lichtung traten sechs Katzen, auch wenn Feuerstern nur fünf von ihnen erkannte. Als sie ihn fast erreicht hatten neigte Feuerstern grüßend den Kopf. Die sechs Katzen taten es ihm gleich und bedeuteten den anderen Anführern zu ihnen zu kommen. Feuerstern erkannte, dass alle Katzen sich, ob bewusst oder unbewusst, gegen-über ihrer Clan Vorfahren aufstellten.
Ihm gegenüber stand Rotstern. Der Anführer des DonnerClans als der WolkenClan vertrieben wurde. Nebelstern stand Birkenstern, Kurzstern Blitzstern und Schwarzstern Morgenstern gegenüber. Vor Blattstern stand Wolkenstern und den Kater vor Nachtstern kannte Feuerstern nicht, er nahm aber an, dass es der erste Anführer des SumpfClans war. „Hört uns gut zu.“ Die sechs Katzen sprachen gleichzeitig. „Der größte Kampf steht bevor. Jeder von euch hat einen mächtigen Clan hinter sich stehen. In drei Monden sehen wir uns wieder, am Platz des Sternensteins.“
Damit löste sich der Traum auf und Feuerstern erwachte in Häherfeders Bau im DonnerClan Lager.

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Kapitel 2

Feuerstern musste sich sehr zusammenreißen um nicht ständig über sein Auge zu wischen. Bis zum gestrigen Tag war es noch in Spinnweben gewickelt gewesen. Bei einem Kampf gegen den SchattenClan hatte Rattennarbe ihn am Gesicht erwischt. Sein Auge war dem Ster-nenClan sei dank unbeschadet geblieben, aber er würde für immer die drei Narben behalten.

Häherfeder seufzte während er alle seine Sinne auf seinen Anführer richtete. Feuerstern hatte wegen seiner Verletzung einen Viertelmond in seinem Bau bleiben müssen. Kaum ist er die Spinnweben los nimmt er an der Beurteilung von Taubenpfote und Efeupfote Teil und führt seinen Clan zur Großen Versammlung.
Der Heiler richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf Feuerstern, da dieser gerade am Baum-stamm, der Weg zur Insel auf der die Versammlung stattfand verband, ausgerutscht war. Hä-herfeders Nackenfell sträubte sich, aber Löwenglut packte Feuerstern noch rechtzeitig und halft ihm den Rest des Weges zurückzulegen.
Endlich entspannte sich der Heiler. Mit Löwenglut an der Seite sollte Feuerstern nicht allzu viel passieren.

Häherfeder richtete seine blinden Augen auf Schwarzstern, der die große Versammlung eröff-net hatte. Was hat er wohl zu dem Kampf zwischen DonnerClan und SchattenClan zu sagen.
„Dem SchattenClan wurde trotz der harten Blattleere viele Junge beschert. Sowohl Wellenfell, als auch Efeuschweif haben einen Wurf von je drei Jungen. Aus diesem Grund bittet der SchattenClan den FlussClan um die Erlaubnis bei der Jagd etwas in ihr Territorium vordringen zu dürfen.“ Er blickte Nebelstern an.
Häherfeder merkte dass sich die Nackenhaare der Kätzin bei diesen Worten aufstellten, doch ihre Stimme blieb ruhig als sie antwortete: „Schwarzstern. Diese Blattleere ist hart und wir brauchen unser Territorium. Außerdem ist die einzige Beute die es in dem von dir erbetenen Teil unseres Territoriums gibt Fisch. Ich glaube nicht, dass das viel Sinn hätte. Wenn ich Vor-schlagen dürfte, bitte den DonnerClan um Hilfe.“ Häherfeder hörte Taubenpfote neben sich amüsiert schnurren, als Schwarzstern mit den Zähnen knirschte.
„Das wird nicht viel Sinn haben Nebelstern.“ Häherfeder spitzte die Ohren und bemerkte überraschtes Gemurmel unter den DonnerClan Katzen. Keiner hatte erwartet, dass Feuerstern sich so offen einmischen würde. „Schwarzstern hat uns bereits gefragt, obwohl ich unter einer Frage etwas anderes verstehe.“ Häherfeder spürte, dass viele Katzen sich die DonnerClan Katzen jetzt genauer ansahen.
Vor allem blieben ihre Blicke an Feuerstern mit seiner Narbe und Wolkenschweif hängen, dessen Schwanz an der Spitze zwei gespalten wurde und nun einer Schlangenzunge ähnelte. Der weiße Kater war amüsiert von diesem Zufall.
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Sturmwind am So 30 Okt 2011, 22:15

SCHREIB WEITER!!!!!
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Versammlungen und Vorbereitungen

Beitrag  Nachtfell am Mo 31 Okt 2011, 14:31

Kapitel 3

Feuerstern blickte Schwarzstern an. Der setzte sich wieder. Feuerstern sprang auf und begann zu sprechen, was die starrenden Katzen ablenkte.
„Dem DonnerClan geht es den Verhältnissen entsprechen gut. Die Beute ist karg, wie jedes Mal und zwei meiner Krieger haben sich immer noch nicht vollständig vom Kampf gegen den SchattenClan erholt, aber wir haben drei neue Junge in der Kinderstube. Millie hat sie vor einem halben Mond geboren und eine weitere Kätzin, Sandsturm, erwartet ihren Wurf. Es müsste bald soweit sein.“ Damit trat Feuerstern zurück.
Als die anderen beiden Anführer sprachen suchte Feuerstern in der Menge nach Bernsteinpelz. Die SchattenClan Kriegerin war die Schwester seines Stellvertreters der, wie Graustreif, wegen einer Beinverletzung nicht an der großen Versammlung teilnehmen konnte. Schließlich entdeckte er sie. Ihre Verletzungen schienen vollständig verheilt zu sein, aber ihr Blick war dunkel vor Trauer. Feuerstern verstand warum.
Während dem Kampf waren sich Bernsteinpelz und Eichhornflug gegenübergestanden. Bei einem besonders schweren Hieb von Bernsteinpelz war Brombeerkralle dazwischen gegangen und hatte sich so am Bein verletzt. Ihm entging auch nicht wie Eichhornflug Bernsteinpelz die ganze Versammlung über kalt anstarrte. Feuerstern suchte Blattteichs blick und wies auf Eichhornflug und dann auf Bernsteinpelz. Die Kriegerin nickt und begab sich zu ihrer Schwester.
Als er die Katzen ansah, deren Wunden noch gut zu sehen waren, fiel ihm die Prophezeiung des SternenClans wieder ein. Der größte Kampf steht bevor. Jeder von euch hat einen mäch-tigen Clan hinter sich stehen. In drei Monden sehen wir uns wieder, am Platz des Sternensteins.

In wessen Erinnerungen schleicht er jetzt wieder herum? Fragte sich Löwenglut. Er stupste seinen Bruder an und warf ihm einen fragenden Blick zu. Dieser zuckte mit den Ohren in Feuersterns Richtung als der rote Kater den Kopf wandte und so leise fauchte dass es nur Häherfeder, Löwenglut und Taubenpfote mit ihren geschärften Sinnen hören konnten: „Ver-schwinde aus meinem Kopf Häherfeder. Ich erzähle euch davon wenn ich denke das es so weit ist.“
Dieser zuckte zusammen und lief schnell und mit gesenktem Kopf weiter, da Feuerstern das Tempo erhöht hatte. Löwenglut holte seinen Bruder ein und auch Taubenpfote schloss zu ihnen auf.
„Was hast du gesehen?“ „Gar nichts“, antwortete Häherfeder besorgt. Sie liefen bereits ins Lager ein als Taubenpfote meinte: „Es kann nicht sein, dass du gar nichts gesehen hast.“ Hä-herfeder setzte zu einer antwort an als Feuerstern auf sie zukam. „Ich will euch drei in meinem Bau sehen, und bringt Graustreif, Sandsturm und Brombeerkralle mit.“ Damit drehte er sich um und verschwand.
Als schließlich alle in Feuersterns Bau versammelt waren hob er an. „Ich hatte vor ein paar Nächten einen merkwürdigen Traum.“, er zuckte energisch mit der Schwanzspitze als Brom-beerkralle ihn unterbrechen wollte und der Stellvertreter schloss schnell sein Maul wieder.
„Ich war auf der Jagd. Als ich ein Kaninchen verfolgt habe bin ich plötzlich eine Senke herun-ter gefallen und am Baumgeviert gelandet.“ Er machte eine kurze Pause als die älteren Krieger überrascht Luft holten.
Löwenglut hatte das Baumgeviert nie gesehen, denn es war vor seiner Geburt zerstört worden. „Als ich mich umsah erschien eine weitere Katze. Es war Blattstern.“ Blattstern? Der Name kommt mir bekannt vor. Während Löwenglut noch Rätselte wer das war rief Sandsturm: „Die Anführerin des WolkenClans?!“ „Warts ab, es kommt noch dicker.“ Meinte Feuerstern.
„Als nächstes erschienen Nebelstern, Kurzstern und Schwarzstern und dann noch …“ „Diese Wasserstern, oder. Die Anführerin des SumpfClans.“, warf Brombeerkralle ein.
SumpfClan? Davon habe ich noch nie etwas gehört. „Nicht ganz“, meinte Feuerstern. „Vom SumpfClan war sie schon, aber es war Nachtstern.“ Jetzt sprach Graustreif. „Diese schwarze Kätzin die mit Wasserstern unterwegs war?“ „Genau die.“
„Könnte mir mal bitte jemand erklären was das mit dem WolkenClan und dem SumpfClan soll. Und wer sind Wasserstern und Blattstern, von dieser Nachtstern ganz zu schweigen!“, brauste Taubenpfote auf. So erzählte Feuerstern alles was er wusste und setzte dann seinen Bericht über seinen Traum fort.

„..und das war es. Ich denke es ist klüger wenn wir Morgen weiterreden, wir müssen uns alle ausruhen“, schloss er und entließ die Katzen mit einem Schwanzzucken.

Kapitel 4

„Alle Katzen die alt genug sind ihre eigne Beute zu fangen mögen sich zu einem Clan treffen versammeln.“ Während Feuersterns Ruf durch das Lager hallte, saß Taubenpfote mit Lö-wenglut und Häherfeder bereits unter Feuerstern und warteten.
Taubenpfote erinnerte sich an den Abend an dem Häherfeder zu Feuersterns Bau gestürzt kam und verkündete er hätte eine Wegbeschreibung zum Sternenstein erhalten.
Nun warteten sie, damit Feuerstern alles erzählen konnte. Sie hatten noch einen Mond und würden voraussichtlich mindestens einen halben Mond brauchen um anzukommen.
Mittlerweile hatte sich der gesamte Clan Versammelt und Feuerstern begann. „Katzen des DonnerClans. Vor zwei Monden habe ich vom SternenClan eine Prophezeiung erhalten und ebenso die anderen Anführer. Vor einem halben Mond hat sich diese Prophezeiung durch Häherfeder bestätigt.“
Die DonnerClan Katzen begannen untereinander zu murmeln. Feuerstern fuhr fort: „Die Pro-phezeiung besagt, dass uns ein großer Kampf bevor steht. Nur die Clans können ihn Gewin-nen. Es wurde ein Treffpunkt vereinbart, an dem wir genaueres erfahren sollten. Es ist bereits entschieden, dass wir gehen. Ihr habt einen halben Mond um euch vor zu bereiten.“
„Was ist mit den Königinnen und Ältesten?“, warf Millie ein.
„Was das angeht“, antwortete Feuerstern. „Alle Kätzinnen in der Kinderstube, darunter auch Rauchfell und Daisy bleiben, auch die Ältesten und drei Krieger. Diese sollen sich jetzt mel-den.“ Bevor eine Katze sich melden konnte fuhr er fort. „Graustreif, Borkenpelz ich weiß eure Gefährtinnen bleiben, trotzdem würde ich euch beide bitten auf die Reise zu gehen, aber es ist eure Entscheidung.“
Am Ende entschieden sich Dornenkralle, Haselschweif und Birkenpelz zu bleiben. „Gut!“, fuhr Feuerstern fort. „Wir werden in ca. einem halben Mond aufbrechen. Ich will, dass jede Katze auf diesen Tag hinarbeitet. Ach ja, Rauchfell, Daisy, Mausefell und Charlie. Ich möchte euch bitten Häherfeder beim Kräutersammeln zu helfen, da die Schüler das Training brau-chen.“
Die vier Katzen nickten zustimmend und Feuerstern entließ den Clan.

„Taubenpfote, ich habe eine Frage an dich.“ Taubenpfote wandte sich um damit sie Feuerstern anblicken konnte. „Ja?“ „Könntest du mit deiner Gabe von den Grenzen aus in Erfahrung bringen, was die anderen Clans bezüglich der Prophezeiung entschieden haben?“
Nachdenklich antwortete Taubenpfote: „WindClan und SchattenClan gehen, FlussClan ei-gentlich auch, aber es ist halt einfacher wenn ich näher dran bin.“ Die Augen ihres Anführers leuchteten erleichtert auf und er meinte: „Dann lass uns Aufbrechen. Löwenglut!“, rief er ih-ren Mentor, der kurz darauf aus dem Kriegerbau erschien.
„Ich möchte, dass du mit Taubenpfote und mir auf Grenzpatrouille gehst. Danach möchte ich Taubenpfotes Kampftechniken sehen. Efeupfote!“, wandte er sich jetzt an Taubenpfotes Schwester. Sie blickte beleidigt zu Taubenpfote herüber. „Du und Rußherz, ihr begleitet mich Morgen.“
Efeupfote wirkte besänftigt und doch wurde Taubenpfote beim Blick ihrer Schwester unruhig. Das bilde ich mir nur ein, versuchte sie sich zu beruhigen aber sie wusste auch, dass Efeupfote am Ort wo keine Sterne sind trainierte.

„Sind wir nah genug?“, fragte Feuerstern. „Auf jeden Fall!“
Taubenpfote schloss die Augen und streckte ihre Sinne nach dem WindClan Lager aus. Sie spürte hektisches Treiben. Sie hörte Falkenflügel befehle herumjaulen. „Wir brauchen mehr Binsenkraut! Mit verletzten Pfoten lässt es sich nicht gut Reisen!“ Sie bemerkte außerdem Kurzstern, der versuchte die Königinnen zu beruhigen. „Es wird alles gut. Wir lassen ja auch Krieger zum Schutz da. …“
Als Taubenpfote die Augen öffnete sah sie die Unruhe in Feuersterns Augen. Er versuchte nicht einmal zu verbergen, dass ihn Taubenpfotes schweigen nervös machte. „im WindClan geht es bei den Vorbereitungen noch hektischer zu als bei uns.“ Feuerstern atmete aus. „Gut dann weiter.“
Als sie wieder hielten merkte Taubenpfote, dass sie am Schlachtfeld des Kampfes zwischen DonnerClan und SchattenClan waren. „Los geht’s“, meinte Löwenglut und Taubenpfote streckte abermals ihre Sinne aus, bis sie das SchattenClan Lager erreichten. Sie suchte nach Schwarzstern und fand ihn zusammen mit anderen Katzen im Heilerbau. Sie haben sich also noch nicht entschieden, dachte sie als sie Bernsteinpelz erwidern hörte: „Dann hättest du bei der großen Versammlung vielleicht mit den anderen Anführern über die Prophezeiung spre-chen sollen.“
Schwarzsterns antwort versand sie nicht, da sie ihre Sinne jetzt zum FlussClan lenkte. Zuerst dachte sie, sie wären schon alle aufgebrochen bis sie merkte, dass fast der ganze Clan außer-halb des Lagers trainierte.
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Sturmwind am Mo 31 Okt 2011, 15:00

Schreib weiter! Bitte!
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Training, Enthüllung, Reise & Ankunft

Beitrag  Nachtfell am Mo 31 Okt 2011, 21:20

Kapitel 5

Feuerstern sah aufmerksam zu als Taubenpfote die Kampftechnik, die er ihr gezeigt hatte an Löwenglut ausprobierte. Er war erleichtert, dass sich der WindClan und der FlussClan auch schon vorbereiteten. Großer SternenClan, hoffentlich entscheiden sich der Schatten-, Wolken- und SumpfClan auch zum Kämpfen.
„Mäusedung!“, fauchte Taubenpfote und holte Feuerstern aus seinen Gedanken. Sie bekam es immer noch nicht richtig hin, entweder sprang sie zu weit oder zu wenig weit nach hinten. „Mach eine Pause Taubenpfote.“, meinte er. „Ich zeige es dir noch einmal.“
Feuerstern stellte sich Löwenglut gegenüber auf und verdrängte die Erinnerungen an Blaus-tern und Steinfell die diesen Trick grandios beherrscht hatten. Er und Löwenglut umkreisten sich lange. Er behielt die Bewegung des goldenen Katers im Auge. Als Löwenglut schließlich sprang, lies Feuerstern sich nach hinten falle so das Löwenglut zwischen seinen vier Pfoten landete und attackierte ihn mit eingezogenen Krallen.
„Du musst deinen Gegner im Auge behalten. Je nachdem wie er sich bewegt kann man ein-schätzen ob er weiter oder nicht so weit springt. Versuch es noch mal“, bat er die hellgraue Kätzin.
Langsam begann Löwenglut Taubenpfote zu umkreisen und sie tat es ihm gleich. Als ihr Mentor schließlich angriff, sprang sie gerade weit genug zurück und konnte zu einem Gegen-angriff ansetzen. Angespornt von dem Erfolg, trainierten sie bis Sonnenuntergang und Feu-erstern war am Abend ziemlich erschöpft. Trotzdem, dachte er. Die Arbeit hat sich gelohnt. Taubenpfote beherrscht diese Taktik bereits sehr gut.

Feuerstern riss erstaunt die Augen auf, als Efeupfote das Manöver, das er von Blaustern ge-lernt hatte gleich beim ersten versuch hinbekam. „Noch einmal, Efeupfote“, bat er. Wieder und wieder wiederholten sie das Manöver, bis Rußherz plötzlich vor schmerz jaulte.
„Nein Rußherz!“ Schnell sprang Feuerstern zu seiner Kriegerin während Efeupfote geschockt auf ihre Mentorin blickte. Er sog die Luft ein, als er blutige Kratzer an ihrer Schulter sah. „Feuerstern ich … es tut mir so leid. Ich dachte sie wären eingezogen.“ Feuerstern legte der Schülerin beruhigend den Schwanz auf die Schulter und schluckte sein misstrauen herunter. Obwohl Efeupfotes Körper zitterte, war ihre Stimme klar, fast schon fröhlich.
„Ich werde Rußherz zu Häherfeder bringen“, beschloss er. „Du beherrscht das Manöver schon gut, also geh bitte den Rest des Tages jagen.“ „In Ordnung Feuerstern.“

Häherfeder zuckte unruhig mit den Ohren als Feuerstern von dem Trainingsunfall berichtete und hoffte, dass es kein Fehler war, Feuerstern nichts von Efeupfote und dem Ort wo keine Sterne sind zu erzählen.
„Häherfeder“, begann sein Anführer jetzt. „Ich glaube irgendetwas stimmt da nicht. Efeupfote war, wie soll ich sagen, fast glücklich ihre Mentorin verletzt zu haben. Kannst du mir sagen was hier los ist?“
„Es ist so“, begann der Heiler leise. „Wir haben herausgefunden, dass Efeupfote am Ort wo keine Sterne sind trainiert.“ Er zögerte als Feuerstern ihn überrascht ansah, fuhr dann aber fort. „Ich bin in ihren Träumen gewandelt und vor Taubenpfote hat sie es zugegeben, sich sogar damit gebrüstet.“
„Wieso habt ihr mir das nicht eher gesagt. Dann hätte ich …“, Feuerstern zögerte und unter-brach damit seinen Wutanfall. „Deswegen, was hättest du groß tun können, sie verbannen? Nicht einmal der SternenClan weiß was dann passiert wäre.“, miaute Häherfeder besänfti-gend. „Ich schlage vor, wir behalten sie einfach einmal im Auge.“ Feuerstern nickte zustim-mend und zog sich in aus dem Heilerbau zurück.

„Was soll ich nur tun Sandsturm?“, fragte Feuerstern leise. Nachdem er Häherfeders Bau ver-lassen hatte, war er in die Kinderstube gegangen um Sandsturm und ihre Jungen zu sehen. Ihr hatte er alles erzählt.
„Das was Häherfeder vorgeschlagen hat. Behalte sie im Auge. Aber nicht zu auffällig“, ant-wortete Sandsturm müde. Sie schwiegen beide und beobachteten einfach nur die drei schla-fenden Fellhäufchen an Sandsturms Bauch.
Feuerstern wurde warm ums Herz als er seine drei Jungen beobachtete. Schneejunges, eine weiße Kätzin, Sonnenjunges, ein gelbbrauner Kater, und Erdbeerjunges, eine Kätzin, deren Fell perfekt Feuersterns glich. Feuerstern schüttelte den Kopf, als er sich an Fleckenschweifs Schneejunges erinnerte. Er war taub gewesen, aber Feuerstern wusste bereits, dass seine Tochter hören konnte.
Sandsturm hatte zögernd das Wort erhoben: „Feuerstern, bitte sei Vorsichtig. Auf der Reise meine ich. Ich möchte, dass dich unsere Jungen noch sehen, falls du zum SternenClan gehst.“
Feuerstern aber schwieg. Er wollte keine Versprechungen machen. Er hatte nur noch ein Le-ben übrig und wusste, das dieser Kampf sein letzter sein könnte.

Kapitel 6

„Alle Katzen die alt genug sind ihre eigne Beute zu fangen mögen sich zu einem Clan treffen versammeln.“
Feuersterns ruf hallte klar durch die Luft und sein Clan begann sich zu versammeln. Feu-erstern hatte entschieden am Abend aufzubrechen und in der Nacht zu Reisen, da sie dann weniger auf Gefahr liefen Zweibeinern zu begegnen. Jetzt gab er seine letzten Anweißungen und überprüfte ob jede Katze ihre Reisekräuter gegessen hatte. Taubenpfote trottete los um Häherfeder beim tragen der Kräuter zu Helfen, wobei dies auch die Aufgabe von Hummel-streif und Blütenfall war, den beiden jüngsten Kriegern. Efeupfote sollte bei ihrer Mentorin bleiben. Taubenpfote wurde das Gefühl nicht los, dass Feuerstern sie im Auge behalten woll-te.

Löwenglut dachte daran, wie er sich gefühlt hatte als seine Welt noch im reinen war, jeder, auch er selbst, geglaubt hatte Eichhornflug wäre seine Mutter und Brombeerkralle sein Vater. Es kam ganz plötzlich als er sah wie sich Feuerstern und Graustreif fest an ihre Gefährtinnen und Jungen pressten. Löwenglut schüttelte sich und drehte sich weg. Als er seinen Blick über die Lagergrenze schweifen ließ runzelte er die Stirn. Habe ich da gerade schwarzes Fell ge-sehen? Nein, das habe ich mir nur eingebildet. Da stieß Feuerstern ein lautes Jaulen aus und der Clan verließ das Lager.

Die Kätzin presste sich fest auf den Boden, als sich der Blick des goldfarbenen Katers auf die Stelle richtete von der aus sie noch einen Herzschlag zuvor das Lager beobachtet hatte. Da ertönte ein lautes Jaulen und die Kätzin atmete auf. Sie ziehen los.

Häherfeder sog die Luft ein. Die Sonne ging bereits auf. Sie waren schon seit gut einem hal-ben Mond unterwegs. Vor ihnen erstreckten sich eine weite Ebene und dann ein kleiner Wald. Im kam die Wegbeschreibung des SternenClans wieder in den Kopf. In der Mitte dieses Wal-des müsste der Sternenstein liegen. Schnell sprang er zu Feuerstern, an die Spitze der Gruppe.
„Das ist es.“, raunte er seinem Anführer ins Ohr. „Du meinst in diesem Wald ist der Sternen-stein?“, fragte dieser leise zurück. „Ja!“ Feuerstern nickte. „Katzen des DonnerClans!“, rief Feuerstern. „So wie es aussieht sind wir fast am Ziel. Wenn wir uns beeilen sollten wir den Sternenstein zu Sonnenhoch erreichen.“ Damit sprang er los und der Clan folgte seinem An-führer.

Feuerstern blickte sich um. Dieser Wald fühlte sich sehr Heimisch an. Sie kamen an einer großen Schlucht vorbei in deren Mitte eine breite Felssäule stand. Plötzlich hielt er inne. Auch der restliche Clan bewegte sich nicht. Dann sprangen einige Katzen aus den Bäumen, wild fauchend und mit gesträubtem Fell.
Die DonnerClan Katzen fauchten ihrerseits und sträubten das Fell als Feuerstern vortrat. „Blutkralle“, begrüßte er den weißen Kater mit den roten Kratzern an der Spitze. „Wie ich mich Freue dich wieder zu sehen.“

Das ist also der Sternenstein, dachte Löwenglut als sie auf eine weite Lichtung traten. In der Mitte der Lichtung ragte ein großer, flacher Stein aus dem Boden. Er hatte wirklich die Form eines Sterns und sechs Zacken. Während die meisten DonnerClan Katzen am Rande der Lich-tung blieben, folgte der goldene Krieger Feuerstern und sah sich die anderen Katzen auf der Lichtung genau an. Außer ihm folgten Feuerstern noch Brombeerkralle, Eichhornflug Grau-streif, Häherfeder und Taubenpfote. Alle Krieger sträubten das Fell als zwei Kätzinnen im vollen Lauf auf sie zu preschten. Feuerstern hingegen setzte sich und neigte den Kopf als die Beiden ankamen. Die beiden Kätzinnen, eine cremefarben und braun gestreifte und eine schwarze mit einer goldgelben Vorderpfote neigten ihrerseits den Kopf und die schwarze be-gann zu sprechen: „Feuerstern, wie schöne das du gekommen bist, aber dein Clan ist doch wohl hoffentlich nicht der einzige.“ In ihre Augen trat große Besorgnis.
„Nein Nachtstern“, antwortete Feuerstern. Was?!, dachte Löwenglut. Das soll Nachtstern sein? Sie ist jünger als Brombeerkralle! „Wir wissen, dass auch die anderen Clans kommen wollen, aber nicht wann sie aufgebrochen sind. Wir werden uns in Geduld üben müssen.“
Nun sprach die gestreifte. Ihre stimme war ruhig obwohl man in ihren Augen Aufregung glimmen sah. „Wollen wir hoffen, dass unsere Geduld nicht allzu lange auf die Probe gestellt wird. In ein paar Nächten ist Vollmond.“ „Ja, hoffen wir das der SternenClan ihre Pfoten-schritte beflügeln wird.“, schloss Feuerstern. Dann wandte er sich um. Löwenglut seufzte er-leichtert. Die letzten paar Nächte hatte Feuerstern so gehetzt gewirkt, aber jetzt strahlte er eine merkwürdige ruhe aus.
„Brombeerkralle“, hörte Löwenglut seinen Anführer sagen. „Sag dem Clan, dass sie sich am Rand der Lichtung einen geeigneten Lagerplatz suchen sollen. Dann will ich, dass Jagdpat-rouillen ausgeschickt werden und Löwenglut“, Feuerstern blickte ihm fest in die Augen.
„Du nimmst dir Taubenpfote und Efeupfote und ihr werdet mit Lichtherz Kräuter für Häher-feder sammeln. Sie weiß welche Kräuter sie sammeln kann.“ Damit drehte er ab und sprang zu Nachtstern und der gestreiften, in der Löwenglut Blattstern vermutete, die auf den Sternen-stein geklettert waren.
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Ankünfte & Erklärungen

Beitrag  Nachtfell am Di 01 Nov 2011, 12:14

Kapitel 7

Taubenpfote streifte unruhig durch den Wald. Sie wusste sie sollte jagen, aber in bereits zwei Tagen war Vollmond und die anderen drei Clans waren noch nicht da. Ein weiteres Mal streckte sie ihre Sinne weit aus, in Erwartung auch diesmal nichts zu finden. Doch was sie fand ließ sie glatt über eine Wurzel stolpern. Ja, Wind und FlussClan Katzen. Wenn ich mich nicht verschätze, sind sie zu Sonnenuntergang am Waldrand, dachte sie und preschte los zur Lichtung.
„Feuerstern, Feuerstern!“, rief sie den roten Kater. Der hob erstaunt den Kopf als sie auf die Lichtung schoss. Nur einmal war sie in ihrem Lauf stehen geblieben, da ein SumpfClan Schüler vor Schreck vom Baum gefallen war, als sie laut jubelnd durch den Wald sauste. Nun sprang Bergpfote hinter ihr aus dem Gebüsch und lief zu seiner Anführerin.
„Taubenpfote, was hast du!“, rief Strauchlicht von dem Platz aus an dem sie mit Schwarzrose, Nelkenpfote, Wespenbart und Abendsturm trainierte. Taubenpfote lief weiter und kam rutschend vor Feuerstern zum stehen, der sich in einer Beratung mit Blattstern, Echoklang, Graustreif, Lichtherz, Wurzelstreif und Häherfeder befand. „Feuerstern … ich, ich habe …“, keuchte Taubenpfote. „Taubenpfote, beruhige dich erst einmal.“, meinte Feuerstern. Die graue Kätzin holte tief Luft und begann von neuem. „Wind- und FlussClan sind bald da!“, verkündete sie.
Ab da herrschte auf der Lichtung große Aufregung. Die drei Anführer entschieden in Begleitung einiger Krieger und Schüler den anderen Clans entgegen zu kommen. Überall wurden Befehle gebrüllt. Schließlich versammelten sich die erwählten Katzen um ihre Anführer am Rande der Lichtung. Taubenpfote viel auf, dass vor allem Schüler und die jüngeren Krieger gingen.
Für den SumpfClan waren es Nachtstern, Goldkralle, Eichelpelz, Musterfell, Schwarzrose, Teichauge, Rennschweif, Habichtpfote, Nelkenpfote und Graspfote.
Unter den WolkenClan Katzen waren Blattstern, Sprossenwunsch, Minzfell, Salbeipelz, Brachenfarn, Abendsturm, Mondpelz, Ebenholzkralle und Pflaumenpfote.
Und Feuerstern wurde begleitet von Fuchssprung, Krötensatz, Rosenblatt, Strauchlicht, Blütenfall, Hummelstreif und Taubenpfote selbst. Auf ein Zeichen von Feuerstern setzten sich die Katzen in Bewegung.

Flach auf einen Ast am Rande des Waldes gepresst verfolgte die Kätzin die beiden Katzengruppen, die sich einander nähern. Um der Clans willen, hoffen wir, dass der SchattenClan noch rechtzeitig eintrifft. Damit erhob sie sich und verschwand über die Äste der Bäume springend.

Feuerstern zuckte nervös mit den Ohren. Wie viele Katzen dieser beiden Clans würden kommen? Still trabte er zwischen Nachtstern und Blattstern. Der Wind wehte den Geruch der auf sie zukommenden Katzen in seine Richtung. Als sie auf einem Hügel ankamen erblickte er eine riesige Katzengruppe, die sich geführt von einer dunkelgrauen Kätzin und einem braun gescheckten Kater auf den Wald zu bewegten. Feuerstern hielt inne und setzte sich auf der Hügelspitze nieder, den Schwanz ordentlich um die Pfoten geringelt. Neben ihm nahmen auch die beiden anderen Anführerinnen Platz und ihre Clans warteten eine Schwanzlänge entfernt.
Nach und nach kam die Gruppe näher. Feuerstern zuckte unruhig mit den Schnurrhaaren. Nachtstern beugte sich zu ihm. „Es scheint, dass viele Katzen humpeln.“ Er nickte zustimmend und flüsterte: „Da werden die Heiler aller Clans viel zu tun haben.“ Blattstern nickte ebenfalls und meinte: „Wir könnten die Heiler anweisen, ihre Schüler gemeinsam auszuschicken und zusammenarbeiten zu lassen, das würde ihnen mit Sicherheit helfen.“ Erneut nickte Feuerstern.
Er erhob sich, als er merkte, dass Nebelstern sie entdeckt hatte. Die graue Anführerin erhöhte ihr Tempo und lief auf sie zu. Auch Blattstern und Nachtstern erhoben sich jetzt.
„Seid gegrüßt. Feuerstern, Blattstern, Nachtstern!“, sagte Nebelstern als sie den Hügel erklommen hatte. Die drei Anführer erwiderten den Gruß und wiederholten dasselbe mit Kurzstern, der sie kurz darauf erreichte.

Kapitel 8

Löwenglut hob den Kopf und sah sich um. Hatte er nicht gerade etwas gehört? Neben ihm Blickten sich auch Springschweif und Spatzenpelz sich um und Blutkralle und Silberblitz sprangen aus den Baumkronen in denen sie gejagt hatten. Feuerstern, Blattstern und Nachtstern hatten entschieden gemischte Patrouillen auszuschicken. Die Katzen müssten sowieso lernen Seite an Seite zu arbeiten.
Mit gesträubtem Fell folgte der goldene Krieger Springschweif, der Stellvertreterin des WolkenClans, die die Jagdpatrouille anführte durch ein Gebüsch und blieb überrascht stehen. Löwenglut hatte zwar gemeint während der Jagd fröhliches Jaulen gehört zu haben, aber er war dennoch überrascht. Sie hatten auf einem kleinen Hügelkamm im Walde gejagt und unter ihnen führten Feuerstern, Nachtstern und Blattstern den Fluss und WindClan zur Lichtung.
„Was meint ihr?“, fragte Spatzenpelz leise. „Sollen wir uns ihnen anschließen?“ „Ich denke schon. Wir haben sowieso schon mehr Beute als wir tragen können.“, meinte Silberblitz. Löwenglut nickte um der Stellvertreterin des SumpfClans zu stimmen zu können. In seinem Maul befanden sich zwei Mäuse, ein Buchfink und zwei Eichhörnchen. Er hatte bereits mühe das alles zu tragen. Auch alle anderen waren beladen mit Frischbeute und Springschweif begann sie den Hügel herunter zu führen in einem Winkel, in dem sie den Weg der Katzen kreuzen würden.

Taubenpfote zuckte mit den Schnurrhaaren als sie spürte, dass ihnen eine Jagdpatrouille entgegen kam. Feuerstern neigte grüßend den Kopf, als der Jagdtrupp geführt von Springschweif ihren weg kreuzte. Die Katzen schlossen sich stumm der Prozession an und Taubenpfotes Mentor trabte still neben ihr her.

Häherfeder erhob den Kopf von den Kräutern die er gerade mit Echoklang zum trocknen auslegte, als die große Katzengruppe die Lichtung betrat. Er bemerkte seinen Bruder, der sofort seine Jagdbeute zum riesigen Frischbeutehaufen trug. Plötzlich kam der Geruch von verletzten Katzen zu ihm geweht und er begab sich mit Echoklang und Wurzelstreif im Schlepp zu den Neuankömmlingen.
„Ah, Häherfeder“, begann Feuerstern als der den Heiler erblickte. „Ich möchte dich bitten Mottenflügel und Falkenflug zu helfen, die verletzten Katzen ihrer Clans zu behandeln, danach kommst du bitte mit Löwenglut und Efeupfote zu mir.“ Damit Schritt der Anführer davon.
Häherfeder machte sich seufzend an die Arbeit. Fast alle Vorräte an Binsenkraut und Ringelblume, die die Heiler seit ihrer Ankunft gesammelt hatten wurden dabei verbraucht und Häherfeder nahm sich vor, Feuerstern darum zu bitten, eine größere Gruppe Katzen nach neuen Kräutern suchen zu lassen. Immer wieder wechselten seine Gedanken zu Feuersterns bitte, Efeupfote mitzubringen und nicht die Schülerin seines Bruders.
Als alles erledigt war sprang er zu seinem Bruder, der sich gerade mit Rußherz die Zunge gab. „Löwenglut. Feuerstern will das wir zu ihm kommen“, sagte der Kater als er bei den beiden ankam. Löwenglut knurrte leicht, was Häherfeder ein belustigtes schnurren entlockte.
„Also“, begann der goldene Kater. „Wieso will er das Efeupfote auch kommt?“ Häherfeder schüttelte müde den Kopf. Er war so erschöpft, das er kaum noch einen klaren Gedanken fassen konnte. „Ich weiß es nicht, vielleicht geht es um ihr Training am Ort wo keine Sterne sind.“
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Schimmerfluss am So 06 Nov 2011, 13:00

Cool! Schreib Weiter!!! BITTTE!!!!!
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Entscheidungen & Vermutungen

Beitrag  Nachtfell am So 06 Nov 2011, 13:21


Kapitel 9

Löwenglut beobachtete seinen Bruder aufmerksam. Er wirkte sehr erschöpft. „Ich weiß es nicht, vielleicht geht es um ihr Training am Ort wo keine Sterne sind.“ Löwenglut zuckte überrascht mit der Schwanzspitze. „Er weiß davon?“
Häherfeder nickte. „Als Efeupfote Rußherz bei ihrem Training verletzt hat, hat sie fast fröh-lich geklungen und das hat Feuerstern misstrauisch gemacht.“ Löwenglut nickte und sie machten sich auf die Suche nach Efeupfote. Doch die konnten sie nirgendwo finden. Schließ-lich wollten sie schon aufgeben, als Löwenglut eine Bewegung am Rande der Lichtung wahr-nahm.
Feuerstern trat heraus, gefolgt von Brombeerkralle und Efeupfote. Irre ich mich, oder wirkt sie bedrückt. Löwenglut tippte dem Heiler auf die Schulter und trottete mit ihm im Schlepp zu Feuerstern. Gerade als sie ankamen entließ Feuerstern seinen Stellvertreter und leckte Efeupfote tröstend übers Ohr.
„Du hast uns gebeten zu kommen, hier sind wir“, begann Häherfeder. „Danke Häherfeder.“ Mehr sagte der rote Kater nicht. Aber er gab Efeupfote einen aufmunternden Stups. „Ich, also ich,… ich hätte auf euch hören sollen!“, platze sie schließlich heraus. Löwenglut und Häher-feder wechselten erstaunte Blicke. „Ich dachte mir“, begann Feuerstern. „Vielleicht versteht sie die Schwere von Tigersterns verbrechen eher, wenn sie sie von jemandem geschildert be-kommt der dabei war.“
„Darüber hast du also die ganze Zeit gebrütet“, hörte Löwenglut seinen Bruder sagen und erinnerte sich, dass Feuerstern die letzten Tage wirklich ziemlich in Gedanken gewesen war. „Und wie geht es jetzt weiter?“, fragte Löwenglut. „Es ist zu gefährlich wenn wir bekannt machen das Efeupfote dort trainiert. Und wenn Tigerstern bemerkt, dass sie eingesehen hat, das er der böse ist, könnte sie Probleme bekommen.“
„Also erstens“, rief Efeupfote jetzt. „Hört bitte auf von mir zu reden als ob ich nicht da bin. Und zweitens Feuerstern und Brombeerkralle haben eine Lösung.“ Löwenglut blickte seinen Anführer erstaunt an, der jetzt den blick senkte und nervös mit der Schwanzspitze zuckte. So hatte Löwenglut ihn noch nie gesehen.
„Es gefällt zwar weder mir noch Brombeerkralle. Aber die einzige Möglichkeit um Efeupfote nicht in noch größere Gefahr zu bringen ist sie weiter mit Tigerstern trainieren zu lassen.“, meinte Feuerstern. Löwenglut sog die Luft ein. Er war entrüstet über diese Idee, aber er sah auch, dass sie Feuerstern ebenso wenig gefiel
„Das ist Mäusehirnig!“, fauchte Häherfeder. „Feuerstern! Du kannst das doch nicht ernst mei-nen. Du …“ „Es ist sein voller ernst.“
Eine ruhige Stimme unterbrach den Heiler und Löwenglut erkannte den Geruch von Brom-beerkralle und Taubenpfote. Die beiden traten in den Kreis und Taubenpfote stupste ihre Schwester fröhlich an. „Hör mir zu Häherfeder“, begann der Stellvertreter, der neben Feu-erstern getreten war.
„Es ist so. Wir haben nicht die geringste Ahnung wie wir Efeupfote aus ihrer Situation befrei-en sollen. Das Beste ist es, wenn wir alles so lassen wie es ist. Vor allem aber haben wir nun einen Spion in den Reihen unserer Feinde. Verstehst du das?“
Löwenglut sah Häherfeder zwar nicken, aber das Fell des Heilers war immer noch gesträubt. Löwenglut wollte Feuerstern gerade eine Frage stellen, als dieser sich erhob und mit von Sorge getrübten Augen zu den anderen Anführern sprang. Was hat er denn nur?, fragte sich der goldene Krieger und sprang Brombeerkralle hinterher, der sich ebenfalls erhoben hatte und nun zu Graustreif trottete.
Er erreichte den getigerten Krieger als dieser gerade Graustreif über das Kampftraining der DonnerClan Katzen befragte. „Brombeerkralle, ich habe eine Frage“, sagte Löwenglut. Der wandte sich im zu und meinte: „Nun denn. Dann stelle sie doch.“ Löwenglut zuckte nervös mit der Schwanzspitze. Er sah gut versteckte Sorge in Brombeerkralles Augen. „Ich frage mich die ganze Zeit, was mit Feuerstern los ist?“ Löwenglut war so auf Brombeerkralles Antwort vertieft gewesen, dass er bei einem Seufzer von Graustreif zusammen fuhr.
„Wenn wir das wüssten“, flüsterte der graue Kater. „Dann hätten wir alle eine Sorge weniger Löwenglut.“ Löwenglut war verwirrt. In den letzten Tagen hatten Graustreif und Feuerstern kaum ein Wort gewechselt. Wie konnte er davon wissen. Durch ein amüsiertes schnurren richtete sich Löwengluts Aufmerksamkeit wieder auf Brombeerkralle.
„Lass dieses überraschte Gesicht Löwenglut. Ich kann mir denken, dass in deinem Kopf im Moment viel umeinander wirbelt. Dennoch solltest du eigentlich über die tiefe Freundschaft zwischen Feuerstern und Graustreif Bescheid wissen. Es mag verrückt klingen“, Brombeer-kralle warf Graustreif, der mit Wohlwollen in den Augen zugehört hatte, einen Blick zu. „Aber Feuerstern und Graustreif brauchen sich nur einmal in die Augen zu sehen, und wissen ob den anderen irgendetwas bedrückt.“
Löwenglut nickte. Natürlich wusste er das. Dann roch er Borkenpelz und Lichtherz, die ihr Gespräch mitbekommen hatten und zu ihnen kamen. Alle Katzen fuhren zusammen, als Lichtherz sich einmischte: „Ich glaube er rechnet mit seinem baldigen Tod.“

Kapitel 10

„Was?“, jaulte Graustreif schockiert. Die Blicke der Katzen auf der Lichtung richteten sich auf die kleine Gruppe. Graustreif zuckte beunruhigt mit dem Schweif und fuhr leiser fort: „Wie kommst du denn darauf?“ Auch Löwenglut war schockiert und er hörte neben sich über-raschtes keuchen. Er warf einen Blick zur Seite und sah Taubenpfote und Efeupfote sowie Wolkenschweif und Rosenblatt zu dem Kreis stoßen.
„Ich bin mir nicht sicher“, murmelte die Kätzin. „Aber sein Verhalten, das erinnert mich an …“, Löwenglut hörte deutlich wie ihre Stimme brach und Wolkenschweif fuhr zur Überra-schung aller fort. „An Weißpelz.“, miaute der Kater ruhig und drückte seiner Gefährtin die Nase in die Flanke, um die jetzt zitternde Kätzin zu beruhigen. Weißpelz wer war das noch gleich, überlegte Löwenglut. Bevor irgendeine Katze etwas sagen konnte fragte Efeupfote was Löwenglut sich nicht zu fragen traute. „Wer ist Weißpelz?“

Taubenpfote zuckte mit den Schnurrhaaren. Sie hatte dieselbe Frage stellen wollen. Graustreif antwortete ihnen. „Er ist Feuersterns erster Stellvertreter und einer der edelsten Krieger der Clans gewesen. Er war außerdem der Mentor von Lichtherz und Sandsturm und der Vater von Ampferschweif. Aber wieso genau Weißpelz?“, fragte Graustreif jetzt.
Borkenpelz schüttelte ratlos den Kopf und Taubenpfote war sicher, dass von den Katzen die diesen Kater nicht gekannt hatten keine Antwort kommen würde. Also richtete sie ihre Auf-merksamkeit auf Lichtherz und Wolkenschweif. Wolkenschweif wollte gerade antworten, als Brombeerkralle einen wehmütigen Seufzer ausstieß. Alle wandten sich zu ihm um, aber trotz der Wehmut in seiner Stimme saß der Kater gerade und mit klarem Blick da.
„Ich denke ich weiß was ihr meint“, miaute der Stellvertreter. „Borkenpelz, Graustreif, ihr könnt es kaum gemerkt haben da ihr in den Tagen vor dem Kampf gegen den BlutClan Weiß-pelz kaum begegnet seid. Aber Wolkenschweif, Lichtherz und ich sind in der Zeit oft mit ihm auf Patrouille gewesen. Sein verhalten in dieser Zeit gleicht dem von Feuerstern“, sagte er. Da sah Taubenpfote Graustreif zustimmend nicken.
„Jetzt wo du es erwähnst. Kurz nachdem ich sein Stellvertreter geworden war, hat Feuerstern mir erzählt, dass er sich sicher sei, dass Weißpelz gespürt hatte, dass dies sein letzter Kampf sein würde.“ So diskutierten die älteren Krieger über den gefallenen Krieger. Doch Tauben-pfote war zu geschockt, bis ihr etwas einfiel das ihren Schweif wieder hochstehen ließ. „Das wird nicht geschehen.“
Taubenpfote wirbelte herum und sah sich Häherfeder gegenüber. „Wenn Feuerstern in diesem Kampf stirbt“, fuhr der graue Kater fort. „Dann für immer. Er ist bei seinem letzten Leben angekommen.“ Taubenpfote starrte den Heiler schockiert an und hörte Lichtherz‘ wimmern und Wolkenschweifs ersticktes schnurren, bei dem Versuch seine Gefährtin zu trösten. Nein, das kann nicht sein das glaube ich nicht, dachte sie. Hilfesuchend sah sie sich um. Doch keine Katze wagte es dem Heiler zu wiedersprechen.
Schließlich blickte sie zu Efeupfote und entdeckte in den Augen ihrer Schwester Ungläubig-keit und sie sah Häherfeder trotzig an. „Das glaube ich nicht! Du lügst!“, schrie sie und lief gefolgt von Efeupfote davon.
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Schimmerfluss am So 06 Nov 2011, 14:22

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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am Mo 07 Nov 2011, 16:09

Kapitel 11

Keuchend blieben die beiden Schülerinnen stehen. In Gedanken sah Efeupfote immer noch ihre Mentorin und ihre Mutter, die versucht hatten die beiden aufzuhalten und zu beruhigen. Nein, entschied sie. Häherfeder muss sich irren. Das darf nicht wahr sein. Ihre Gedanken wurden von Taubenpfote unterbrochen. Efeupfote blickte ihre Schwester an und sah diese schluchzend und unkontrolliert zitternd am Rande des Bachs, an dem sie angehalten hatten sitzen.
Mit einem tröstenden Schnurren drückte Efeupfote sich an ihre Schwester. So saßen sie eine Weile, bis Taubenpfote ihre Ohren aufstellte und murmelte: „Da kommt jemand.“ Efeupfote sprang sofort auf und fuhr ihre Krallen aus und Taubenpfote tat es ihr gleich. Das Rascheln wurde immer lauter. „Weißt du wer es ist?“, fragte Efeupfote. Taubenpfote flüsterte: „Nein. Das Wasser hier macht die Luft zu feucht und der Wind trägt seinen Geruch von uns Weg.“
Efeupfote ging in Sprungstellung und sträubte das Fell, als der Gegner aus den Büschen brach, nur um es gleich wieder anzulegen. Feuerstern trottete auf die beiden Schülerinnen zu und setzte sich eine Schwanzlänge entfernt. Efeupfote sah, dass sich Taubenpfote nun eben-falls setzte und zog selbst ihre Krallen ein, blieb aber stehen. „Wieso seid ihr vorhin wegge-laufen?“, fragte der rote Krieger.
Efeupfote wechselte einen Blick mit ihrer Schwester, als diese zögernd zu sprechen begann. „Naja, wir haben uns alle Sorgen gemacht, weil wir gemerkt haben, dass dich etwas bedrückt und dann haben Wolkenschweif und Lichtherz dein verhalten mit dem einer Katze namens Weißpelz verglichen und…“, Efeupfote hörte ihre Schwester inne halten als Feuerstern mit dem Schweif zuckte und etwas murmelte, das sie nicht verstand. Dann gab er mit dem Schweif ein Zeichen fortzufahren.
Jetzt ergriff Efeupfote das Wort. „Als Brombeerkralle dann von den Tagen vor Weißpelz Tod gesprochen hat, haben alle die den Kater gekannt haben; eingesehen, dass du vielleicht auch spürst, dass du in diesem Kampf sterben könntest. Aber das wollten wir nicht glauben.“
„Wir haben uns gedacht, da du neun Leben erhalten hast, wirst du uns noch nicht so bald ver-lassen.“ Jetzt übernahm Taubenpfote wieder. „Aber Häherfeder hat gesagt, dass du in deinem letzten Leben angekommen bist. Stimmt das? Könnte es sein, das du uns verlässt?“, fragte sie als Abschluss.
Efeupfote zitterte. Sie war sich nicht sicher ob sie die Antwort hören wollte. Feuerstern erhob sich und trat näher heran. Er flüsterte: „Ich wünschte ich könnte etwas anderes sagen, aber kann spüren, wie der Sternen Clan nach mir ruft. Wenn eine Katze kurz vor ihrem Tode steht, dann spürt sie das.“
Efeupfote zuckte zusammen und sah zu ihrer Schwester, die Feuerstern mit blankem Entset-zen anstarrte. „Habt keine Angst ihr zwei. Das sterben gehört zum Leben nun einmal dazu.“, sprach der Anführer. „Ich sage nicht, ich habe keine Angst vor dem Tod. Aber ohne Sterben kann das Leben nicht weitergehen. Und nichts währt ewig. Das müsst ihr begreifen.“ „Du klingst fast so, als würdest du dich auf den Tod freuen!“, hörte Efeupfote Taubenpfote laut rufen.
Feuersterns blick war dunkel vor Trauer als er zum Himmel aufblickte, an dem sich die ersten Sterne zeigten. „Das tue ich nicht. Es zerreißt mir das Herz, meinen Clan zu verlassen, mich vielleicht nicht von Sandsturm verabschieden zu können. Aber wenn ich sterbe, dann mit dem guten wissen, alles für meinen Clan gegeben zu haben.“ Er blickte die beiden Schülerinnen an und sagte: „Auf dem Rückweg zur Lichtung werde ich euch etwas erzählen, über etwas das nur ein Anführer führ seinen Clan fühlen kann.“
Taubenpfote blickte ihre Schwester unsicher an und als Efeupfote nickte folgten sie Feu-erstern ins Gebüsch.

Hoch oben in einer Tanne hatte die Kätzin das Gespräch gehört und sie ließ den Kopf hängen. Sie wusste Feuerstern war im recht, mit dem was er sagte, wollte aber auch nicht, dass er schon starb. Mit tränengefüllten grünen Augen blickte sie zum Silberfließ auf, dass über ihrem Kopf schien und sandte ihren Ahnen ein stilles Gebet.

Kapitel 12

Feuerstern zuckte unruhig mit der Schwanzspitze. Während er mit den beiden DonnerClan Schülerinnen durch den Wald trottete machte er sich Gedanken. Mäusedung! Ich habe mich bemüht dieses Gefühl zu überspielen. Dabei habe ich es seit unserer Ankunft hier geschafft. Was hat mich aus dem Gleichgewicht gebracht? War es…
„Feuerstern?“ Efeupfotes stimme riss ihn aus seinen Gedanken. „Was wolltest du uns eigent-lich erzählen.“ Feuerstern blickte die zwei Schwestern an. Würden sie das wirklich schon ver-stehen. Im Moment kannten sie das Gefühl einer Königin die ihren Wurf schützt nicht.
„Es ist so. Ich habe euch doch erzählt. Wenn ich meinen Clan schützen kann, dann würde ich mit Freuden in den Tod gehen, nicht wahr.“ Die beiden Kätzinnen nickten. Feuerstern fuhr fort: „Vielleicht werdet ihr das was ich euch erzähle, erst verstehen wenn ihr Junge habt, aber ein Clan Anführer fühlt für seinen Clan dasselbe wie eine Königin für ihre Jungen.“
Er schnurrte amüsiert als Taubenpfote und Efeupfote ihn verdattert anblickten. „Erinnert ihr euch an Weißflügels verhalten, als ein SchattenClan Krieger in die Kinderstube eingedrungen war?“ Die beiden nickten und Feuerstern fuhr fort. „Sie und die anderen Königinnen haben sehr aggressiv und wütend gewirkt, oder. Wenn einer von euch verletzt worden wäre, wären sie unglaublich wütend gewesen. Auf sich selbst.“
Feuerstern warf einen weiteren Blick zu Taubenpfote und ihrer Schwester, die ihm gebannt zuhörten. „Ich habe das gleiche Gefühlt, als eine meiner Kriegerinnen, kurz nachdem Lang-schweifs Augen von einem Kaninchen zerkratzt worden waren, gestorben ist. Ich war un-glaublich sauer. Nicht auf das Kaninchen, das für Langschweif Erblindung gesorgt hatte, nicht auf den Dachs der Glanzfell getötet hat, sondern auf mich. Weil ich meine Kriegerin nicht schützen konnte, weil ich nicht verhindern konnte das Langschweif erblindete.“
Er hob den Kopf zum scheinenden Silberfließ. „Wisst ihr, Anführer zu sein ist eine große Bürde und ich habe natürlich Angst, was ohne mich aus meinem Clan werden wird, aber ich könnte mir keine bessere Katze als Brombeerkralle als meinen Nachfolger vorstellen.“
Dann hielt er an und fixierte Taubenpfote und Efeupfote mit seinem Blick. „Ich muss euch bitten, dass ihr das was ich euch erzählt habe für euch behaltet, verstanden?“ Feuerstern woll-te schon noch etwas sagen, aber sie kamen ihm zuvor. „Wir werden mit niemandem darüber reden, versprochen“
Feuerstern seufzte erleichtert, richtete sich auf und sprang durch die Büsche, die die Lichtung säumten um überrascht stehen zu bleiben. Auf der anderen Seite der Lichtung redete ein gro-ßer weißer Kater mit schwarzen Pfoten auf Nebelstern ein. Dem SternenClan sei Dank. Schwarzstern und der SchattenClan sind da. Jetzt sind alle Clans versammelt.
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Sturmwind am Mo 07 Nov 2011, 21:42

Cool!Continue He Nachtfell! Magst need in den Chat kommen?
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Versammlungen & Erklärungen

Beitrag  Nachtfell am Di 08 Nov 2011, 18:58

Kapitel 13

Unruhig knetete Taubenpfote das Gras unter ihren Pfoten. Die Sonne ging langsam unter und die Nacht des Vollmondes rückte näher. Sie ließ ihren Blick über die Lichtung schweifen. Die sechs Anführer saßen jeweils auf einem Zacken des Sternensteins und warteten.
Die Katzen begannen untereinander zu murmeln als Feuerstern sich erhob und ein treffen ein-berief. „Ich bitte alle Katzen mir zuzuhören. In diesem Kampf werden wir jede Katze brau-chen die Kämpfen kann und ich habe das Gefühl, dass heute eine gute Nacht ist um zwei neue Krieger in unseren Reihen aufzunehmen.“ Er verstummte kurz und Taubenpfote wechselte einen Blick mit ihrer Schwester. Konnte es sein?
„Taubenpfote, Efeupfote ihr seid schon lange Schülerinnen und ich bin mit euren Mentoren übereingekommen, dass ihr bereit seid eure Kriegernamen zu erhalten. Kommt nach vorne zum Sternenstein.“
Zitternd erhob Taubenpfote sich und schlängelte sich durch die Katzengruppe. Schließlich stand sie neben ihrer Schwester vor Feuerstern. Er sprang vom Sternenstein herab und leitete die Zeremonie ein.
„Ich, Feuerstern, Anführer des DonnerClans rufe meine kriegerahnen an auf diese beiden Schülerinnen hinabzusehen und empfehle sie euch jetzt als Krieger. Taubenpfote! Efeupfote!“ er blickte auf die graue Kätzin und die weiß-grau gefleckte Kätzin hinab. „Versprecht ihr eu-ren Clan zu verteidigen und zu beschützen, auch wenn es euer Leben kosten kann?“
Taubenpfote holte tief Luft und sagte: „Ich verspreche es!“ Efeupfote folgte einen Herzschlag später. „Damit gebe ich euch nun eure Kriegernamen. Taubenpfote“, begann er. Die graue Kätzin schauderte. „Von diesem Moment an heißt du Taubenflügel. Der SternenClan ehrt deinen Glauben und deinen Scharfsinn und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Don-nerClan willkommen.“
Taubenflügel zitterte vor Freude, konnte kaum still stehen als Feuerstern ihr die Nase auf die Stirn legte und sie ihm die Schulter leckte. Voll gespannter Erwartung auf den neuen Namen ihrer Schwester, klopfte ihr Herz noch schneller.
„Efeupfote. Von diesem Moment an nennen wir dich Efeuteich. Der SternenClan ehrt deine Stärke und deinen Mut und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im DonnerClan will-kommen.“ Er trat vor, legte Efeuteich die Nase an die Stirn und sie antwortete mit einem Le-cken der Schulter.
Als Feuerstern zurück trat riefen alle versammelten Katzen die beiden neuernannten Kriege-rinnen bei ihren neuen Namen. „Taubenflügel! Efeuteich!“ Als nächstes trat Nebelstern vor und dann Nachtstern. Auch sie hatten entschieden neue Krieger zu ernennen. Die beiden Flus-sClan Schüler Forellenpfote und Binsenpfote wurden zu Forellenteich und Binsenkralle und die SumpfClan Schüler Habichtpfote, Nelkenpfote und Blumenpfote wurden zu Habichtflü-gel, Nelkenblatt und Blumenteich.
Als alle Katzen bejubelt worden waren, war die Sonne gerade untergegangen und alle Katzen blickten zum Himmel auf.

Feuerstern blickte zum Himmel auf. Er runzelte die Stirn. Das Silberfließ schien näher als je zuvor und er fühlte sich zum Baumgeviert des SternenClans zurückversetzt. Er begann zu verstehen. Der SternenClan wollte Kontakt mit ihnen aufnehmen und darum war das Silber-fließ so nah.
Plötzlich wirbelten einige der Sterne herunter und er hörte die gewöhnlichen Krieger über-rascht nach Luft schnappen. Er fixierte die Sterne und holte überrascht Luft als er die Ster-nenClan Katze erkannte.


Kapitel 14

„Tüpfelblatt!“, rief er. Die anderen Anführer, Blattstern ausgenommen, wechselten erstaunte Blicke. Sie haben mit Sicherheit eine der sechs Katzen erwartet die mit uns im Traum gespro-chen haben, dachte Feuerstern.
„Seid gegrüßt alle miteinander!“, begann Tüpfelblatt mit klarer, lauter Stimme. „Wir sind sehr froh, dass alle Clans entschieden haben zu diesem Treffen zu kommen. Es geht um eine große Gefahr. Und diese Gefahr hat einen Anführer dessen Namen zumindest allen Katzen des Donner-, Wind-, Fluss- und SchattenClan bekannt sein sollte.“ Sie machte eine kurze Pause und Feuerstern wusste was jetzt kommen würde. Tüpfelblatt blickte Feuerstern aus ihren tie-fen bernsteinfarbenen Augen an und rief: „Tigerstern!“
Die Katzen auf der Lichtung begannen aufgeregt zu rufen und zu jaulen und Feuerstern, Blattstern und Kurzstern mussten gemeinsam laut jaulen um für Stille zu sorgen. „Das ist eine Lüge! Tigerstern ist tot. Das müsste doch gerade eine SternenClan Katze wissen.“, schrie Mor-genpelz, eine SchattenClan Kriegerin. Viele Katzen murmelten zustimmend. Feuerstern blickte sich fauchen um und sah wie Efeuteich ihm mit dem Schweif darauf hinwies, dass sie auch am Ort wo keine Sterne sind trainierte.
Feuerstern nickte und wandte sich wieder Tüpfelblatt zu, die sich auf den Sternenstein gekau-ert hatte. Sie schien Schmerzen zu haben. Sofort sprang der rote Kater an ihre Seite. Tüpfel-blatt wirkte kränklich und besorgt fragte er: „Tüpfelblatt, was hast du?“
Er schrie auf als Tüpfelblatt zusammenbrach. „Tüpfelblatt!“ „Feuerstern“, flüsterte sie, ohne zu bemerken, dass nun auch die anderen Anführer bei ihnen waren. „Du musst alles erzählen was du über den Ort wo keine Sterne sind weißt. Solange sie nicht glauben, werden alle Ster-nenClan Katzen immer schwächer und schwächer und…“ Ihre Stimme verklang. Sie verlor das Bewusstsein. Nein, nein. Ich kann sie kein zweites Mal verlieren, dachte Feuerstern mit Tränen in den Augen.
„Feuerstern, was bedeutet der Ort wo keine Sterne sind?“, fragte Nebelstern. Doch Feuerstern antwortete nicht. Er erhob sich. Zog Tüpfelblatt an den Rand des Sternensteins, wo ihr Körper langsam verschwand und trat in die Mitte. Dann rief er: „Katzen aller Clans. Hört mir zu. Ich habe euch etwas zu berichten!“ Langsam kehrte ruhe ein und Feuerstern konnte beginnen.
„Seht ihr nicht was ihr tut. Wegen euch verliert der SternenClan stark an Kraft. Seht euch Tüpfelblatt an. Sie ist zusammen gebrochen.“, fauchte er zu beginn. Er wusste er sollte sich nicht von seinen Gefühlen überwältigen lassen, aber er sah Graustreifs verständnisvollen Blick und hörte Blattstern mitfühlend maunzen.
„Tigerstern ist auch nach seinem Tod noch gefährlich. Überlegt doch mal. Wenn die treuen Krieger sich nach ihrem Tod dem SternenClan anschließen, glaubt ihr wirklich, dass es dann für Katzen wie Tigerstern und Braunstern nicht auch einen Schattenweg gibt?“
Darauf wusste keine Katze etwas zu erwidern und Feuerstern fuhr fort. „Nun, es gibt einen solchen Ort. Er wird der Ort wo keine Sterne sind genannt. An diesem Ort landen Katzen wie Tigerstern, Braunstern, Dunkelstreif oder“, er machte eine kurze Pause und sah Brombeer-kralle an, der nickte. „oder Habichtfrost.“, endete er. Die Clan Katzen jaulten überrascht auf und fast alle FlussClan Katzen bezichtigten ihn der Lüge.
Feuerstern wusste, sie würden darauf warten, dass Nebelstern ihm ebenfalls wiedersprach. Sie fixierte ihn jedoch nur mit den eisblauen Augen ihrer Mutter. Er wusste, Nebelstern hatte viele Auseinandersetzungen mit Habichtfrost gehabt, von denen der restliche FlussClan nichts wusste. Sie nickte Feuerstern nur zu. Er sollte fortfahren.
„Fangen wir am besten am Anfang an.“, meinte er. „Schon als wir den See erreichten, hat Tigerstern begonnen Pläne zu schmieden. Er hat begonnen Habichtfrost und Brombeerkralle in ihren Träumen zu besuchen!“ Er wurde von dem erstaunten Gemurmel der Katzen unter-brochen und sein Stellvertreter duckte sich unter dem fauchen der anderen Katzen, bis sich alle DonnerClan Katzen um ihren Stellvertreter scharrten und ihn vor den anderen Katzen abschirmten.
Schwarzstern warf Feuerstern ebenfalls einen misstrauischen Blick zu. Der ignorierte dies und fuhr fort. „Auch der Anschlag auf Kurzstern war von Tigerstern geplant und von Habichtfrost arrangiert worden. Moorkralle mag geglaubt haben, Riesensterns Entscheidung war falsch. Aber er ist auch von Habichtfrost zu diesem Angriff verleitet worden.“, Feuerstern holte tief Luft und fuhr fort.
„Aber Tigersterns eigentlicher Plan war, dass seine beiden Söhne, das fortsetzen sollten, was er begonnen hatte. Sein Plan war es, dass Brombeerkralle den Donner- und WindClan leiten sollte und Habichtfrost hätte den Schatten- und FlussClan übernehmen sollen.“ Er verstummte und bedeutete Brombeerkralle fort zu fahren. Der braun getigerte Kater erhob sich und be-gann zu sprechen.
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ERKLÄRUNGEN UND VARDACHTE

Beitrag  Nachtfell am Sa 12 Nov 2011, 21:57

Kapitel 15

„Tigerstern hat Habichtfrost und mich in unseren Träumen besucht“, begann Brombeerkralle. Löwenglut konnte hören, dass er Probleme hatte seine Stimme unter Kontrolle zu halten. „Während Tigerstern mir eingeredet hat, er hätte sich geändert und mir nur helfen wolle ein besserer Krieger zu werden, hat Habichtfrost von Tigersterns Plänen gewusst.“
Brombeerkralle holte tief Luft und fuhr fort. „Wie ihr alle wisst hatten die Zweibeiner in un-serem Territorium Fuchsfallen ausgelegt. Als Feuerstern mit mir, kurz nachdem er mich zum Stellvertreter ernannt hatte, auf Patrouille war, hat Habichtfrost uns mit einer FlussClan Fährte zu einer Fuchsfalle gelockt, in der Feuerstern dann gefangen wurde und dann…“, Brom-beerkralle brach ab und versuchte neu an zu fangen, aber seine Stimme brach immer wieder weg.
Löwenglut blickte sich nervös um. Was würden die anderen Katzen von Brombeerkralle hal-ten. Schon kamen überall rufe auf und die DonnerClan Katzen wurden angeknurrt. Löwenglut warf einen Blick zu Feuerstern, der seine Augen auf seinen Stellvertreter gerichtet hatte und sich nicht einmal umwandte als Schwarzsterns fauchen zu einem knurren wurde. Löwenglut wusste er musste etwas tun.
Er ließ Taubenflügel seinen Platz einnehmen und schritt zu Brombeerkralle. Er stupste den Krieger in die Flanke und fuhr zurück. Die tiefe Trauer in seinen Augen schockierte den gol-denen Kater. Doch Löwenglut erholte sich schnell und wies mit dem Schweif auf Feuerstern. Brombeerkralle blickte zu seinem Anführer auf.
Feuerstern hatte ihn die ganze Zeit beobachtet und Löwenglut entdeckte wohlwollen und vertrauen in den tiefen grünen Augen seines Anführers. Er hörte Brombeerkralle Luft hohlen, sah ihn sich aufrichten und Feuerstern zu nicken. Da legte der rote Kater den Kopf nach hinten und stieß ein gewaltiges Jaulen aus. Die Katzen auf der Lichtung verstummten und blickten Feuerstern an.
Er hob die Stimme. „Ich dulde es nicht, wenn ihr meinen Stellvertreter verurteilt, ohne die ganze Geschichte zu kennen. Und es ist verständlich, dass es Brombeerkralle schwer fällt über so schreckliche Geschehnisse zu sprechen. Doch nun hört zu!“, endete er.
Löwenglut zuckte mit den Ohren als Brombeerkralle ein weiteres Mal zu sprechen begann. „Feuerstern wurde in einer Fuchsfalle gefangen und wäre fast gestorben. Tigerstern hat viel versucht, aber er konnte meine Treue zu Feuerstern und dem DonnerClan nicht brechen. Ha-bichtfrost hat deshalb versucht Feuerstern zu töten. Also musste ich ihn töten.“ Brombeerkral-le hob den Kopf. „Ich bereue es nicht ihn getötet zu haben.“ Alle Katzen waren verstummt.
Plötzlich fuhr Feuerstern fort. „Durch Brombeerkralles tat hat sich eine Prophezeiung erfüllt. Bevor es Frieden gibt wird Blut gleiches Blut vergießen und der See färbt sich rot.“
Nun wartete Feuerstern auf die Reaktion der versammelten Katzen. Da rief ein WindClan Krieger, Löwenglut erkannte die Stimme von Brisenpelz: „Sagen wir einmal alles was du gesagt hast Stimmt. Wieso sollte eine Clan Katze mit Tigerstern trainieren?“ Löwenglut konn-te sehen, dass er einem Krieger zunickte. Was haben sie vor?

Kapitel 16

Efeuteich erhob sich auf Feuersterns nicken und wandte sich zu Brisenpelz um. Sie fixierte ihn mit ihren dunkelblauen Augen und rief: „Wer weiß? Wieso sagst du uns nicht wieso du mit ihm trainierst?“ Alle Katzen fauchten überrascht und blickten zwischen Efeuteich und Brisenpelz hin und her.
Da hörte sie Kurzsterns stimme: „Efeuteich! Ich hoffe du hast einen guten Grund meinen Krieger so zu beschuldigen.“ Efeuteich ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und rief: „Ich werde wohl eine Katze erkennen mit der ich unter Tigersterns Aufsicht am Ort wo keine Ster-ne sind selbst trainiert habe.“ Jetzt jaulten viele Katzen auf, wobei der DonnerClan schwieg.
Sie hörte jedoch ein Raunen von Beerennase zu Spinnenbein: „Wieso tut Feuerstern denn nichts gegen Efeuteich, wenn sie eine Verräterin ist.“ „Sieh dir die beiden an“, raunte Spin-nenbein zurück. „So wie Feuerstern nickt ist klar, dass er es wusste und Efeuteich schon längst wieder gegen Tigerstern steht.“ Efeuteich hörte Beerennase noch etwas murmeln, aber es wurde von Kurzsterns Stimme übertönt.
„Efeuteich. Das ist zwar mutig, so etwas zu behaupten, aber kein Beweis.“ Efeuteich wollte schon protestieren, aber Feuerstern kam ihr zuvor. „Du hast Recht Kurzstern. Das allein ist kein Beweis. Aber ich könnte einen weiteren Namen nennen. Von einer Katze die dort trai-niert, oder trainiert hat. Aus den Reaktionen der Versammelten Katzen könntest du ablesen, dass Efeuteich die Wahrheit spricht.“
Viele Katzen begannen zu jaulen. Efeuteich sah, wie Kurzsterns blick sich auf die versammel-ten Katzen richtete und er nach Luft schnappte. Auch die anderen Anführer Schienen etwas zu sehen. Efeuteich blickte sich um und verstand. Die Katzen auf der Lichtung jaulten, fauchten und riefen sich Beschimpfungen zu, aber Tigersterns Krieger schwiegen und starrten Feuerstern hasserfüllt an.
Sie hörte wie sich Nachtsterns Stimme über den Tumult erhob: „Nun Kurzstern? Ist dir das Beweis genug?“ Der WindClan Anführer nickte betrübt und der Tumult legte sich. Da ertönte die Stimme von Eisflügel, einer FlussClan Kriegerin: „Was für ein Beweis ist den erbracht worden?“
„Aber habt ihr es denn nicht gesehen?“, fragte Graustreif. „Die Blicke, die Tigersterns Katzen Feuerstern zugeworfen haben. Einen Blick gefüllt mit solchem Hass, Wahnsinn und Verach-tung. Nur Feuerstern gegenüber hat Tigerstern diesen Blick aufgesetzt.“
„Die Katzen die wir gesehen haben“, fuhr Schwarzstern fort. „Sind eine Schande für das Ge-setz der Krieger und…“ Ein bedrohliches Jaulen ertönte am Rande der Lichtung und Efeu-teich fuhr herum. Am Rande der Lichtung breitete sich schwarzer Nebel aus.
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am Mo 14 Nov 2011, 16:45

Kapitel 17

Löwenglut sog scharf die Luft ein und hörte Feuerstern jaulen:“ Sie kommen!“ Und schon standen die sechs Anführer an vorderster Front. Aus den Büschen traten viele Katzen aber nur fünf von ihnen waren genau zu erkennen. Da waren Tigerstern, Braunstern, Dunkelstreif, Ha-bichtfrost und den fünften erkannte Löwenglut nicht. Da hörte er Schwarzstern knurren: „Narbengesicht!“
Narbengesicht? So heißt der Kater also, dachte Löwenglut. „Tüpfelblatts Mörder. Hoffentlich überreagiert Feuerstern nicht.“, flüsterte Graustreif neben ihm. Plötzlich ertönte Taubenflügels ruf: „Sie greifen an.“ Löwenglut blickte zu den Katzen im Nebel und einen Herzschlag später gab Tigerstern das Angriffssignal.

Brombeerkralle sprang los. Seinem Anführer hinterher, der sich mit einem grässlichen Fauchen auf den braunen Kater mit dem vielen Narben stürzte. Als Feuerstern den Kater erreichte, versuchte Habichtfrost ihn von der Seite zu erwischen, aber Brombeerkralle ging dazwischen und schleuderte seinen Halbbruder zum Rande der Lichtung.
In dem Herzschlag, den Habichtfrost brauchte um sich zu sammeln, blickte Brombeerkralle sich um. Ein Chaos war ausgebrochen. Tapfer setzten Taubenflügel und Efeuteich gegen Bri-senpelz und Tigerherz zur Wehr, denen Braunstern gerade zu Hilfe sprang. Brombeerkralle sah noch wie Löwenglut ihn aufhielt, dann rammte Habichtfrost in seine Flanke.
Der Stellvertreter überschlug sich mehrmals, landete aber auf den Pfoten und biss seinem Gegner fest in die Schwanzwurzel. Habichtfrost jaulte auf bearbeitete ihn mit seinen Krallen am Rücken, doch Brombeerkralle sprang blitzschnell zur Seite ohne großen Schaden zu neh-men. Habichtfrost sprang ihn erneut an und da erinnerte Brombeerkralle sich an ein Manöver, dass Feuerstern ihm gezeigt hatte als dieser noch sein Mentor gewesen war.
Blitzschnell ließ er sich nach hinten fallen und Habichtfrost landete überrascht zwischen Brombeerkralles Pfoten der ihn mit den Krallen ihres Vaters attackierte. Es war einer dieser seltenen Momente in denen Brombeerkralle sich freute, sein Äußeres von Tigerstern geerbt zu haben. Nach einem besonders schweren Hieb jaulte Habichtfrost auf und sprang davon.
Brombeerkralle verschnaufte kurz, dann nahm er mehrere Rufe wahr. „Feuerstern nicht“ „Je-mand muss ihm nach!“ Brombeerkralle wollte schon los springen um seinen Anführer zu fin-den, als er sah wie Graustreif von drei Gegnern gleichzeitig attackiert wurde. Er erkannte die WindClan Kriegerin Weißschweif, außerdem noch ein Krieger von Tigerstern und Dunkel-streif.
Brombeerkralle verscheuchte den dunklen Krieger und auch Weißschweif folgte ihm in die Büsche. Er wirbelte herum und sah Graustreif auf Dunkelstreif hocken. Der graue Kater fauchte: „Ich habe dich einmal getötet um meinen Clan zu schützen und tue es wieder.“ Brombeerkralle zuckte zusammen als Graustreif dem dunkel getigerten Kater die Gurgel Biss. Dunkelstreif jaulte auf und dann verschwand sein Körper in schwarzem Nebel.
Da ertönte ein lauter Ruf: „Rückzug. Katzen des Ortes wo keine Sterne sind. Rückzug!“ Brombeerkralle blickte sich verwundert um. Was für einen Sinn hatte dieser Angriff?, fragte er sich. Tigerstern würde doch nie so schnell aufgeben, aber es war seine Stimme die den Rückzug befohlen hat. Der Stellvertreter seufzte. Was hat er nur vor.
Langsam begannen die Katzen sich zu sammeln. Brombeerkralle hatte Krieger aller Clans aufgelesen und sie zum nächsten Heiler geschickt. Plötzlich schallte ein lauter schrei über die Lichtung und Brombeerkralle erkannte Eichhornflugs Stimme: „Wo ist Feuerstern?!“
Brombeerkralle sprang zu seinem Clan und rief:“ Wir werden eine Suchpatrouille ausschicken. Ich werde sie selbst anführen. Wir…“ „Das ist nicht nötig junger Krieger“, unterbrach ihn eine schwache Stimme. Brombeerkralle fuhr herum und schnappte nach Luft.
Da war der DonnerClan Anführer. Auf der einen Seite von seinem besten Freund gestützt auf der anderen Seite von seiner zweiten Tochter. Schwer verletzt, aber am Leben. Er wollte schon dem SternenClan danken, als Graustreif und Blattteich auf Feuersterns Befehl ihre Po-sition als Stützen aufgaben und Feuerstern sofort zu Boden viel. „Häherfeder!“, jaulte der graue Kater und Brombeerkralle sträubte sich das Fell vor Angst.
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Kapitel 18

Feuerstern fiel das Atmen schwer. Keuchend lag er in der Mitte der Lichtung des Sternen-steins, umringt von seinen Clanmitgliedern. Er nahm nur noch wage Bilder war, aber sein Gehör funktionierte noch gut. Er hörte Graustreif nach Häherfeder rufen. Dann sah er Brom-beerkralles verschwommene Gestalt die sich über ihn beugte und spürte Häherfeder der ver-suchte seine Blutungen zu stillen.
Zeitverschwendung, dachte der rote Kater. Ich liege im Sterben und das weiß Häherfeder. Feuerstern sammelte Kraft um zu sprechen: „Häherfeder“, krächzte er. „Lass es gut sein. Du weißt es ist zu spät.“ Feuersterns blick klärte sich und er sah wie sich Eichhornflug zu ihm drängte. „Das darfst du nicht sagen. Wir brauchen dich doch. Sandsturm braucht dich.“
Die Erwähnung seiner Gefährtin jagte Feuerstern einen Dorn ins Herz. „Sag ihr es tut mir leid. Brombeerkralle!“, rief er flüsternd nach dem braun getigertem Krieger. Der hockte sich sofort an Feuersterns Seite nieder. „Pass mir ja gut auf unseren Clan auf. Und vergib Eichhornflug endlich“, Feuerstern stockte. Er wollte noch mehr sagen, hörte aber Tüpfelblatt in sein Ohr flüstern: „Lass los Feuerstern. Bereite dir und deinem Clan nicht noch mehr Schmerzen.“
Bereitwillig folgte er der bitte der sanften Heilerin. Er schloss ein letztes Mal die Augen und fiel in die leere.
Blinzelnd öffnete Feuerstern die Augen. Er lag auf der Lichtung des Sternensteins, aber sie war leer. Feuerstern setzte sich auf und merkte, dass alle seine Wunden verschwunden waren. Da wehte ein starker Wind über die Lichtung und im nächsten Moment sprangen vier Katzen aus den Büschen. Tüpfelblatt, Gelbzahn, Riesenstern und Steinfell.
Feuerstern erhob sich, als Tüpfelblatt ihn dazu aufforderte. Die Schildpattkätzin trat näher und flüsterte in Feuersterns Ohr: „Sei gegrüßt Feuerstern. Du warst dem DonnerClan ein würdiger Anführer. Doch nun ist deine Zeit dich uns anzuschießen gekommen. Folge mir.“ Tüpfelblatt schritt zum Sternenstein und Feuerstern folgte ihr.
„Tritt in die Mitte.“, forderte Gelbzahn ihn auf. Feuerstern gehorchte und dann sprangen die vier SternenClan Katzen zu ihm und umkreisten ihn. Feuerstern spürte wie etwas in seinen Körper eindrang. Dann erstrahlte ein weißes Licht und Feuerstern schloss die Augen.


Weit weg, im DonnerClan Lager schreckte Sandsturm aus dem Schlaf. Sie blickte sich um. Was hatte sie geweckt? Es war ein Schrei gewesen und ein Dorn in ihrem Herzen. Als wäre ein Teil von ihr gestorben. Sie erhob sich vorsichtig, um die drei kleinen Fellbündel an ihrer Seite nicht zu wecken. Dann schlich sie langsam aus der Kinderstube. Auf der Lichtung setzte sie sich und blickte zum Silberfließ auf.
Was hatte sie geweckt? Wieso spürte sie so eine seltsame leere in ihrem Herzen. Aus irgend-einem Grund traten ihr Tränen in die Augen. Was ist nur los mit mir, dachte sie verzweifelt. Plötzlich presste sich jemand an ihre Flanke. Sandsturm blickte sich um und sah Erdbeerjunges an ihrer Seite. Sie blickte ihre Mutter mit Feuersterns Augen an und fragte: „Was hast du Sandsturm?“
Sandsturm wandte sich um und drückte ihre Schnauze in die Flanke der kleinen roten Kätzin. „Alles in Ordnung Kleines“, murmelte sie und sie schlichen zurück in die Kinderstube. Als sie eintraten merkte Sandsturm, dass auch Schneejunges und ihr Bruder Sonnenjunges wach waren. „Wieso seid ihr denn alle wach?“, fragte Sandsturm.
Sonnenjunges blinzelte sie an. „Ich weiß es nicht. Ich habe geglaubt eine schreiende Katze gehört zu haben.“ „Ich auch!“, riefen seine beiden Schwestern. „Schhhh.“, befahl Sandsturm als Millie und ihre Jungen unruhig zuckten. „Legt euch wieder schlafen ihr kleinen. Das könnte nur Zufall gewesen sein“, miaute sie sanft, legte sich hin und ihre Jungen drückten sich an sie um zu schlafen.
Unruhig legte sich Sandsturm auch wieder schlafen. Was ist hier los? fragte sie sich. Feuerstern, dachte sie jetzt an ihren Gefährten. Hoffentlich hat das nichts mit dir zu tun.





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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Squirrelflight am Sa 19 Nov 2011, 22:28

OH GOTT!!!! FEUERSTERN STIRBT!!!! NEIN!!!! SPNNNST DU!!!!! SCHREIB WEITER!!!!!! Shocked affraid
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am So 20 Nov 2011, 18:42

Kapitel 19

Nein, dachte die Kätzin und grub die Krallen in den Ast auf dem sie hockte. Nein, nein, nein. Er darf nicht sterben. Sie richtete ihre grünen Augen zum Silberfließ und fauchte leise: „Wieso nehmt ihr ihn zu euch. Zu einer Zeit in der er so gebraucht wird.“ Sie knurrte noch einmal kurz, dann kroch sie zum Baumstamm zurück, erhob sich und verschwand in den Schatten.

Häherfeder schnappte schockiert nach Luft als Feuerstern die Augen schloss, seine Atmung aufhörte und er sich nicht mehr rührte. Nein, dachte er. Nein. Neben ihm hob Graustreif den Kopf zum funkelnden Silberfließ und heulte seine Trauer heraus. Häherfeder zuckte mit den Ohren als die anderen DonnerClan Katzen einstimmten.
Die Nacht verging und immer wieder hob eine Katze ihren Kopf und jaulte ihre Trauer heraus. Kurz vor der Dämmerung kauerten nur noch Graustreif, Brombeerkralle, Eichhornflug, Blattteich und Wolkenschweif bei Feuersterns Leichnam. Der Rest des Clans, der Clans, saß am Rande der Lichtung und beobachtete schweigend.
Da trat Kurzstern zu dem verstorbenen und schob langsam die Schnauze in Feuersterns erkaltetes Fell. „Leb wohl mein alter Freund“, hörte Häherfeder den WindClan Anführer flüstern. Der Kater verweilte lange an Feuersterns Seite und Häherfeder spürte, dass er sich an die vielen Abenteuer mit Feuerstern erinnerte. Dann trat der WindClan Anführer zurück und hob selbst den Kopf um seine Trauer heraus zu heulen.
Damit war der Bann gebrochen und auch andere Katzen der Clans traten vor. Da waren Blattstern, Springschweif und Spatzenpelz, Nachtstern und Blutkralle, Nebelstern und Moospelz. Vom WindClan traten außerdem noch Krähenfeder und Heidenschweif vor und vom SchattenClan kamen Kleinwolke und Bernsteinpelz.
Häherfeder war über die Trauer die er in dem neuen WindClan Stellvertreter spürte überrascht. Krähenfeder war zwar rau, erkannte der Heiler jetzt, aber er hatte Feuerstern respektiert und ein wenig gemocht.
Als die Sonne aufging zogen sich die Katzen zurück und Graustreif begann zusammen mit Eichhornflug ein Loch beim Sternenstein zu graben, während Blattteich das Fell des ehemaligen Anführers noch einmal gründlich wusch. Als die letzte Erde auf Feuersterns grab geworfen worden war kam endlich wieder Leben in die Katzen auf der Lichtung und Brombeerkralle begann Katzen auszuwählen, die mit Katzen aus dem Sumpf- und WolkenClan auf Jagdpatrouille gehen sollten.


Kapitel 20

Als Sonnenhoch kam, waren die Anführer und Heiler endlich in der Lage ein wenig zu ruhen und Häherfeder schlief schnell ein. Er erwachte als er Blätter rascheln hörte und sah sich um. Wie es scheint Träume ich, dachte Häherfeder. Oder bin ich im Traum von jemand anderem? Als ihn ein bekannter Geruch erreichte, folgte er diesem und kletterte eine Senke hinab.
Als er durch die Büsche sah, erblickte er Brombeerkralle, der sich überrascht umsah. „Das Baumgeviert?“, hörte er den getigerten Krieger flüstern. Da raschelten die Büsche hinter dem Kater und Häherfeder schnappte überrascht nach Luft als Feuerstern heraus trat. Brombeerkralle maunzte glücklich und sprang zu dem Anführer. Eine Schwanzlänge entfernt hielt der Krieger inne und neigte den Kopf.
Häherfeder sah, dass Feuerstern seinerseits den Kopf neigte. Als der rote Kater sprach, stellte sich Häherfeders Fell auf. Feuersterns Stimme war bereits durchdrungen von dem Wissen des SternenClans. „Höre mir gut zu Brombeerkralle. Du musst deine neun Leben vor Tigersterns nächstem Angriff erhalten. Wir wissen, dieser wird zu Neumond stattfinden.“
„Aber wie soll das gehen?“, rief Brombeerkralle. „Neumond ist in einem halben Mond und solange würde ich Brauchen um zum Mondteich zu gelangen.“ Feuerstern beugte sich vor, legte die Nase an Brombeerkralles Stirn und flüsterte so leise, dass Häherfeder Mühe hatte ihn zu verstehen: „Folge dem weg deines Blutes. Er wird dich führen.“
Dann löste sich der Traum auf und Häherfeder erwachte auf der Lichtung des Sternensteins. Häherfeder erhob sich und beschloss Brombeerkralle zu erzählen, dass er den Traum mitverfolgt hatte. Als er sich dem Krieger näherte sah er wie Brombeerkralle nervös über die Lichtung blickte. Der Stellvertreter neigte den Kopf, als Häherfeder ihn begrüßt hatte.
„Brombeerkralle. Ich muss dir etwas erzählen. Ich habe den Traum den du gerade hattest mitverfolgt.“, erzählte der Heiler. Brombeerkralle zuckte überrascht mit den Ohren und meinte: „Aber was hat Feuerstern gemeint. Ich soll dem Weg meines Blutes folgen. Ich kann nicht glauben, dass er Tigerstern damit meint.“
Häherfeder überlegte kurz, dann miaute er: „Vielleicht geht es doch mehr um viel ältere Ahnen. Schließlich ist Tigerstern nicht dein einziger verwandter. Möglicherweise meint er eine Generation in der noch nicht einmal der Vater deines Vaters gelebt hatte.“ Brombeerkralles blick wurde nachdenklich. Dann schüttelte er den Kopf.
„Aber selbst wenn Feuerstern meine frühen Ahnen meint. Wo als beim Mondteich sollte ich sie treffen.“ Häherfeder zuckte nervös mit dem schweif. Das hatte er nicht bedacht. Da merkte er wie Blattstern und Echoklang auf sie zu liefen. „Vielleicht meint er das WolkenClan Blut, das zum Teil in dir fließt“, begann die Anführerin was Häherfeder ein überraschtes maunzen entlockte.
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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am Mi 04 Jan 2012, 17:37

Kapitel 21

„Woher willst du wissen, das WolkenClan Blut in mir fließt?“, fragte Brombeerkralle miss-trauisch. „Unter unseren Ahnen gibt es drei Katzen“, begann Echoklang. „Sie heißen Vogel-flug, Tupfenpelz und Ginsterkralle. Als der WolkenClan den Wald verlassen hat, ist Wol-kensterns Gefährtin, gemeinsam mit ihren Jungen beim DonnerClan aufgenommen worden, da diese für die Reise zu klein waren. Aus diesem Grund fließt bis zum heutigen Tage ein Teil des WolkenClan Blutes in den Katzen des DonnerClans.“
Häherfeder hörte erstaunt zu. Das hatte er nicht erwartet. „Wenn man Vogelflugs Junge mit den DonnerClan Katzen, die uns bekannt sind vergleicht“, fuhr Blattstern jetzt fort. „Dann könnte man glauben sowohl Brombeerkralle als auch Tüpfelblatt stammten aus demselben Wurf wie Tupfenpelz und Ginsterkralle.“ Häherfeders Schnurrhaare zitterten. Darauf hatte Feuerstern also hinauswollen.
„Gut“, maunzte Brombeerkralle. Häherfeder spürte, dass der braune Kater immer noch miss-trauisch war. „Sagen wir, dass was ihr sagt stimmt. Wieso sollte Feuerstern das wissen und wo sollte ich die neun Leben und den Namen eines Anführers erhalten?“ Häherfeder musste zugeben, dass Brombeerkralle im Recht war. Als Blattstern zögerte stellten sich Häherfeders Nackenhaare auf.
Echoklang antwortete stattdessen: „Das erfuhren wir bei einem Ereignis über das wir nicht sprechen dürfen.“ Die Antwort war anscheinend genug um Brombeerkralles misstrauen zu erhöhen. Doch plötzlich spürte Häherfeder, wie kühne Entschlossenheit durch den getigerten Kater schoss als Blattstern meinte: „Es gibt bei uns einen Ort mit dem Namen „Leuchtende Höhle. Man kann sie mit dem Mondstein vergleichen, von dem Feuerstern uns erzählt hat, es wäre eine Reise von fünf Tagen hin und fünf Tagen zurück.“
„Es ist einen Versuch wert“, miaute der Stellvertreter fest und erhob sich.

Kapitel 22

Häherfeder beschnüffelte ein Häufchen Binsenkraut, das Echoklang gesammelt hatte. Dann nahm er es auf und trug das Binsenkraut zu Brombeerkralle, der seine Pfoten noch nicht ein-gerieben hatte. Wir sind seit knapp vier Tagen unterwegs. Hoffentlich brauchen wir wirklich nicht länger als fünf Tage zum WolkenClan.
Als Sonnenhoch am nächsten Tag vorüber ging hörte er Echoklangs ruf: „Blattstern. Da vorne ist der Wald der unser Territorium begrenzt.“ Häherfeder lief mit Brombeerkralle an seiner Seite zu der WolkenClan Heilerin. Er hörte Brombeerkralle erleichtert Luftholen. Dann fragte der Kater: „Schaffen wir es noch bis Sonnenuntergang?“ „Dann sollten wir mindestens da sein“, miaute Blattstern fest.
Häherfeder hielt schnell an, bevor er die Schlucht hinunter stürzen konnte. Er nahm den Ge-ruch vieler Katzen auf und spannte sich an, als Blattstern und Echoklang einfach so die Steil-wand herab sprangen. Brombeerkralle folgte ihnen vorsichtig und Häherfeder kletterte noch langsamer. Wieder einmal ärgerte er sich über seine Blindheit. Er knurrte unentwegt während er sich die Steilwand hinab quälte.
Unten angekommen vernahm er glückliches Jaulen. Er trat durch die Büsche und hörte wie viele Katzen sich um Blattstern und Echoklang versammelten. „Ist alles glatt gelaufen, Scharfkralle?“, fragte Blattstern gerade. Der Kater vor ihr antwortete: „Wir hatten keine Prob-leme. Nur vor zwei Tagen sind ein paar Zweibeiner gekommen um im Wasser zu spielen.“ Seine Stimme war zu einem verächtlichen Schnaufen geworden.
Häherfeder ließ sich neben Brombeerkralle nieder, der etwas außerhalb saß und zuhörte. Der Heiler spürte die Belustigung des Kriegers, als ein Kater meinte: „Ich verstehe nur nicht, wieso du das Kommando einem der Älteste gegeben hast, anstelle eines Kriegers.“ Blattstern zuckte mit den Schnurrhaaren und meinte: „Beruhige dich Hoppelfeuer. Ich habe Scharfkralle das Kommando übergeben, da er sich erstens erst vor zwei Monden den Ältesten angeschlossen hat und zweitens, weil er mein Stellvertreter war und sich somit beim Organisieren der Patrouillen auskennt.“
Häherfeder hörte Hoppelfeuer schnauben und erinnerte sich bei diesem Kater an Beerennase. Da erhob sich Brombeerkralle, trat an den Rand der Versammlung und rief: „Blattstern, ich will die Wiedersehens Feier ja nicht stören, aber die Sonne ist gleich vollständig unter gegan-gen.“ Die WolkenClan Katzen sprangen überrascht auseinander. Sie hatten die beiden Don-nerClan Katzen noch gar nicht bemerkt.
Blattstern drängte sich durch die mittlerweile fauchenden Katzen. „Ich gebe dir Recht, Brom-beerkralle. Wir sollten den SternenClan nicht warten lassen. Du musst so schnell wie möglich deine neun Leben und deinen neuen Namen empfangen. Da Feuerstern gefallen ist musst du seinen Platz einnehmen.“ Als sie endete begannen die Katzen hinter ihr zu murmeln. Scharf-kralle sprach als erstes: „Feuerstern ist Tod?“
Blattstern zuckte energisch mit dem Schweif und Häherfeder erkannte, dass sie die Fragen ihrer Katzen später beantworten würde. Mit hoch aufgerecktem Schweif führte sie die Don-nerClan Katzen zu einem Durchgang, an dem der Fluss entsprang. Echoklang trat zu ihnen und miaute: „Brombeerkralle. In der Mitte dieser Höhle ist ein Nest aus leuchtendem Moos. In dieses musst du dich legen.“ Brombeerkralle nickte und Häherfeder spürte ein wenig Angst in dem sonst so tapferen Krieger.
Kein Wunder, dachte er. Er tritt gleich vor den SternenClan, zur uralten Zeremonie mit der alle neuen Anführer angeleitet werden. Dann folgte er den drei Katzen in die Höhle.

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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am So 05 Feb 2012, 19:38

Kapitel 23
Brombeerkralle schluckte nervös, als er in den Tunnel trat. Es war nicht sehr weit bis zur Leuchtenden Höhle, aber Brombeerkralle erschien der Weg etliche Tagesreisen lang. Schließ-lich erreichten sie die Höhle und er blickte sich um. Die Wände und Teile des Bodens waren mit leuchtendem Moos bedeckt und in der Mitte erkannte er ein Nest an dem er Echoklangs Geruch ausmachen konnte.
Langsam schritt er zu dem Nest und legte sich nieder. Er schloss die Augen und fühlte wie das Moos ihm die Wärme aus dem Körper sog. Ihm wurde immer kälter und als er nicht mehr konnte öffnete er die Augen. Erstaunt blickte er sich um. Er saß am Baumgeviert. Aber nicht am von den Zweibeinern zerstörten Baumgeviert, sondern an dem seines letzten Traums, als Feuerstern zu ihm gesprochen hatte.
Dann blickte er zum Silberfließ und im nächsten Moment war er umringt von den Kriegern des SternenClans. Er erkannte Feuerstern und Blaustern und Rußpelz in ihren Reihen. Auch Federschweif und Goldblüte waren da. Dann hörte er eine Stimme: „Sei gegrüßt Brombeer-kralle. Bist du bereit deine neun Leben und deinen neuen Namen zu empfangen.“ Brombeer-kralle schluckte mehrmals um das Zittern in seiner Stimme kontrollieren zu können und maunzte: „Ja, ich bin bereit.“
Daraufhin trat ein Kater aus den Reihen der SternenClan Krieger. Er war klein und grau mit weißen Flecken. Wolkenstern, dachte er intuitiv. Der Vater von Ginsterkralle und Tupfenpelz. Seine Stimme hallte klar über die Lichtung als er miaute: „Mit diesem Leben gebe ich dir Vertrauen. Benutze es gut, denn vertraust du deinem Clan, vertrauen sie dir.“ Damit legte er ihm die Schnauze auf die Stirn und plötzlich schoss wilde Energie durch seinen Körper. Er zwang sich nicht laut aufzujaulen, fragte sich aber ob sich jedes Leben so anfühlen würde wie dieses.
Als nächstes trat ein drahtiger heller Kater mit schwarzen Streifen zu ihm. Brombeerkralle erkannte Langschweif. Zu seinen Lebzeiten, war er erblindet gewesen, doch nun blickte er Brombeerkralle feierlich an. Er legte dem Krieger ebenfalls die Nase an die Stirn und sagte: „Mit diesem Leben gebe ich dir Durchhaltevermögen. Nutze es gut um auch in den hoff-nungslosesten Zeiten weitermachen zu können.“ Wieder schoss ein energiestrahl in Brom-beerkralles Körper und Brombeerkralle spürte einen überwältigenden Schmerz in seinen Au-gen.
Als er endlich in der Lage war seine Augen wieder zu öffnen trat bereits die nächste Sternen-Clan Katze auf ihn zu. Es war Weißpelz. Der edle weiße Kater beugte sich zu Brombeerkralle und miaute: „Mit diesem Leben gebe ich dir Stärke. Nutze sie um alle deine Clan Kameraden stützen und aufrecht halten zu können.“ Als dieser Energieschub in seinen Körper floss, merk-te Brombeerkralle, dass dieses Leben nicht so schmerzhaft war wie die anderen.
Als er die nächste SternenClan Katze erblickte blieb ihm kurz das Maul offen stehen. Feder-schweif, Graustreifs Tochter schritt zu ihm und maunzte: „Mit diesem Leben gebe ich dir Selbstlosigkeit. Nutze es um das Leben vieler deiner Clanmitglieder zu retten.“ Federschweifs leben fuhr sehr sanft in Brombeerkralles Körper.
Als nächstes trat eine hübsche goldene Kätzin zu ihm. „Goldblüte“, flüstere er, als seine Mut-ter bei ihm war. Sie beugte sich zu ihm herab. „Mit diesem Leben gebe ich dir Schutz.“, miau-te sie sanft. „Nutze es um für deinen Clan zu sorgen wie eine Königin es für ihre Jungen tut.“ Plötzlich schoss eine gewaltige Wut durch Brombeerkralles Körper und unwillkürlich fuhr er die Krallen aus. Doch während dieser Wut spürte er auch die liebe Goldblütes zu allen ihren Jungen und ihre Trauer als sie glaubte Rabenpfote wäre Tod.
Als der Schmerz nachließ keuchte Brombeerkralle. Noch vier Leben, dachte er. Halte ich das durch?

Kapitel 24
Als nächstes trat eine graue Kätzin zu ihm. Brombeerkralle erkannte Gelbzahn. Die Heilerin hatte wie Feuerstern ihr Leben riskiert um die DonnerClan Katzen aus dem brennenden Lager zu holen. „Mit diesem Leben gebe ich dir Mitgefühl“, miaute sie. „Verwende es gut für die Ältesten deines Clans und die Kranken und für alle, die schwächer sind als du.“ Gelbzahns Leben war voll von Kummer und leid und doch spürte Brombeerkralle wie Freude und glück Einzug fanden.
Drei, dachte er.
Als nächstes kam Rußpelz. Brombeerkralle hatte sehr um die junge Heilerin getrauert. Nun kam sie zu ihm und legte ihm die Schnauze auf den Kopf. „Mit diesem Leben gebe ich dir Liebe. Verwende sie gut für alle Katzen die du magst.“ Mit diesem leben floss nur wenig schmerz in Brombeerkralles Körper, bis auf ein schmerzhaftes aufblitzen in seinem Bein.
Zwei, dachte er.
Als nächstes kam Blaustern. Sie war ebenso prachtvoll wie in seinem ersten Traum von ihr und er neigte respektvoll den Kopf. Sie legte ihm die Schnauze an die Stirn und sprach: „Mit diesem Leben gebe ich dir unerschöpfliche Ausdauer. Nutze sie gut um die Pflichten eines Anführers zu erfüllen.“
Bei Blausterns Leben floss viel Schmerz in seinen Körper. Der Verlust ihrer Jungen peinigte ihn fast so sehr wie er sie gepeinigt hatte, und doch hüllte ihn am Ende Zufriedenheit ein.
Eins, dachte er.
Nun trat die neunte Katze vor und Brombeerkralle spürte große Freude durch seinen Körper zucken. Feuerstern trat geschmeidig zu ihm und blickte ihn fest an. „Ich heiße dich willkom-men Brombeerkralle“, miaute der ehemalige Anführer. „Ich wusste schon seit du mein Schüler geworden warst, dass du großes vollbringen wirst.“
Damit beugte sich der rote Kater vor und legte seine Schnauze leicht an Brombeerkralles Stirn. Der Krieger schauderte als Feuerstern zu sprechen begann: „Mit diesem Leben gebe ich dir Edelmut und Sicherheit und Glauben. Benutze sie wohl um deinen Clan so zu führen, wie der SternenClan und das Gesetz der Krieger es von dir verlangen.“
Feuersterns Leben erschien Brombeerkralle länger als alle anderen. Er erlebte Feuersterns Freude bei seinem ersten richtigen Kampf. Sein misstrauen Tigerstern gegenüber. Feuersterns stolz bei seiner Krieger Zeremonie. Seine Zweifel als er zum Stellvertreter ernannt worden war.
Die Trauer als Blaustern starb, seine Töchter verschwanden und Graustreif gefangen wurde. Aber Brombeerkralle spürte auch die Freude seiner Liebe zu Sandsturm und sein Vertrauen in ihn. Als der Energieschub verebbte erhoben sich die SternenClan Krieger und Feuerstern be-deutete Brombeerkralle dasselbe zu tun.
Der braune Kater taumelte ein wenig als er sich erhob, stand aber dann fest da. Erneut erhob Feuerstern die Stimme: „Nun rufen wir dich mit deinem neuen Namen, Brombeerstern. Dein altes Leben ist nicht mehr und du besitzt nun die macht der neun Leben eines Anführers.“
„Brombeerstern! Brombeerstern!“, riefen ihn die SternenClan Katzen bei seinem neuen Na-men. Dann verschwand ein Krieger nach dem anderen, bis nur noch Feuerstern und Goldblüte bei ihm waren. Die beiden stellten sich nebeneinander auf und sagten: „Der Kampf ist noch nicht vorbei. Die macht der drei mag stark sein. Aber ohne eine Katze mit dem Fell der Blatt-leere und den Augen der Blattgrüne können sie ihre volle Kraft nicht einsetzten.“
Die Lichtung begann sich aufzulösen und Brombeerstern wollte schon verzweifelt nach den beiden SternenClan Kriegern rufen, als er sie neben sich spürte und sie hörte. „Hab keine Angst Brombeerstern“, begann Goldblüte. „Wir werden diesen Weg mit dir gehen“, endete Feuerstern.
Dann schlug Brombeerstern die Augen auf. Er lag wieder in der Leuchtenden Höhle.

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Re: DER GROSSE KAMPF

Beitrag  Nachtfell am So 19 Feb 2012, 20:43

Kapitel 25

Unruhig trabte Brombeerstern auf und ab. Sonnenhoch war bereits vorbei und Blattstern hatte versprochen, sie würden zu Sonnenhoch aufbrechen. Er blickte über die Lichtung. In der Mit-te war der bereits aufgefüllte Frischbeutehaufen. Blattstern hatte Brombeerstern und Häherfe-der angeboten davon zu nehmen, aber die beiden hatten dankend abgelehnt.
Schlussendlich riss Brombeersterns geduldfaden und er stapfte zur Kinderstube, in der Blatt-stern vor Sonnenhoch verschwunden war. Er konnte ihre Stimme hören. „Kirschblüte. Deine Jungen sind wundervoll. Sie sind echte Clan Katzen. So wie du. Auch wenn du als Hauskätz-chen geboren wurdest.“ Brombeersterns Wut legte sich. Blattstern sorgte sich um ihren Clan, so wie er es auch tat.
Mit einem räuspern trat er ein. Blattstern sah ihn verwundert an. „Blattstern, ich will dich ja nicht stören, aber es ist schon weit nach Sonnenhoch. Eigentlich sollten wir schon unterwegs sein“, maunzte er. Blattstern sprang sofort auf die Pfoten. „Entschuldige. Ich habe wohl die Zeit übersehen.“ „Kann passieren“, meinte Brombeerstern und trat aus der Kinderstube.
Brombeerstern hievte sich über die Klippenwand und blieb keuchend liegen. Diese Kletterei war ganz schön anstrengend. Da hörte er eine Schwanzlänge unter ihm Häherfeder genervt miauen: „Könnte mir jemand sagen, wie ich weiter komme?“ Schnell erhob Brombeerstern sich und blickte hinab. Häherfeder hockte auf einem Felsvorsprung und sein Blick glühte vor Zorn.
„Rechts über dir ist ein weiterer Vorsprung, wenn du den erreichst, musst du dann nur noch einmal springen“, wies Brombeerstern den Heiler an. Häherfeder tat wie ihm geheißen und kurze Zeit später hockten sie zu viert am Rande der Schlucht. Doch Brombeerkralle scheuchte sie bald weiter. Er hatte ein ungutes Gefühl und wollte so schnell wie möglich zum Donner-Clan zurückkehren.
Sie liefen fast bis Sonnenaufgang, dann legten sie sich unter einer Tanne schlafen. So ging es drei Tage. Tagsüber schliefen sie, bei Sonnen auf- und -untergang jagten sie und in der Nacht liefen sie. Am vierten Tage aber wurde Brombeerstern durch wütendes jaulen geweckt. Er setzte sich auf und sah sich um. Es war fast Sonnenhoch und der lärm war nicht allzu weit entfernt. Leise schlich er zu den Büschen, die ihr „Lager“ umgaben und spähte hindurch.
In einer Senke entdeckte er sieben Katzen. Fünf auf einer Seite, zwei auf der anderen. Brom-beerstern kniff die Augen zusammen, die zwei Katzen zu seiner rechten kamen ihm bekannt vor. Er fixierte den schwarzen Kater an der Spitze. Er hatte eine weiße Schwanzspitze, und als der Kater seine Position veränderte sah Brombeerstern gelbe Augen und einen weißen Fleck auf der Brust. „Rabenpfote“, flüsterte er. Da sprangen die Katzen aufeinander los.
Mit einem jaulen brach Brombeerstern durch die Büsche und rief: „Stopp! Hört auf!“ Die Katzen blickten zu ihm auf und der magere Einzelläufer der Mikusch zu Boden gedrückt hat-te, sprang vor Brombeersterns mächtiger gestallt zurück. Plötzlich tauchten Blattstern, Echo-klang und Häherfeder neben ihm auf. Überrascht sah er wie sich die Augen des Anführers der Einzelläufer, ein brauner Kater mit gespaltenem Ohr, weiteten als er Blattstern und Echoklang erblickte.
„Blattstern, Echoklang“, rief ein weiterer brauner Kater mit deutlich verstümmeltem Schweif. Bevor Blattstern etwas sagen konnte, stürzte Rabenpfote zu ihnen und rief: „Brombeerkralle, du bist es! Ich bin sehr froh dich wieder zu sehen!“ Brombeerstern ignorierte Blattsterns über-raschten Blick und erwiderte: „Mich freut es ebenfalls, Rabenpfote. Aber was machst du so fernab der Farm?“ Brombeersterns Pelz juckte unangenehm, als tiefe Trauer in die Augen des Katers trat der für seine Mutter ebenfalls wie ein Sohn gewesen war. „Die Farm, die wurde zerstört.“

Kapitel 26

Brombeerstern drückte Rabenpfote mitfühlend in die Flanke. „Das tut mir sehr leid. Aber was ist eigentlich passiert?“ Bevor Rabenpfote antworten konnte fauchte Mikusch. Brombeerstern blickte ihn überrascht an. Er hatte sich vor Häherfeder erschreckt, der seine Kampfwunden untersuchen wollte.
„Häherfeder“, meinte Brombeerstern. „Da du das ja bereits begonnen hast, könntest du dir auch die Wunden von Rabenpfote ansehen?“ Der Heiler nickte und meinte: „Natürlich Brom-beerstern.“ Da keuchten Rabenpfote und Mikusch auf. Brombeerstern wusste was jetzt kom-men würde. „Feuerstern ist Tod?“, flüsterte Rabenpfote. Brombeerstern nickte und entdeckte auch Trauer in den Augen der anderen Einzelläufer. Kennen sie ihn etwa? fragte Brombeer-stern sich.

„Und so ist Feuerstern gestorben“, endete Brombeerstern mit erstickter Stimme. Er blickte Rabenpfote an und entdeckte Tränen in den Augen des Katers. Brombeerstern verstand wa-rum. Rabenpfote, Feuerstern und Graustreif waren sehr gute Freunde gewesen. Um die ande-ren und sich selbst von dem Tod des edlen Anführers ab zu lenken fragte Brombeerstern nun: „Rabenpfote. Was ist jetzt genau passiert. Wieso wurde die Farm zerstört?“
Rabenpfote holte tief Luft. „Eines Abends sind ein paar fremde Zweibeiner gekommen“, be-gann er. „Sie sind bald wieder gegangen, also haben wir uns nichts dabei gedacht. Ein paar Tage später haben die Zweibeiner auf der Farm diese verlassen und plötzlich kamen andere. Sie haben die Farm in Brand gesteckt. Wir mussten flüchten. Nachdem die Farm niederge-brannt worden war, gingen wir zum Mondstein. Da haben wir Goldblüte getroffen und sie hat uns bis hierher geführt.“
Rabenpfote schluckte kurz. „Sie hat gesagt >Rabenpfote. Kehre zu deinen Wurzeln zurück. < Also haben wir uns gedacht, dass sie damit den DonnerClan meint.“
Nun fixierte Rabenpfote Brombeerstern mit seinen gelben Augen und sagte: „Wenn du uns willst Brombeerstern, würden wir uns gerne dem DonnerClan anschießen.“ Brombeerstern überlegte nicht lange. „Es wäre eine Ehre für den DonnerClan, euch in unseren Reihen zu haben. Du bist eine Katze die weiß was Treue bedeutet und ich bin sicher, Feuerstern wäre auch glücklich mit meiner Entscheidung.“
Rabenpfotes Augen begannen zu leuchten. Häherfeder trottete zu Brombeerstern. „Bist du dir sicher?“, fragte der Heiler. Brombeerstern nickte fest und flüsterte: „Ohne Rabenpfote und Mikusch wären die Clans schon viele male zerstört worden. Wir verdanken ihnen viel. Sie sind, obwohl sie Einzelläufer sind, dem DonnerClan ebenso treu wie unsere Krieger.“

Nervös streifte Löwenglut durch den Wald. Er war zusammen mit Graustreif, Springschweif, Ebenholzkralle, Bernsteinpelz und Kurzstern auf Jagdpatrouille. Sie hatten schon einiges ge-fangen, aber Löwengluts Gedanken wanderten immer wieder zu Brombeerkralle und seinem Bruder. Wann würden sie wieder kommen?
Da hörte er glückliches jaulen. Schnell sprang er los, in Richtung des Geräusches. Als er ein Brombeergebüsch umrundet hatte, sah er sie. Da waren Brombeerkralle, Häherfeder, Blatt-stern und Echoklang in Begleitung von zwei Einzelläufern. Er entdeckte auch Graustreif, der seine Schnauze gerade fest an die des schwarzen Einzelläufers, mit einem weißen Fleck auf der Brust und weißer Schwanzspitze, drückte. „Rabenpfote! Ich bin so froh dich zu sehen“, maunzte der graue Krieger glücklich.
„Na wenn das nicht Mikusch und Rabenpfote sind“, hörte Löwenglut Kurzsterns Stimme. Der WindClan Anführer sprang zu den Einzelläufern und Bernsteinpelz folgte ihm. Löwenglut beobachtete die Szene mit Überraschung. Dann hörte er Häherfeder miauen: „Könnt ihr das nicht später machen. Wir sollte zur Lichtung zurück und Brombeerstern muss vor Mondhoch einen Stellvertreter ernennen.“
Löwenglut zuckte mit den Ohren. Dann hörte er Springschweif fragen: „Es hat also funktio-niert?“ Brombeerstern nickte und sie machten sich auf den Weg zur Lichtung. Löwenglut sah sich ihre Gruppe genau an, während er versuchte nicht über den Schweif des Eichhörnchens, das er gefangen zu stolpern. Graustreif trottete dicht an der Seite von Rabenpfote und Kurz-stern trabt neben Mikusch her. Bernsteinpelz hielt sich an ihren Bruder und löcherte ihn mit fragen.
Schließlich sprangen sie auf die Lichtung. Brombeerstern und seine Begleiter wurden fröhlich begrüßt und die DonnerClan Krieger die den Wald noch gekannt hatten begrüßten auch Ra-benpfote und seine Freunde fröhlich.

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